Wir alle kennen diese Bilder: Figuren mit bunten Haaren und großen Augen, die eine wichtige Rolle in spannenden Geschichten spielen.
Auf diese Figuren treffen wir in MANGAS!
Sie sind heute auf der ganzen Welt bekannt und beliebt – doch was genau steckt eigentlich hinter diesem Begriff?
Was bedeutet „Manga“?
Das Wort „Manga“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „zwanglose Bilder“ oder „lustige Zeichnungen“. Gemeint sind damit japanische Comics, die sich durch einen ganz eigenen Zeichenstil und besondere Merkmale auszeichnen.
Typisch für Mangas sind:
- große, ausdrucksstarke Augen
- klare Linien
- oft sehr detaillierte Hintergründe
🧠 Fun Fact 1:
Mangas werden von rechts nach links gelesen – das entspricht der japanischen Leserichtung!
Ein Blick in die Geschichte
Mangas haben in Japan eine lange Tradition: Schon im 18. Jahrhundert gab es dort bebilderte Erzählungen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Künstler wie Osamu Tezuka den modernen Manga-Stil, den wir heute kennen.
In den 1990er-Jahren wurden Serien wie Dragon Ball, Sailor Moon und Pokémon besonders populär – auch in Europa – und machten Manga zu einem weltweiten Trend.
Verschiedene Arten von Manga
Mangas lassen sich in verschiedene Zielgruppen einteilen:
- Shōnen – für jugendliche Jungen (z. B. Naruto, One Piece)
- Shōjo – romantische Geschichten, bei Mädchen besonders beliebt (z. B. Fruits Basket)
- Seinen / Josei – für Erwachsene, mit komplexeren Themen
- Kodomo – für kleine Kinder, meist einfache Abenteuer
🧠 Fun Fact 2:
Viele Mangas werden auch als Anime (japanische Zeichentrickserien), Filme oder Videospiele umgesetzt – und beeinflussen sogar Mode, Musik und die weltweite Popkultur.
Raphael Walbott, 7d