Zum Hauptinhalt springen

Autor: Cleversite

Suzanne Collins: Die Tribute von Panem

Die Buchreihe Tribute von Panem, geschrieben von Suzanne Collins, spielt in einer Welt, die in 12 Distrikte aufgeteilt ist. Im ersten Distrikt leben die Reichen und Wohlhabenden, die immerzu Feste feiern und sich wild verkleiden. Im zwölften Distrikt leben die ärmsten Leute, die täglich ums Überleben ohne Geld kämpfen müssen. Als Strafe für eine Revolution, die die letzten Distrikte vor vielen Jahren gegen das Kapitol, wie sich der erste Distrikt nennt, gestartet haben, organisiert das Kapitol jährlich die  sogenannten „Hungerspiele“, bei denen von jedem Distrikt zwei Kinder in eine Kampfarena gebracht werden und so lange gegeneinander kämpfen müssen, bis eines der Kinder tot ist.  Als Katniss’ Schwester Prim für die 74. Hungerspiele ausgewählt wird, meldet Katniss sich freiwillig als Tribut und tritt für ihre kleine Schwester in den Ring. Ihr großer Mut, den sie immer wieder beweist, und ihre unfassbaren Künste im Bogenschießen helfen ihr, sich durch dieses mörderische Spiel durchzukämpfen.

Luna Bender, 10 b

Buchtipp: Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Olive Smith ist die Protagonistin des Romans „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ von der Autorin Ali Hazelwood. Als Frau in der naturwissenschaftlichen Forschung hat Olive viel zu kämpfen und muss  immer doppelt so hart arbeiten wie ihre männlichen Kollegen. Deshalb hat sie auch keine Zeit für die Liebe oder Beziehungen, aber um ihrer besten Freundin zu beweisen, dass sie über ihren Ex-Freund hinweg ist, geht sie eine Fake-Beziehung mit einem Biologie- Professor ein. Obwohl dieses Buch von einer Liebesbeziehung handelt, schafft Ali Hazelwood es, die Probleme und den Sexismus gegenüber Frauen in den MINT- Fächern klar darzustellen. Olive Smith ist nicht nur ein Buchcharakter, sie steht für alle Frauen, die in ihrem Job nicht ernst genommen werden oder öffentlichen Sexismus durch einen Arbeitgeber, Kollegen oder auch Kunden erfahren haben. Olive Smith verkörpert eine starke Frau, die trotz aller Rückschläge, die sie durch ihre Arbeit erfahren muss, weiterkämpft. Sie ist ein Vorbild für viele Frauen auf dieser Welt in vielfacher Hinsicht – nicht nur in der Arbeitswelt. Ein wunderbares Buch.

Luna Bender, 10 b

Die Gedenkstätte der Bettinaschule

Fast jede*r in der Bettinaschule hat die Gedenkstätte auf dem Schulhof schon einmal gesehen, doch dem Großteil der Schulgemeinde ist das meiste über die Gedenkstätte unbekannt.

Die Gedenkstätte auf unserem Schulhof soll an die 183 Schülerinnen erinnern, die im Jahre 1933 die Viktoriaschule (die damals noch eine reine Mädchenschule war und erst seit 1947 Bettinaschule heißt) wegen der Nazis verlassen mussten. Zu damaliger Zeit war das etwa ein Drittel der Schülerinnen!

An der Gedenkstätte sind die Namensplättchen der Schülerinnen angebracht. Durch die individuelle Handschrift, in der die Namen auf die Bronzeplättchen eingraviert wurden, wird deutlich, dass mit jedem Plättchen an einen besonderen Menschen erinnert wird. Auch die Bänke und der Ginkgo-Baum sind Teil der Gedenkstätte. Der Ginkgo steht für Leben, Wachstum und Zukunft.
Zusammen mit den kreisförmig um den Baum angeordneten Bänken soll die Schulgemeinschaft symbolisch dargestellt werden. Eine Bank ist umgedreht und steht etwas abseits, sie stellt die Ausgrenzung und die Diskriminierung dar, die die jüdischen Schülerinnen damals ertragen mussten. Eingeweiht wurde die Gedenkstätte am 24. Juni 2002.

