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DiY-Makramee-Schlüsselanhänger

Do it yourself! Bastle einen Schlüsselanhänger als Geschenk!

Du brauchst:

  • Makramee-Garn (oder dickes Baumwollgarn) in deiner Lieblingsfarbe
  • Eine Schere
  • Ein Schlüsselring oder ein Karabinerhaken
  • Ein Lineal oder Maßband
  • Ein Feuerzeug (falls du das Garn versiegeln möchtest, um ein Ausfransen zu verhindern)

So geht’s:

Schritt 1: Die Schnüre vorbereiten

  1. Schneide 4 Stücke Garn ab, jedes etwa 40-50 cm lang. Die Länge kannst du je nach Wunsch anpassen – wenn der Anhänger länger oder kürzer sein soll, justiere einfach die Garnlängen.
  2. Falte alle 4 Schnüre in der Mitte, sodass du 8 Stränge hast, die am Falzpunkt zusammenlaufen.

Schritt 2: Anbringen des Schlüsselrings

  1. Nimm alle 8 Stränge und fädle sie durch den Schlüsselring oder Karabinerhaken.
  2. Ziehe die Stränge so, dass der Schlüsselring etwa in der Mitte der Garnstränge sitzt.
  3. Verknote die 8 Stränge, indem du einen einfachen Knoten machst, um sie zu fixieren.

Schritt 3: Das Makramee-Muster

Nun kommt der kreative Teil: Du kannst mit verschiedenen Knotentechniken arbeiten. Eine sehr einfache und coole Technik ist der Knoten „Lark’s Head“ (auch als „Kopf-Knoten“ bekannt).

Knoten 1: Lark’s Head-Knoten

  1. Teile die Stränge in zwei Gruppen: 4 Stränge links und 4 Stränge rechts.
  2. Nimm den ersten Strang von der linken Seite und lege ihn von unten um den Ring, sodass er nach oben zeigt.
  3. Führe die beiden Enden des Strangs von oben durch die Schlaufe und ziehe sie fest.
  4. Wiederhole dies für alle Stränge auf der linken Seite und dann für alle auf der rechten Seite.

Schritt 4: Fertigstellen

Wenn du genug Knoten gemacht hast und der Anhänger die gewünschte Länge hat, kannst du die restlichen Stränge in einem glatten Knoten zusammenbinden oder sie einfach gleichmäßig abschneiden.

Schritt 5: Fransen erstellen (optional)

Falls du einen „Fransen“-Look willst:

  1. Schneide die Enden der Stränge gleichmäßig auf die gleiche Länge.
  2. Du kannst die Fransen mit den Fingern etwas auflockern, damit sie fluffiger wirken.

Schritt 6: Fixieren und Abschneiden

  1. Wenn du fertig bist, kannst du die Enden des Garns mit einem Feuerzeug versiegeln, um ein Ausfransen zu verhindern.
  2. Schneide alles ordentlich ab und voilà – dein Makramee-Schlüsselanhänger ist fertig!

Zusätzliche Tipps:

  • Personalisieren: Du kannst kleine Perlen, Quasten oder sogar kleine Anhänger hinzufügen, um deinem Schlüsselanhänger noch mehr Charakter zu verleihen.
  • Farbkombinationen: Experimentiere mit verschiedenen Garnfarben, um deinen Anhänger einzigartig zu machen. Du kannst auch zwei oder mehr Farben miteinander kombinieren.

Viel Spaß beim Basteln! 🎨✨

Von Zoë Wollin aus der 7c

Der Weihnachtsmann – Fun Facts

Coca Cola und der Weihnachtsmann?

Der Mythos, dass Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden hat, ist weit auf der ganzen Welt verbreitet, da er eine zentrale Rolle in den Werbekampagnen der Firma spielt. Doch hat der berühmte amerikanische Getränkekonzern ihn denn wirklich erschaffen? Tatsächlich hat Cola den lustigen dicken Mann nicht erfunden, aber sein Aussehen stark geprägt. Doch den wahren Grundstein legte überraschenderweise ein Frankfurter! Kennt ihr den Autor des bekannten Buches Struwwelpeter? Heinrich Hoffmann lies in seinem Buch eine Darstellung des Nikolaus vorkommen, die dem heutigen Weihnachtsmann stark ähnelt. Gemütlich, rundlich mit weißem Rauschebart… und offensichtlich mit gigantischen Superkräften – oder habt ihr mal am 24.12. fliegende Schlitten über eure Häuser zischen sehen?

