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Autor: Cleversite

Kurs Q2 Darstellendes Spiel: K.A.I und das Unternehmen

Das Stück „K.A.I und das Unternehmen“, von Frau Baumgärtners DS Kurs Q2 selbst geschrieben, wurde im Juli des vergangenen Schuljahres aufgeführt. Es war eine interessante und gut zu verstehende Aufführung. Beide Vorstellungen waren gut besucht, und obwohl das Stück zeitlich betrachtet eher lang war, hat es sich nicht so angefühlt, weil es spannend und humorvoll war und toll gespielt wurde.

Vielfältige Themen wurden angesprochen und in Szene gesetzt. Im Mittelpunkt standen die Vorteile, aber auch die Gefahren beim Einsatz von künstlicher Intelligenz in Form von Robotern, die in Privathaushalten helfen. Es ging dabei auch um einen kritischen Blick auf soziale Themen, wie die besseren Karrierechancen, wenn man aus einer wohlhabenderen Familie kommt, um Arbeits- und Obdachlosigkeit und einen Mutter-Sohn-Konflikt innerhalb der Unternehmensleitung.

Die Darstellung dieser Themen war teils sehr klar, teils eher unterschwellig. Auch die Storyline war einfach zu verstehen und hat das Publikum gepackt. Die profitgierige Unternehmensleitung und deren Mitarbeiterinnen wollen nicht hören, als eine einfache, aber kluge Praktikantin Programmierfehler der Roboter bemerkt. Dies hat zur Folge, dass fehlerhafte Roboter verkauft werden und diese ihren Menschen Schaden zufügen. Das Stück hatte ein offenes Ende, was deutlich macht, dass auch wir nicht wissen, wie unsere Zukunft mit K.I. Technik und Robotern aussieht.

Am Eingang wurde das Publikum von Schülern aus dem Kurs, welche weiße Masken trugen, mit mechanischer Stimme begrüßt. Man verstand es zunächst nicht, doch am Ende des Stückes war einem klar, dass dies die Roboter waren, die ihre Aufgabe als Aushilfe erfüllten.

Außerdem fand ich es gut, dass das Publikum am Ende der Vorstellung Fragen stellen durfte. So konnten einige Unklarheiten geklärt werden.
Ein großes Lob und einen großen Applaus haben die Schüler für ihre Arbeit verdient und auch bekommen. Sie haben großartig geschauspielert und auch ihre Kostüme waren toll.

All das erzeugt einen guten Eindruck vom DS Kurs. Frau Schinkel sagte sogar, dass diese Aufführung ihr Lieblings-DS-Stück gewesen sei.

Mila Riemann, 8 c

Aktueller Serientipp: Shazam

Titel: Shazam

Genre: action, Superhelden, comedy

FSK: 12

Stream: Netflix, Amazon Prime

Inhalt: Der 14-Jährige Billy ist Waisenkind und hat kein besonders spektakuläres Leben, bis er eines Tages einem Magier begegnet, der ihm Superkräfte verleiht. Von nun an muss er nur noch ein Wort schreien und er verwandelt sich in einen Superhelden. Was zuerst als Belustigung für ihn und seinen Freund dient, wird schnell ernst und Billy muss gegen einen richtigen Bösewicht kämpfen. Der unterhaltsame Actionfilm wurde dieses Jahr im März mit einem zweiten Teil fortgesetzt.

Luna Bender, 10 b

Aktueller Filmtipp: Little Women

Titel: Little Women

Genre: historisches Drama, Romanze

FSK: 0

Stream: Amazon Prime €€€

Inhalt: Der von dem gleichnamigen Buch adaptierte Film handelt von vier Schwestern, die Mitte des 19.Jahrhunderts aufwachsen. Sie alle haben auf ihre Art mit den damals starren Geschlechterrollen stark zu kämpfen. So will Jo Schriftstellerin werden und Amy will malen, doch egal was passiert,  sie halten als Schwestern zusammen. Mit einer Starbesetzung, u.a. mit Emma Watson und Florence Pugh, präsentiert der Film ein unfassbar wichtiges Thema, und es ist ein Muss, diesen mehrfach für einen Oscar nominierten Film zu sehen.