Die Idee, diese Gedenkstätte zu errichten, kam von der Schülervertretung an einem der sogenannten „Arbeitswochenenden“, an dem die Planung für Aktionen im kommenden Schuljahr von den Schülervertreter*innen besprochen wurde. Ein interessantes Detail ist, dass die Gedenkstätte, welche 30.000€ kostete, durch ein Schulfest finanziert wurde.

Minoru Kudo,  8d

Das History Lab der Stufe 8: Eintauchen in das Mittelalter

Kennt ihr das History Lab? Es findet in jedem Schuljahr, meist im Februar, drei Schulstunden lang statt und wird von von Herrn Steinbrückner organisiert.  An vier verschiedenen Stationen, die in der Aula aufgebaut werden, können die Schüler*innen einen Eindruck über das Mittelalter gewinnen. Man kann kochen, sich verkleiden und mit Tinte und Feder schreiben, oder man kann Holzritter mit einer Armbrust umschießen. Beim Kochen gibt es meist eine Schlange, nicht jeder kann drankommen. Trotzdem ist es ein sehr spannender, lehrreicher Tag, auf den ihr euch freuen könnt!

Hannah Weißgerber, 9 a

Pan de Yuca – Brötchen auf kolumbianisch

Als Kind habe ich sie immer am liebsten gemocht, die kleinen, unglaublich leckeren Brötchen, die für mich immer noch nach Kindheit und meiner zweiten Heimat Kolumbien schmecken:

Zutaten:

  • 300 gr Yucastärke (Maniok)
  • 950 gr geriebener Mozzarellakäse
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ein wenig Salz
  • 110 gr Butter (Raumtemperatur)
  • 2 große Eier
  • 2-4 Esslöffel Wasser/Milch
  1. Mische die Maniokstärke, das Backpulver, Käse und Salz in einem Food Processor (Stabmixer funktioniert auch)
  2. Gib die Eier und die Butter dazu. Wenn sich aus der Masse kleine Kugeln formen lassen, ist der Teig perfekt, wenn nicht, gib das Wasser hinzu.
  3. Lass den Teig für etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
  4. Heize den Backofen vor (ca. 200 Grad).
  5. Knete den Teig nochmal durch und forme kleine Brötchen.
  6. Backe die Pan de Yucas, bis sie leicht golden sind.

Helena Koch-Mendoza, E-Phase

Milas Lieblingsrezepte:

Carrot Cake  

Dieser saftige Kuchen ist einer meiner Lieblingskuchen, weil er auch nach einigen Tagen immer noch sehr lecker ist.

Zutaten:

  • 200 g Brauner Zucker
  • 180 g Pflanzenöl
  • 3 EL fetter Joghurt
  • Vanillemark einer Schote
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • ¼ TL Muskatnuss
  • ½ TL Salz
  • 260 g geriebene Karotten
  • 150 g Walnüsse

Zutaten Frosting:

  • 300 g Frischkäse
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Puderzucker
  • Vanillemark einer Schote
  •  ¼ TL Salz

Anleitung:

Als erstes wird der Ofen auf 180° Umluft vorgeheizt. Dann braunen Zucker, Salz, Öl, Eier, Vanille, Zimt, Muskat und Joghurt in eine Schüssel geben und vermischen. Mehl und Backpulver hinzugeben und weiter rühren, bis alles gut zusammengemixt ist. Als nächstes die Karotten schälen, fein raspeln, zum Teig hinzugeben und vermischen. Danach die Walnüsse grob zerhacken oder mit der Hand zerkrümeln und in den Teig hinein mischen. Der Teig ist fertig. Nun die gewünschte Kuchenform mit Butter einreiben und gut mit Mehl einstäuben. Dann den Teig einfüllen und für 37 Minuten backen.

Während der Kuchen backt, wird das Frosting zubereitet. Frischkäse und Butter werden cremig aufgeschlagen. Danach den Puderzucker unterrühren, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind und eine glatte Creme entstanden ist. Etwas Vanilleschotenmark und Salz für den Feinschliff dazugeben, und schon ist das Frosting gemacht!

