In den vergangenen Wochen, haben wir uns als WU-Kurs (Erdkunde+) in Jahrgang 9 mit dem Thema Müllentsorgung und Mülltrennung befasst. Dabei ist uns aufgefallen, dass – obwohl wir in der Öffentlichkeit oft als „umweltbewusste Schule“ betitelt werden – die Realität ganz anders aussieht.
Man sieht es auf dem Pausenhof, in den Klassenräumen und auf den Fluren: Überall ist Müll. Ob es Pfandflaschen, Essensreste oder Papierschnipsel sind. Der Müll ist nicht da, wo er hingehört.
Von klein auf wurde uns beigebracht, den Müll zu trennen in Altpapier, Verpackung, Rest- und Biomüll. Allerdings ist diese Trennung im Laufe der Jahre nicht nur in unseren Köpfen, sondern auch in der Gesellschaft und vor allem in den Schulen verloren gegangen.
Das Problem liegt natürlich nicht nur an den Schüler:innen und Lehrkräften, sondern auch an den Personen, die den Müll am Ende des Tages einsammeln und in eine Tonne schmeißen.
Dadurch bekommen viele Schüler:innen das Gefühl, es sei eh „egal“ ob man den Müll liegen lässt oder überhaupt trennt. Für manche scheint es keinen Unterschied zu machen, ob eine Person ihren Müll „mal“ liegen lässt bzw. nicht trennt. Aber ihr alle kennt die Dynamik: Wenn eine Person anfängt, werden es schnell immer mehr. Stellt euch vor, 20 Schüler:innen lassen ihren Müll an einem Montag irgendwo in der Schule auf den Gängen liegen. Was wäre, wenn dann zweihundert Personen sich denken „mein Müll macht keinen Unterschied“? Wir haben dann ein großes Problem.
Auch wenn es nicht so wirkt, aber jede Person die umweltbewusst ist und ihren Müll wegschmeißt und am besten noch trennt, macht einen Unterschied.
Jede:r zählt!
Johanna Elter und Jonna Hofmann