Luna Bender, 10 b

Fehlerindex zählt ab Klasse 9 in allen Fächern

Ab diesem Schuljahr (2023/2024) werden ab der 9. Klasse die Rechtschreibfehler in allen Fächern gewertet und am Ende auf der Basis des an der Schule geltenden Fehlerindex abgezogen. Ab einem Fehlerindex von 3,0 (10. Klasse) bzw. 3,5 (9.Klasse) (die Zahl besagt, wie viele Fehler man pro 100 Wörtern gemacht hat) wird 1/3 von der Gesamtnote abgezogen, bei 6,0 bzw. 6,5 werden dann 2/3 von der Gesamtnote abgezogen. Dies gilt  ab diesem Schuljahr an allen Gymnasien für alle schriftlichen Arbeiten und Lernkontrollen mit über 100 Wörtern. Ziel ist es, die Rechtschreibkompetenz dadurch zu fördern, dass in allen Fächern auf Rechtschreibung geachtet wird, nicht nur im Deutschunterricht.

Luna Bender, 10 b

Klein, aber oho – Probentage mit dem Bettinachor

Singen, Spiele spielen, Spaß und neue Freunde finden, das ist es, was die Chorarbeitstage für mich bedeuten. Und so war es auch in diesem Jahr wieder! Zusammen mit Fr. Schwinn, unserem Pianisten David , Fr. Luckhardt und Fr. Beierlein war der Bettinachor im Januar auf seiner traditionellen Probenfahrt. Aktuell sind wir 26 Chormitglieder ( …wir sind übrigens immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern – Infos siehe unten…) – das ist wenig für den Bettinachor, aber auch wenn wir „klein“ sind, sind wir ganz schön „oho“. Und wenn du denkst, hier geht es nur ums Singen, dann hast du dich getäuscht. Der Chor bedeutet so viel mehr. Lies  einfach weiter, um zu erfahren, was bei uns so los ist…

Don`t stop me now, Human und im Anschluss: Radioactive.
Das sind einige der vielen Lieder, die der Chor dieses Jahr in seinem Repertoire hat. Ihr merkt: Es geht hier richtig zur Sache, denn unser Ziel war es im Frühjahr 2023, ein Musical zu machen, das wir am 04. Juli aufführten. Der Titel steht noch nicht, es geht aber um Menschen, die sich in ihrer heimatlichen Welt nicht mehr wohlfühlen und deshalb in andere Welten reisen. Die meisten Lieder, die wir eingeübt haben, haben mit diesem Thema zu tun. Zum Beispiel bezieht sich „Don`t stop me now“ auf die Stelle, an der der Hauptcharakter erfährt, dass er seine alte Welt verlassen und in eine andere Welt gehen kann. Niemand soll ihn aufhalten.

Der Chor arbeitet immer auf ein Chorkonzert hin. Entweder auf das Weihnachtskonzert oder aber – wie bei den Chorfreizeiten, die immer Ende Januar/Anfang Februar stattfinden – auf das große Sommerkonzert, bei dem die Aula meistens überfüllt ist!

Ablauf einer Chorfahrt

Wie laufen die Tage auf so einer Chorfahrt ab? Frühstück gibt es jeden Morgen ab halb neun, dann ist Probe bis zum Mittagessen. Zwischendurch gibt es sogenannte „Stimmproben“: erst der Sopran, dann Alt und am Schluss Bass. Nach dem Mittagessen ist erst einmal eine Singpause – aber mit Arbeitsauftrag. In kleinen Gruppen trifft man sich, um die Feinheiten zu entwickeln – letztes Schuljahr haben alle zu den verschiedenen Welten des Musicals gearbeitet. Jede Welt erhielt ihren eigenen Charakter und ihren ganz speziellen Aufbau.