Wenn der Kuchen fertig und aus dem Ofen herausgenommen ist, sollte man warten, bis er gut (!) ausgekühlt ist, und erst dann das Frosting draufgeben, da es sonst schmelzen könnte.

Mila Riemann, 8 d

Orchester- und Bigbandfahrt: Viel mehr als proben, proben, proben

Lange Nächte, Schneeballschlachten, Antonín Dvorák – im vergangenen Schuljahr gab es nach den harten Coronajahren endlich wieder Musikfahrten. Orchester- und Bigband verbrachten drei Tage in Bad Marienberg. Mit dabei waren Frau Manns, Herr Block, Herr Gjioka, Herr Desoi und Frau Rettenmeier.

Orchester- und Bigbandfahrt: Einblicke

Morgens klingelt viel zu früh um kurz nach 7 der Wecker nach einer langen Nacht voller Erinnerungen und Geschichten. Die Matratzen sind zu fest. In einer Wand an einem der Betten ist irgendwie ein Rohrbruch und sie ist daher nass.

Bald darauf ertönt irgendwo im Flur eine Posaune.  Wir sind eigentlich alle viel zu müde, um zu proben, schleppen uns zum Esssaal, wo Gelächter den Raum füllt. Trotz Müdigkeit proben wir den ganzen Tag, am Ende hören wir alle überall nur noch Geigentremolos –  und doch erfüllt uns ein gutes Gefühl, neue Menschen kennenzulernen, mit anderen Jugendlichen enger zusammenzuwachsen, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Egal ob bei dem offiziellen, großen Spieleabend, den heimlichen nachts auf den Zimmern…, beim Essen, bei den Proben selber oder bei dem Gemeinschaftsspiel „Mörder“ (man bekommt ein zufälliges Opfer zugewiesen, welches man dann „umbringen“ muss). Die „Großen und Kleinen“ sind auch aktiver als in der Schule bei den regulären Proben, berichtet ein  Schüler der Bigband. Doch nicht nur die Gemeinschaft der Ensembles wird gestärkt, die Fahrten sind grundsätzlich sehr produktiv, da viele der „Musiker*innen eine ganz besondere Arbeitshaltung haben“, –  so derselbe Schüler der Bigband. Geprobt wurde von 9:00 bis zum Mittagessen, dann nachmittags bis in den Abend hinein. Wir hatten zwischendurch 15-minütige Pausen, die viel zu schnell vergingen und gerade dazu gereicht haben, kurz miteinander zu reden, etwas zu essen und zu trinken. „Obwohl es anstrengend ist, sieht man die Erfolge und bemerkt einen Fortschritt, dadurch macht‘s richtig Spaß“, meint eine Orchesterschülerin. Wir haben vor allem sehr intensiv an der Sinfonie der „Neue(n) Welt“ von Antonín Dvorâk geprobt, da sie sehr anspruchsvoll ist. Die Arbeit daran ist auch nach der Fahrt lange nicht vollendet: wir proben aktuell immer noch daran.

Die Fahrten finde ich sehr wichtig, um die Ensembles zu stärken, um mal ganz intensiv nur Musik zu machen und um uns natürlich auf die traditionellen Konzerte von Orchester und Bigband im zweiten Schulhalbjahr vorzubereiten.

Das Konzert danach war ein toller Erfolg – die Aula brechend voll und es gab stürmischen Beifall für alle.

Helena Koch-Mendoza, E-Phase

Schon fast ein Jahr: Bettinaschule lernt digital!

Letztes Schuljahr war es soweit: Herr Schwarz übte seine Macht als stellvertretender Schulleiter aus und ließ die damalige Klasse 8a in einer frühmorgendlichen Vertretungsstunde in Raum 5 antreten, um die neuen iPads der Schule einzurichten. Diese Aufgabe hätte er sonst wohl allein bewältigen müssen, obwohl knapp 60 iPads für nur eine Person eventuell etwas zu viel gewesen wären. Für ca. 35 Minuten wurden Passwörter eingegeben, wurde zugesehen, wie sich Apps installierten und sich beim Versuch, die iPads aus den Hüllen zu entfernen, fast die Finger gebrochen.

