Vor einigen Wochen begannen in der Schule Bauarbeiten, die die Schüler_innen vor große Rätsel stellten: Elektriker bauten Chiplesegeräte neben den Türen zu den Toilettenräumen ein. Diese lassen sich im Moment aber noch – wie gehabt – begehen. Das soll aber nicht so bleiben: Laut Aussagen mehrerer Lehrkräfte habe die Schulleitung beschlossen, dass die Schüler_innen außerhalb der großen Pausen einen Chip brauchen, um die Türen zu öffnen. So solle verhindert werden, dass schulfremde Personen die Waschräume betreten und Vandalismus solle dadurch reduziert werden. Diese Regelung soll ab nächstem Schuljahr gelten.
Informationen, wann welcher Schüler zur Toilette geht, speichere das Lesegerät nicht, sondern es sei lediglich als Türöffner gedacht. In welcher Form wir diese Chips bekommen, ist bisher unklar, es gibt jedoch das Gerücht, dass sie in unsere neuen Schülerausweise integriert werden.
Wir Schüler_innen fragen uns zum jetzigen Zeitpunkt, ob solche Chips den gewünschten Effekt erzielen können. Das muss wohl die Praxis zeigen.
Hanna Zanolin