Über die Frage, wie unsere „Welten“ auf der Bühne aussehen sollen, waren wir nicht immer einer Meinung mit Fr. Schwinn, unserer Chorleiterin, und Fr. Dr. Luckhardt, die uns als Deutschlehrerin begleitete und uns beim Entwickeln der Welten half. Auch Fr. Beierlein und unser Pianist David waren mit von der Partie. David ist sehr wichtig, weil er alle Lieder immer mit dem Klavier begleitet oder uns Vorschläge macht, wie welcher Ton klingen sollte.

Nach der arbeitsamen „Pause“ geht es weiter mit den Proben… Im Frühjahr kam Zimmer 204, wie eigentlich  jeden Tag, immer zu spät. Das nervte manchmal, aber es ist auch lustig, weil wir dann immer alle an das Zimmer geklopft haben…. Nach dem – meist sehr unterhaltsamen und leckeren – Abendessen singen wir dann nochmal und stellen uns am Schluss unsere Ergebnisse aus der Mittagspause vor.

Nach dem Singen kommt das Spielen...

Wenn das Proben dann vorbei ist, wird es richtig lustig: Wir spielen. Zum Beispiel das „Zugspiel“, bei dem es rauf und runter geht. Wer das nicht kennt: Es ist super, man kann es sehr gut in großen Gruppen spielen und es ist sehr bewegt! Oder Werwolf und Menschen-Memory. Auch „Mörder“ spielen wir über die gesamte Fahrt hinweg… Jeder muss jemanden töten und es entstehen die coolsten „letzten Sätze“ wie zum Beispiel: „Zeit für den Respawn“. Diese Sätze entstehen, wenn man sich nach seinem Tod  selbst mit einem letzten Satz auf die „Liste der Verstorbenen“ setzt. Dieses Mörderspiel ist seit Jahren eine von zwei wiederkehrenden beliebten Traditionen auf der Arbeitsfahrt. Die andere, das „Elche-Lied“, haben wir dieses Mal leider nicht gesungen, da niemand den Text oder die Noten dabei hatte…

Überlebt haben wir diese durchaus anstrengenden Probentage (viel Arbeit, wenig Schlaf…) schlussendlich nur durch zahlreiche Energiedrinks, die auf wundersame, magische Weise ihren Weg in die Jugendherberge gefunden haben…

Mach mit im Chor!
Wenn du dich über Kontakt zu anderen Menschen freust und gerne singst, komm zu uns in den Chor! Du musst kein*e perfekte*r Sänger*in sein! Man lernt, wie man immer besser singen kann. Und: Hier sind alle supernett und es herrscht eine Mega-Stimmung.
Wir brauchen dich!

Nele Jäckel, E-Phase

Schuluniform, Regen, Tee und Bücher – drei Schulmonate in England

Ich habe von August bis Dezember 2022 in der Nähe von Newcastle, im wunderschönen Nordengland, an der schottischen Grenze ein britisches Landleben geführt.

Typisch englischen Tee trinken, dabei lesen und auf die Landschaft schauen, die an die aus Harry Potter oder einem Märchen erinnert. Große, weite Felder, die sich über die bergige Landschaft erstrecken, dazwischen eine unglaubliche Menge an Schafen, von denen es in Hexham (meinem Landkreis) mehr gibt als Menschen und typisch englische Cottages. Da es sehr viel regnet, richten sich die Menschen ihre Häuser besonders gemütlich ein, sehr häufig mit Kaminen.

Wir haben meinen Auslandsaufenthalt privat organisiert, ich habe selber Familie in Hexham und habe durch sie eine perfekte Gastfamilie, bestehend aus meinen Gasteltern, einer Gastschwester in meinem Alter und zwei Gastbrüdern, die bereits ausgezogen sind, gefunden, die mich sehr liebevoll aufgenommen hat und in der ich sehr glücklich war.  