Mittlerweile sind die iPads in Betrieb genommen worden, Lehrende können diese für ihren Unterricht ausleihen, jeweils 15 pro Klasse.

Lilly Altfeld, 8 c

D. B. Cooper – Das Phantom, welches eine Boeing 727 entführte

Es ist der Nachmittag des 24. November 1971. Am Portland International Airport warten 37 Passagiere und 6 Crewmitglieder auf den Abflug des Fluges 305. Einer dieser 37 Passagiere ist Dan Cooper, später bekannt als D.B. Cooper. Ein Mann Mitte vierzig in einem dunklen Anzug und Trench Coat, weißem Hemd, schwarzer Krawatte und dunklen Schuhen. Wenige Minuten zuvor hat er sich für 20 USD ein One-Way-Ticket für besagten Flug 305 nach Seattle gekauft. Im Flugzeug setzt er sich in die letzte Reihe, rechts, auf den Mittelplatz. Er bestellt sich einen Drink – “bourbon and soda” – und wartet darauf, dass sich die Boeing 727 in die Luft erhebt.

Kurz nach 15:00 reicht er einer Flugbegleiterin namens Florence Schaffner einen Zettel. “Miss – I have a bomb in my briefcase + want you to sit by me.” Sie solle sich zu ihm setzen, er habe eine Bombe. Cooper öffnet daraufhin seine Aktentasche und zeigt der sprachlosen Flugbegleiterin den Inhalt: Ein Gewirr aus Kabeln und ca. 8 roten Stangen. Dann diktiert er Florence einen weiteren kurzen Brief, den sie dann an den Käptn übermittelt. Im Brief verlangt er 200.000 USD in bar und vier Fallschirme. In Seattle soll ein Fahrzeug zum Tanken des Flugzeugs bereitstehen.

Kurz nach der Landung dürfen alle 36 Passagiere und zwei Crewmitglieder das Flugzeug verlassen, die meisten der Passagiere haben noch gar nichts von dem Vorfall mitbekommen. Die Seattle First National Bank stellt 200.000 USD bereit. Was Cooper jedoch nicht weiß, ist, dass die Scheine aus einem “Erpresserpaket” für genau solche Fälle stammen. Die Seriennummern der Scheine sind somit in der Bank dokumentiert, weshalb man sie später leicht wieder ausfindig machen werden kann. Neben dem Geld bekommt Cooper seine vier Fallschirme. Zwei sind normale und zwei sind Reservefallschirme. Es wird überlegt, die Fallschirme zu manipulieren, man entscheidet sich jedoch dagegen, da man nicht weiß, ob er vielleicht eines der Crewmitglieder als Geisel nehmen will und man möchte nicht das Leben einer unschuldigen Person aufs Spiel setzen.

Weiterhin hat er folgende Angaben für den Flug: Man solle –  mit ausgefahrenem Fahrwerk, ausgeschalteten Kabinenlichtern sowie ausgefahrener Einstiegstreppe in einer Höhe von unter 10.000 Fuß fliegen. Nachdem man ihm erklärt, dass man mit einer ausgefahrenen Treppe nicht abheben könne, ist er damit einverstanden, die Treppe erst während des Flugs auszufahren. Nun will er nach Mexico City fliegen, dies ist jedoch nicht möglich, ohne zwischendurch eine Pause zum Tanken einzulegen. Nach einigem Hin und Her einigt man sich auf den Flughafen in Reno, Nevada. Als man sich schlussendlich noch auf eine genaue Flugroute einigen möchte, wird Cooper ungeduldig: “Never mind, they can do that over the radio once we get up. Let´s get the show on the road.”

Also fliegt man nach zwei Stunden Pause in Seattle endlich los. An Bord sind vier Crewmitglieder und unser Phantom Cooper. Begleitet von zwei Kampfjets nimmt die Boeing 727 die Rute “Victor 23 Airway”.

Zuletzt gesehen wird D.B. Cooper von einer Flugbegleiterin. Laut ihr steht er vor der ausgefahrenen Treppe, als wäre er bereit zum Sprung.

