Worum geht es?
An einem englischen Elite-Internat für Jungen wird ein neuer Lehrer aufgenommen. Mr. Keating sticht durch seine offene Art und unüblichen Unterrichtsmethoden sofort heraus. Seiten aus Büchern sollen ausgerissen werden, Unterricht wird zum Teil im Freien veranstaltet und die Schüler sollen sich auf das Pult stellen, um die Welt „aus einer anderen Perspektive zu betrachten“. Auf geschickte Weise bringt Mr. Keating den Jungen die Poesie nahe, lehrt sie frei zu denken und ihr Leben nach ihrem Willen zu gestalten. Als die Schüler durch Zufall auf einen alten Club stoßen, dem Mr. Keating einmal angehört hat, die „Dead Poets Society“, beschließen sie, ihn wieder aufleben zu lassen. Sie treffen sich nachts heimlich außerhalb des Internats, lesen Gedichte, diskutieren und albern herum. Doch als sich ein tragischer Vorfall ereignet, geben Eltern und Schulleitung Mr. Keating die Schuld…
Warum es sich lohnt:
Ein unfassbar guter Film, der, trotz seines Alters, sehr aktuell ist. Die Schüler wissen, obwohl großer Leistungsdruck auf ihnen lastet, die einfachen Dinge zu schätzen und lernen durch Poesie und mit Humor, was im Leben wirklich zählt. Mr. Keating, gespielt von Robin Williams, ist ein Lehrer, den wir uns alle wünschen. Die Gemeinschaft, die die Jungen teilen, und die wunderbare herbstliche Kleinstadt haben mein Herz ebenfalls erobert.
Genre: Drama, Coming-of-age
Länge: 123 Minuten
Fsk: 12
Lea Romina Hassel, 9.Klasse