Physik vs Weihnachtsmann

Ich weiß, ich weiß: Weihnachten ist eine tolle Zeit voller Magie und Wunder, aber ich bin ja eher wie der Grinch und vermiese es euch ein bisschen, denn ich habe den ultimativen Club der Spielverderber gefunden: Die Physikstudenten der TU Freiberg! Ja, richtig gehört. Die gute alte Physik sagt uns jetzt mal etwas über den Weihnachtsmann! (Böses Lachen) Durch verschiedenste Experimente haben sie unseren bärtigen Freund mal genau unter die Lupe genommen:

Fakt 1: Das Einfachste zuerst: Kennt ihr etwa ein Rentier, das fliegen kann oder eine rote Nase hat? Antwort: Nein!

Fakt 2: Wie viele Haushalte muss ein Weihnachtsmann anfliegen.
Wenn wir alle Menschen unter 18 zählen, gibt es c.a. 2 Milliarden Kinder. Von dieser Zahl ziehen wir jetzt alle Religionen ab, in denen es kein Weihnachten gibt. Dann sind ungefähr 378 Millionen Kinder übrig. Umgerechnet mit der durchschnittlichen Kinderanzahl pro Haus von 3,5 sind das dann 91 Millionen Häuser (vorausgesetzt, es gibt in jedem Haus mindestens ein braves Kind.)

Fakt 3. Durch die verschiedenen Zeitzonen, die der Weihnachtsmann von Ost nach West passiert, hat er einen 31-Stunden Tag. Anders ausgedrückt: er muss 882 mal pro Sekunde ein Haus abklappern (nie im Leben!). Für das Einparken, aussteigen, den Schornstein runterhüpfen, Geschenke verteilen und wieder zurück hat er eine tausendstel Sekunde Zeit (und bei seiner Sportlichkeit…).

Fakt 4: Eine weitere Tatsache ist die Entfernung, die der Weihnachtsmann zurücklegt. Würden alle 91 Millionen Häuser gleichmäßig auf der Welt verteilt sein, hätte der Schlitten eine Strecke von 120 Millionen km vor sich. Deshalb meine Frage: Wie will der lustige Mann mit der Zipfelmütze diesen Zeitplan bitte einhalten ? Was ist denn, wenn er mal aufs Klo muss ?Tja, der Schlitten müsste mit der 3000-fachen Schallgeschwindigkeit fliegen! Ein normales Rentier schafft höchstens 24km/h (Rudolph und seine Freunde können dann wohl mit Flash und Superman mithalten!).

Fakt 5: Und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema: den Geschenken! Angenommen jedes Kind kriegt ein mittleres Lego-Set, das c.a. 1kg wiegt, hat der Schlitten schon mal 378.000t geladen. Bedauerlicherweise kann ein gewöhnliches Rentier nur 175kg ziehen. Also brauchen wir Nachschub! Genauer gesagt… 216.000 Rentiere. Mit denen zusammen wiegt der Schlitten nur eine Kleinigkeit mehr. Als Vergleich: der Schlitten wiegt nun etwa fünfmal mehr als die Titanic!

So, meine Lieben, jetzt neigt es sich dem Ende (des Weihnachtsmannes!) zu. Denn wenn das Fünffache der Titanic sich mit der 3000-fachen Schallgeschwindigkeit bewegt, erzeugt das einen nicht ganz unerheblichen Luftwiderstand. Es wäre mit einem Raumschiff vergleichbar, das in die Erdatmosphäre eintritt. Und hier beginnt der Anfang vom Ende: das erste Paar Rentiere würde sofort verbrennen und….anders gesagt die ganze Herde würde innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden pulverisiert und der Weihnachtsmann…Tja, wir können also unter Tränen sagen, den Weihnachtsmann gibt es leider nicht. Und wenn doch, hat er das erste Weihnachten leider nicht überlebt. : (

Euer Grinch,

Raphael Wallbott, 6a.

Weihnachtskarte selber basteln!

Hier findet ihr eine Anleitung, wie man sehr schöne Weihnachtskarten ganz einfach selber basteln kann – mit einem Stempel!
Materialien:

– Leere, weiße Karten (z.B. DIN A6)

– Stempelkissen in verschiedenen Farben

– Weihnachtsstempel (z.B. Sterne, Tannenbaum, Rentier)

– Buntstifte oder Filzstifte

– Schere

– Kleber

– Lineal

– Eventuell Glitzer oder Aufkleber zur Dekoration

1.   Besorge dir eine leere Karte und lege sie auf eine glatte Unterfläche. Wenn du eine große Karte hast, kannst du sie auf die gewünschte Größe zuschneiden, zum Beispiel auf DIN A6 (10,5 x 14,8 cm), mit einer Schere und einem Lineal.