Der letzte Kontakt zu Cooper ist über die Sprechanlage um ca. 20:05. Die Crew, die sich auf Wunsch von Cooper im Cockpit eingeschlossen hat, fragt ihn, ob sie etwas für ihn tun könnten. Er verneint dies.

Er nimmt sich nun zwei der Fallschirme. Einen alten Militärfallschirm, der nicht steuerbar ist, und einen Dummy-Fallschirm, der eigentlich zum Trainieren von Schülern in der Flugschule gedacht ist. Letzterer war nur aus Versehen zwischen die vier Fallschirme geraten, die ihm gegeben wurden. Neben beiden anderen Fallschirmen lässt er eine Ansteckkrawatte und acht Zigarettenstummel zurück.

In den nächsten 5-10 Minuten bemerkt die Crew eine Art Vibrieren des Flugzeuges. Zu diesem Zeitpunkt fliegen sie durch Regen und über eine gebirgige Landschaft, die von Wäldern gesäumt ist.

Als man in Reno landet, ist D. B. Cooper verschwunden.

Nachdem man mit Zeitangaben und Lage des Flugzeugs die ungefähre Landezone berechnet hat, ungefähr 40km von Portland, sendet das FBI Flugzeuge, Helikopter und Bodentruppen aus. Cooper wird nicht gefunden. Als man versucht etwas mehr über Cooper herauszufinden, stechen zwei Theorien über seine Herkunft heraus.

Theorie 1: D. B. Cooper war vor der Entführung des Flugzeugs ein Mitglied im Militär. Hinweis dafür könnte der Militärfallschirm sein. Vielleicht hat er sich speziell diesen ausgewählt, weil er damit vertraut war.

Theorie 2: D. B. Cooper hatte Verbindungen zur CIA. Diese benutzte die Boeing 727 im Vietnamkrieg dafür, Material und Soldaten abzuwerfen, aufgrund der im Flug ausfahrbaren Treppe.

Immer wieder gibt es Leute, die verdächtigt werden, D.B. Cooper zu sein, aber bis heute wurde niemand festgenommen. Es gibt Briefe, die an diverse Zeitungen geschickt wurden, deren Spuren sich aber letztendlich im Sand verlaufen.

Apropos Sand:

1980 spielt ein Junge an einem kleinen Strand in der Gegend, als er plötzlich 5.800 USD ausgräbt. Seine Eltern, die sich noch an den Fall des entführten Flugzeugs von vor ein paar Jahren erinnern, bringen die Bündel zur Polizei. Als man die Seriennummern auf den Bündeln mit denen vergleicht, die damals in den Besitz von Cooper gelangten, stutzt man – denn sie sind identisch. Aber wie kommt das Geld an den kleinen Strand, der “Tina Bar” heißt und an einem vergleichsweise kleinen Fluss liegt? Ist es Cooper während des Sprungs aus der Aktentasche gefallen und dann vom Strom der vielen Flüsse in der Gegend an den Strand gespült worden? Unwahrscheinlich, denn in dem Bereich, in dem Cooper abgesprungen und gelandet ist, führen die Ströme der Flüsse in die entgegengesetzte Richtung der Tina Bar. Zudem ist es sehr unwahrscheinlich, dass mehrere einzelne Geldscheine genau an der gleichen Stelle auf einem Haufen gelandet sind. Außerdem wurden die Geldscheine von Gummibändern zusammengehalten, die zum Zeitpunkt der Entdeckung der Bündel noch intakt waren. Bei einem Test, der 2009 durchgeführt wurde, zeigt sich jedoch, dass diese Marke Gummibänder sich unter ähnlichen Bedingungen innerhalb von ca. 243 Tagen zersetzt bzw. zerreißt.

Wer war D.B. Cooper? War er wahnsinnig, oder war er sich seinen Handlungen bewusst? Wofür braucht er 200.000 USD so dringend, dass er ein Flugzeug kidnappte und einen Sprung ins Ungewisse wagte? Und wie hat er es geschafft, bis heute unentdeckt zu bleiben?

Lilly Altfeld, 9 a