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Offenheit ist wichtig: Schüleraustausch mit Bologna 2026

Mit klopfendem Herzen saß ich im Flugzeug nach Italien und war gespannt, was mich in den kommenden Tagen erwarten würde. Zusammen mit dem Italienischkurs der 10. Klasse von Frau Speca ging es mit einer kleinen Gruppe vom 8. bis zum 13. März nach Bologna im Rahmen eines Schüleraustauschs mit der Sekundarschule Liceo Malpighi.

Die italienischen Austauschschüler hatten uns bereits im September besucht, und nun stand unser Gegenbesuch an. Während des Austauschs nahmen wir auch am Unterricht dort teil. Anfangs fiel es mir aufgrund der Sprachbarriere schwer, alles zu verstehen, besonders weil es erst mein zweites Lernjahr ist, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und wurde immer sicherer. Es kam zwar hin und wieder zu kleinen Missverständnissen, aber insgesamt funktionierte die Kommunikation immer besser.

Neben dem Schulalltag boten sich zahlreiche Gelegenheiten, die Umgebung näher kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war eine von der Schule organisierte Stadttour durch Bologna. Dabei erkundeten wir unter anderem die Basilika Santo Stefano, die einen Komplex aus mehreren Kirchen bildet, sowie die beeindruckende Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen. Auch die gewaltige Basilika San Petronio hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Ebenso faszinierend war der Tagesausflug nach Ravenna. Besonders beeindruckend waren die frühchristlichen Mosaiken, die wir in verschiedenen Kirchen besichtigen konnten und die sich durch ihre außergewöhnliche Detailarbeit auszeichnen.

Ein unvergessliches Erlebnis stellte der Besuch der Pilgerkirche San Luca dar. Der Aufstieg über den 3,8 Kilometer langen, überdachten Gang mit seinen 666 Arkadenbögen war zwar anstrengend, wurde jedoch mit einem beeindruckenden Ausblick über Bologna belohnt.

Natürlich hatten wir auch Zeit, eigene Aktivitäten zu unternehmen, zum Beispiel gemeinsam shoppen zu gehen oder die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Das Essen hat mich nicht besonders überrascht, da es oft Pizza, Gnocchi oder Lasagne gab – typische italienische Gerichte, die ich bereits kannte, die jedoch vor Ort viel leckerer waren.

Rückblickend kann ich sagen, dass dieser Austausch eine sehr schöne und unvergessliche Erfahrung war. Ich konnte nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern habe auch gelernt, offener auf neue Menschen und Kulturen zuzugehen.

von Huda Shamsi, 10d