2.    Wähle dir einen oder mehrere Stempel aus, die du auf die Karte drucken möchtest. Beliebte Motive für Weihnachtskarten sind Sterne, Tannenbäume, Rentiere oder Schneeflocken. Wenn du mehrere Stempel verwenden möchtest, überlege dir vorher, wo du sie auf der Karte platzieren willst, damit alles gut zusammenpasst.

3.    Drücke den gewählten Stempel leicht in das Stempelkissen, bis er gleichmäßig mit Farbe bedeckt ist. Achte darauf, dass du den Stempel nicht zu fest drückst, damit die Farbe nicht verwischt. Setze den Stempel dann vorsichtig auf die Karte. Wiederhole den Vorgang mit anderen Motiven, wenn du möchtest, und lasse genügend Platz zwischen den Stempeln, damit die Karte nicht zu überladen wirkt.

4.    Nachdem die Stempel trocken sind, kannst du die Karten nach Belieben weiter verzieren. Male zum Beispiel mit Buntstiften oder Filzstiften kleine Details wie Sterne oder Geschenke um den Stempel herum. Wenn du möchtest, kannst du auch Glitzer auf die Karte aufkleben, um sie festlicher zu machen.

5.   Überlege dir, welchen Text du auf die Karte schreiben möchtest. Zum Beispiel: „Frohe Weihnachten“ oder „Ein schönes Fest und ein gutes neues Jahr“. Schreibe den Text mit einem schönen Stift oder Filzstift in die freie Fläche der Karte, entweder oben oder unten, je nachdem, wie es dir gefällt.

6. Lasse die Karte gut trocknen, falls du Kleber oder Stifte benutzt hast, die länger brauchen. Dann ist deine Weihnachtskarte fertig und kann verschickt oder verschenkt werden.

Tipp: Du kannst die Karte auch mit einem persönlichen Gruß versehen oder ein Foto von dir und deiner Familie beilegen, um die Karte noch individueller zu gestalten .

von Zoe Wollin, 7c

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der bekanntesten und ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. 2024 zieht er wieder viele  Menschen an, die die festliche Atmosphäre genießen möchten. Er beginnt am 25. November und dauert bis zum 22. Dezember 2024. Der Markt findet im Herzen der Frankfurter Altstadt statt.

Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt ist besonders wegen seiner Mischung aus Tradition und modernem Flair beliebt. Die Besucher können an den vielen Ständen handgemachte Geschenke, Weihnachtsschmuck und Kunstwerke kaufen. Es gibt auch zahlreiche Leckereien wie gebrannte Mandeln, Waffeln, Bratwurst und natürlich Glühwein. Besonders bekannt ist das Frankfurter „Bethmännchen“, ein kleines Marzipan-Gebäck, das nur in Frankfurt zur Weihnachtszeit verkauft wird.

Ein Highlight des Frankfurter Weihnachtsmarkts  ist der große, festlich geschmückte Weihnachtsbaum auf dem Römerberg. Der Baum ist jedes Jahr ein wahres Prachtstück und zieht viele Blicke auf sich. Außerdem können Besucher eine kleine Fahrt mit dem nostalgischen Karussell machen oder die weihnachtliche Beleuchtung der Altstadt genießen. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist auch ein Ort, an dem viele Künstler und Musiker auftreten. Live-Konzerte und Weihnachtslieder sorgen für eine stimmungsvolle Untermalung.

Aber auch für die kleinen Besucher ist etwas dabei, denn der Weihnachtsmarkt ist besonders familienfreundlich: Für Kinder gibt es viele Attraktionen wie das Märchenhaus, in dem sie Weihnachtsgeschichten hören können, oder kleine Fahrgeschäfte. Es gibt auch Workshops, bei denen Kinder zusammen mit ihren Eltern Weihnachtsgeschenke basteln können.

Außerdem ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt bekannt für seine gemütliche, aber auch lebendige Atmosphäre. Wenn es dunkel wird, erstrahlt der Markt in einem Meer aus Lichtern, die für eine magische Stimmung sorgen. Die Luft riecht nach Punsch, Zimt und gebrannten Mandeln, und die Musik der Weihnachtslieder lässt alle in festliche Stimmung .