Ich bin dort auf die örtliche Highschool gegangen. Ungewohnt war für mich, dass die Schule sehr viel kleiner war als die Bettinaschule und deutlich weniger Diversität vorhanden war, was sich teilweise sehr in den Denkweisen widergespiegelt hat. Viele Schüler*innen denken, alles über die Welt zu wissen und so über andere urteilen zu können, kennen allerdings nichts anderes als ihr Umfeld, wo es kaum Menschen mit verschiedener Herkunft gibt wie bei uns, fast alle kommen aus der Umgebung oder dem Dorf selber. Jede*r kennt jede*n, die meisten sind verwandt, jeder „Tea“ (umgangssprachlich für Klatsch und Tratsch) ist sehr schnell an alle verbreitet.

Schule beginnt erst um 8:50 Uhr mit der sogenannten Form class, zu vergleichen mit einer Tutorstunde, und endet jeden Tag für alle gleich um 15:15 Uhr. Unterrichtet wurde ich in neun Fächern, einige davon gibt es in Deutschland nicht, wie z.B. Food and nutrition (Essen und Ernährung), wo man abwechselnd selber Rezepte kocht und über die Bestandteile von Essen, wie z.B. Gluten lernt, und PSHE, ein Kurs über mentale Gesundheit, den man alle zwei Wochen hat und in dem man etwas über Themen wie Stress, Depressionen und Angstzustände lernt. Ich würde sagen, dass die Anforderungen in der Schule um einiges geringer sind, der Fokus liegt zudem viel mehr auf dem Prozess der Verbesserung statt auf perfekten Noten und Schule ist generell mehr auf individuelle Bedürfnisse ausgelegt, zum Beispiele durch Kurse mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Ich habe viele verschiedene Menschen getroffen und sehr viel dabei gelernt, über unsere Gesellschaft, über andere Kulturen und Lebensweisen, z.B. über das Leben verschiedener sozialer Klassen und das Leben geflüchteter Menschen. Bevor ich nach England gefahren bin, habe ich bereits fließend Englisch gesprochen, hatte also keine Sprachbarriere, habe trotzdem unglaublich viel dazugelernt, aber ich habe vor allem auch sehr viel über mich selbst gelernt. Da ich in diesen vier Monaten mehr oder weniger auf mich allein gestellt war, wurde ich sehr viel selbstständiger, unabhängiger und habe mehr Vertrauen in mich selbst entwickelt. Ich habe sehr viel aus dieser Zeit gezogen und würde jede*m empfehlen, für eine Zeit ins Ausland zu gehen.

Helena Koch-Mendoza, E-Phase

Auslandshalbjahr USA

„It’s not a year in your life. It’s your life in a year.” Diesen Satz kennt vermutlich jeder Austauschschüler genauso gut wie den Satz: “Pack nicht zu viel in den Koffer.” Auch ich wurde mit beiden Sätzen vor meiner Abreise in die USA konfrontiert.

Nach den Weihnachtsferien verabschiedete ich mich, um ein halbes Jahr bei einer Gastfamilie zu verbringen und auf die lokale amerikanische High School zu gehen. Dies durfte ich in einem kleinen Dorf im Bundesstaat Wyoming erleben. Wyoming liegt im Nordwesten des Landes und eines gibt es aus diesem Grund dort reichlich: Schnee. Der letzte Schnee fiel bei der traditionellen Graduation, dem amerikanischen Äquivalent zur deutschen Abiturverleihung, die Ende Mai stattfand.

Bald hatte ich dann auch schon meinen ersten Schultag. Meine Fächer hatte ich bereits im Voraus gewählt. Neben klassischen Fächern wie Englisch oder Mathe hatte ich aber auch etwas exotischere Fächer wie Jahrbuch, Gesundheit oder Schülerzeitung. Ein Unterschied zum deutschen Schulsystem ist hierbei, dass man jeden Tag dieselben Fächer hat.