Von Zoë Wollin, 7c

Faszinierende Schokoladenproduktion

 

Schokolade ist in Deutschland die beliebteste Süßigkeit, gerade auch in Zeiten von Festtagen wie rund um Weihnachten. Nicht nur, weil es sehr viele verschiedene Schokoladensorten gibt und für jeden etwas dabei ist, sondern auch, weil Schokolade Serotonin, ein Glückshormon, im Körper freisetzt. Da greift man doch immer wieder gerne zur Schokolade 🙂 Da viele sich für das Thema Schokolade interessieren, werde ich in diesem Artikel die Schritte der Herstellung von köstlicher Schokolade erklären! 

Die Produktion von Schokolade beginnt mit der Kakaofrucht. Die 15-25cm große Frucht wird in mehr als 40 äquatornahen Ländern angebaut und geerntet. Beispiele für diese Länder sind Brasilien oder Ghana. Wenn man die Kakaofrucht aufbricht, kommt Fruchtfleisch zum Vorschein. In diesem Fruchtfleisch sind ungefähr 50 Kakaobohnen versteckt, die außerdem von Kakaoflüssigkeit umgeben sind. Wenn die Kakaoflüssigkeit in die Kakaobohnen eingezogen ist (das ist der Fermentationsprozess) und die Kakaobohnen fertig getrocknet sind, können sie in andere Länder exportiert und dort weiterverarbeitet werden. 

Sind die Kakaobohnen in den Ländern angekommen, geht’s ans Rösten. Das passiert bei ca. 120 – 150°C, wobei über 400 Kakaoaromen entstehen. Anschließend muss die Hülle jeder einzelnen Kakaobohne aufgebrochen werden. Wenn das getan ist, werden die Bohnen zermahlen und zu einer flüssigen Masse verarbeitet, die aus dem fetthaltigen Teil der Bohne (der Kakaobutter) und den Kakao-Feststoffen bestehen. Beim Verrühren entsteht außerdem eine Flüssigkeit, die der Masse schon einen gewissen Schokoladengeschmack gibt. 

Im nächsten Schritt wird die Kakaobutter von den Kakao-Feststoffen getrennt. Mit der Kakaobutter kann man nämlich den Schmelzpunkt und den Siedepunkt bestimmen, was man bei einer guten Schokolade exakt abwägen muss. 

Nun können die restlichen Zutaten, wie die herausgepresste Kakaobutter, der Zucker, die Milch und Vanille, das Lecithin und nach Belieben zusätzliche Zutaten wie Nüsse und/oder Zimt, zur aufgewärmten Schokoladenmischung hinzugefügt werden. Damit eine glatte Schokolade entsteht, wird sie in großen Maschinen gerührt, gewirbelt und gelüftet, sodass das Fett wieder aus den Furchen herausläuft und die Aromastoffe verteilt werden (Fachbegriff: Schokolade wird „conchiert“). Das dauert nicht mehr, wie früher, 95 Stunden, sondern nur noch 24 Stunden. 

Jetzt muss die Schokolade nur noch in Formen gegossen werden und unter Vibrieren des Fließbands, wodurch Luftbläschen entweichen können, den Kühltunnel durchfahren. Davor muss man sich aber darum kümmern, dass die Schokolade nur in einer Form kristallisiert (der Beta-V-Form) und nicht in den anderen vier Formen. Denn man kann diese Kristalle, den Fettreif, auf der Oberfläche sehen oder die Schokolade schmilzt nicht richtig. Dazu wird die Schokolade immer abwechselnd erhitzt und gekühlt. Dies verhindert, dass sich die falschen Kristalle bilden. 

Nun ist die Schokolade verpackbereit und kann wieder in andere Länder exportiert werden oder im Inland bleiben, damit wir sie alle naschen können.

Also haut rein – aber bitte in Maßen!  

von Emma Schieke, 9c

Froher Nikolaustag!

Bettiversum wünscht euch einen frohen Nikolaustag!

Viele Kinder haben gestern Abend ihre Stiefel vor die Tür gestellt, in der Hoffnung, dass der Nikolaus sie über Nacht mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade füllt. Doch wer ist der Mann, der hinter dieser Tradition steht?