Anfang März begann die Fußballsaison und ich entschied mich, Teil des Fußballteams zu werden. Dies bedeutet jeden Tag zwei Stunden Training (auch im Schneesturm) und zusätzlich etwa zwei Spiele pro Woche gegen andere High Schools in unserem Distrikt. Wie gewannen ein paar Spiele und verloren ein paar mehr.

Tatsächlich fand sogar eine Talentshow an unserer Schule statt. Neben Gesang, Karate und einem Lichtschwertduell war einer der sehens- und hörenswerten Höhepunkte eine Gesangs- und Tanzeinlage der Schulleitung, mit der die Show beendet wurde. In dieser Hinsicht stimmen einige Klischees über Amerikaner, u.a. dass sie manchmal wirklich verrückt sind.

Anfang Juni musste ich dann zurückfliegen und alles in allem kann ich sagen, dass ich in diesem halben Jahr eine Menge gelernt habe, beispielsweise dass Elche mit Jungen gefährlicher sind als Bären. Auch wenn mein Fußballteam und ich dies auf die harte Tour bei einer kurzen Verfolgungsjagd lernen mussten.…

Angelina Fiehl, Q3

Wie mache ich mein eigenes Comic?

Hallo an alle Kreativen und weniger Kreativen, 

hier möchte ich Euch einige Hinweise und Tipps geben, wie man gezielt vorgehen kann, wenn man sein eigenes Comic kreiieren möchte, aber noch keine Idee hat, wie man vorgehen kann. Die Bilder (siehe unten) helfen Euch dabei.

1. Was möchtest Du darstellen?

Mach Dir erstmal Gedanken, was Dein Thema sein soll – um was es also geht und was Du möglichen Leser*innen vermitteln möchtest. Dazu empfehle ich dir, erst einmal eine Runde Brainstorming zu machen, bei dem Du Dir jede Idee zu dem Thema notierst.

Tipp: Heb Dir Deine Notizen mit den guten Ideen auf! Vielleicht kannst Du sie für ein anderes Projekt später einmal benutzten. 

Bei dem Prozess solltest Du darauf achten, dass Deine Notizen und Dein Arbeitsplatz ordentlich bleiben, damit Du einen guten Überblick behältst und den Kopf nicht verlierst.

2. Die W-Fragen beantworten

Jetzt hast Du Dein Thema festgelegt und möchtest dieses umsetzen.

Wichtig ist, dass Du Dich möglichst gut über das Thema informierst und Dir auf alle Fälle die W-Fragen (siehe Bild) selbst beantworten kannst. 

3. Erste Umsetzung Deiner Idee

Nun hast Du die Informationen zu Deinem Konzept (Deiner Idee) gesammelt und kannst damit beginnen, diese auf Papier zu bringen. Dabei ist der Stil Deines Comics egal. Du kannst ihn aus komplizierten und detaillierten Zeichnungen machen, aus Strichmännchen oder einfach nur aus Formen und Farben. Bedenke, dass bestimmte Formen und Farben Deine Ideen bekräftigen können. An dieser Stelle fängst du beispielsweise auch an, solltest du dich dazu entschieden haben, deine Geschichte mit Charakteren darzustellen, diese zu „designen“ und Entwürfe von ihnen zu erstellen.

4. Geschichte und Storyboard

Du hast alles festgelegt, was Du für Deinen Comic brauchst, und kannst jetzt beginnen, den Ablauf Deiner Geschichte zu notieren. Erst wenn Du damit fertig bist, kannst Du anfangen in Deinem gewünschten Format ( digital, auf Papier, etc.) ein Storyboard zu zeichnen.

Das Storyboard besteht aus sehr einfachen und groben Vorzeichnungen, die später Schritt für Schritt zu den finalen Zeichnungen des Comics ausgearbeitet werden.

Ich hoffe, diese Tipps konnten euch ein wenig weiter helfen. Viel Erfolg beim Ausprobieren.