 Der Nikolaus von Myra war eine reale Person, ein Heiliger, der um das Jahr 300 in Lykien (heutige Türkei) lebte. Es ranken sich zahlreiche Legenden um ihn und über sein Leben gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Überlieferungen zufolge wurde er mit 19 Jahren zum Priester geweiht und wirkte später als Abt eines Klosters. Im Jahr 310, während der Christenverfolgung, nahm man ihn gefangen und folterte ihn. Sein geerbtes Vermögen soll er an Menschen in Not verteilt haben, heißt es. Im Laufe der Jahrhunderte sah man Nikolaus als einen der wichtigsten Heiligen an und die Legenden, die über ihn erzählt wurden, handelten von seiner Belohnung der Gläubigen und Bestrafung der Sünder.

Da Nikolaus von Myra am 6. Dezember starb, ist dies bis heute ein Gedenktag und mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Es ist etwa weit verbreitet, dass ein verkleideter Nikolaus die Kinder befragt, ob sie auch das ganze Jahr brav gewesen seien und aus einem goldenen Buch die guten und schlechten Taten vorliest. Um die Kinder zu tadeln, hat der Nikolaus in vielen Ländern einen furchteinflößenden Gehilfen an seiner Seite. Besonders bekannt ist der „Knecht Ruprecht“, aber die Begleiter variieren je nach Land. Der Brauch, die Stiefel am Abend des 5. Dezembers rauszustellen, welchen ich schon erwähnte, basiert auf einer Legende von drei Jungfrauen, die der heilige Nikolaus nachts beschenkte.

So wie viele Feste und Traditionen wird auch der Nikolaustag auf der ganzen Welt unterschiedlich gefeiert, doch er hatte seinen Ursprung vor mehr als 1600 Jahren mit Nikolaus von Myra.

Genießt die Adventszeit weiterhin und lasst euch die Schokonikoläuse schmecken!

von Lea

Advents-Türchen 4: Es schneit, es schneit….

Mit Kälte, Schnee und Eis wird jedes Jahr aufs Neue die Winterzeit eingeleitet. Dieses Winterwunder zaubert immer wieder ein Lächeln ins Gesicht der Menschen. Man kann so viel Tolles im Schnee anstellen. Viele gehen z. B. Rodeln, machen eine Schneeballschlacht, bauen einen Schneemann oder gehen Schlittschuhlaufen. Einige genießen auch lange Spaziergänge durch den Schnee.

Die meisten von euch haben bestimmt schon einmal Schnee gegessen und bemerkt, dass dieser auf der Zunge schmilzt. Das liegt daran, dass Schnee eigentlich nur aus gefrorenem Wasser besteht, welches bei Temperaturen unter 0 Grad gefriert und bei Temperaturen über 0 Grad schmilzt. Damit Schnee überhaupt entstehen kann, braucht es viel Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen. In den Wolken bilden sich kleine Eiskristalle. Diese Kristalle wachsen auf dem Weg zur Erde und werden immer größer. Wenn es auf der Erde kalt genug ist, bleiben die Schneeflocken liegen und bilden eine glitzernde Schneedecke.

Die Schneedecke freut nicht nur die Menschen, sondern hat auch eine wichtige Bedeutung für die Umwelt. So schützt Schnee z.B. Pflanzen vor dem Erfrieren und bietet Tieren eine Wasserquelle. Außerdem reflektiert Schnee das Sonnenlicht, sodass sich der Boden nicht so stark aufheizen kann.

Die größte Schneeflocke, die jemals auf die Erde gefallen ist, besaß laut Guinness Buch der Rekorde einen Durchmesser von 38 cm. Eine durchschnittliche Schneeflocke ist im Vergleich nur 5 mm groß. Wenn Schnee auf Wasser fällt, entstehen Geräusche durch die entweichenden Luftbläschen im Schnee, die sich wie Schreie anhören. Für unsere Ohren sind diese Töne aber zu hoch, weshalb wir sie nicht hören können.

Wusstet ihr schon, dass jede Schneeflocke einzigartig ist? Ihre Form hängt von der Lufttemperatur ab. Je höher die Temperatur, desto filigraner ist die Schneeflocke. Auch die Farbe des Schnees kann unterschiedlich sein. In den Polarregionen gibt es auch roten Schnee. Diese Farbe entsteht, wenn sich Altschnee mit Schneealgen mischt. Roter Schnee wird auch Blutschnee genannt und heißt auf English
„watermelon snow“.

Halten wir fest: Schnee ist ein einzigartiges und besonderes Naturphänomen des Winters.

von Juli Bäßler