PS: Wenn Ihr eine Idee für ein nächstes Tutorial oder Projekt für die Schülerzeitung habt, dann gebt doch einfach einen Zettel mit Euren Ideen bei Frau Tonscheidt im Lehrerzimmer ab.

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit 🙂

Maja G. Céspedes Biermann,  9c

Vom Bettinaschüler zum Nobelpreisträger: Professor Dr. Benjamin List besucht seine alte Schule

“Folge deiner Leidenschaft. Unabhängig davon, was Eltern, Lehrer und Freunde sagen.” Dies war eine der wichtigsten Botschaften von Professor Dr. Benjamin List, ehemaliger Bettinaschüler und seit 2021 Nobelpreisträger für Chemie, an die Schüler*innen der Bettinaschule. Benjamin List besuchte im Frühjahr die Bettinaschule – seine „alte“ Schule, an der er Abitur machte. Begrüßt wurde er mit schwungvoller Jazz-Musik der Big Band. Nach einem Grußwort von Frau Schinkel, die sichtlich stolz war, dass die Bettinaschule nun auch einen Nobelpreisträger zu ihren Abgängern zählen darf, begrüßte ihn ein Überraschungsgast:  Sein alter Schulfreund, Markus Sonnenschein, stellte Professor List vor und erzählte Anekdoten aus der Schulzeit der beiden. Er gab den Bettinaschüler*innen einen prägnanten Einblick in die gemeinsame Schulzeit mit List, der bereits im Alter von elf Jahren ein Chemielabor in seinem Keller baute. Auch ein Klassenfoto durfte bei dem amüsanten Vortrag natürlich nicht fehlen.

Der „List-Besuch“, den Chemie-LK und Bettiversum-Redaktion schon Wochen vorher vorbereitet hatten, begann mit einem kurzen Rundgang durch die Bettinaschule. Sie habe sich kaum verändert, stellten List und Markus Sonnenschein fest. Ob dies nun etwas Positives ist, sei dahingestellt….

Professor List hatte nach einigen technischen Problemen, die Herr Schwarz mit Geduld löste, endlich die Chance, das Mikrofon zu ergreifen. Er hielt eine Präsentation über seinen Werdegang als Wissenschaftler und seine Forschung. Die Präsentation machte deutlich, worüber er forscht, er erklärte, was es mit der Katalysatorenforschung, für die er den Nobelpreis bekommen hat, auf sich hat  ((Titel der Forschung)).  Auch wenn nur wenige  Teilnehmer*innen dem chemisch-fachwissenschaftlichen Teil von Professor List wirklich inhaltlich folgen konnten, war der Vortrag doch sehr lebendig, weil er interessante Einblicke bot in das Leben und Forschen eines Wissenschaftlers.

Ein Podiumsgespräch zwischen List und Angehörigen des Chemie-Leistungskurses der Q4 und Redakteurinnen von Bettiversum rundete die Veranstaltung ab. Wollte List schon immer Nobelpreisträger werden? Wie erging es ihm im Moment der Nachricht? Was will er den Bettinaschülern mit auf ihren weiteren Lebensweg geben?

List erzählte, es sei gelogen, wenn er behaupten würde, er habe nie das Ziel, den Nobelpreis zu erhalten, im Kopf gehabt. Als der Anruf aus Stockholm kam, bedankte er sich bereits für den Nobelpreis, noch ehe ihm der Anrufer die offizielle Nachricht mitteilte. Was er den Schüler*innen mit auf den Weg geben wolle? Dass jedes Individuum seiner Passion – seiner Leidenschaft -folgen solle. Für ihn persönlich ist diese Passion, wie jeder der Anwesenden merkte, die Chemie. Der Sinn des Lebens sei es, seine Leidenschaft zu finden und damit glücklich zu werden. Er gab uns Schüler*innen der Bettinaschule mit auf den Weg, dass er hoffe, dass jeder und jede von uns eine Leidenschaft entdecken und mit ihr ein glückliches Leben führen wird.

Angelina Fiehl, Q3

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