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Froher Nikolaustag!

Bettiversum wünscht euch einen frohen Nikolaustag!

Viele Kinder haben gestern Abend ihre Stiefel vor die Tür gestellt, in der Hoffnung, dass der Nikolaus sie über Nacht mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade füllt. Doch wer ist der Mann, der hinter dieser Tradition steht?

 Der Nikolaus von Myra war eine reale Person, ein Heiliger, der um das Jahr 300 in Lykien (heutige Türkei) lebte. Es ranken sich zahlreiche Legenden um ihn und über sein Leben gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Überlieferungen zufolge wurde er mit 19 Jahren zum Priester geweiht und wirkte später als Abt eines Klosters. Im Jahr 310, während der Christenverfolgung, nahm man ihn gefangen und folterte ihn. Sein geerbtes Vermögen soll er an Menschen in Not verteilt haben, heißt es. Im Laufe der Jahrhunderte sah man Nikolaus als einen der wichtigsten Heiligen an und die Legenden, die über ihn erzählt wurden, handelten von seiner Belohnung der Gläubigen und Bestrafung der Sünder.

Da Nikolaus von Myra am 6. Dezember starb, ist dies bis heute ein Gedenktag und mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Es ist etwa weit verbreitet, dass ein verkleideter Nikolaus die Kinder befragt, ob sie auch das ganze Jahr brav gewesen seien und aus einem goldenen Buch die guten und schlechten Taten vorliest. Um die Kinder zu tadeln, hat der Nikolaus in vielen Ländern einen furchteinflößenden Gehilfen an seiner Seite. Besonders bekannt ist der „Knecht Ruprecht“, aber die Begleiter variieren je nach Land. Der Brauch, die Stiefel am Abend des 5. Dezembers rauszustellen, welchen ich schon erwähnte, basiert auf einer Legende von drei Jungfrauen, die der heilige Nikolaus nachts beschenkte.

So wie viele Feste und Traditionen wird auch der Nikolaustag auf der ganzen Welt unterschiedlich gefeiert, doch er hatte seinen Ursprung vor mehr als 1600 Jahren mit Nikolaus von Myra.

Genießt die Adventszeit weiterhin und lasst euch die Schokonikoläuse schmecken!

von Lea

Advents-Türchen 4: Es schneit, es schneit….

Mit Kälte, Schnee und Eis wird jedes Jahr aufs Neue die Winterzeit eingeleitet. Dieses Winterwunder zaubert immer wieder ein Lächeln ins Gesicht der Menschen. Man kann so viel Tolles im Schnee anstellen. Viele gehen z. B. Rodeln, machen eine Schneeballschlacht, bauen einen Schneemann oder gehen Schlittschuhlaufen. Einige genießen auch lange Spaziergänge durch den Schnee.

Die meisten von euch haben bestimmt schon einmal Schnee gegessen und bemerkt, dass dieser auf der Zunge schmilzt. Das liegt daran, dass Schnee eigentlich nur aus gefrorenem Wasser besteht, welches bei Temperaturen unter 0 Grad gefriert und bei Temperaturen über 0 Grad schmilzt. Damit Schnee überhaupt entstehen kann, braucht es viel Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen. In den Wolken bilden sich kleine Eiskristalle. Diese Kristalle wachsen auf dem Weg zur Erde und werden immer größer. Wenn es auf der Erde kalt genug ist, bleiben die Schneeflocken liegen und bilden eine glitzernde Schneedecke.

Die Schneedecke freut nicht nur die Menschen, sondern hat auch eine wichtige Bedeutung für die Umwelt. So schützt Schnee z.B. Pflanzen vor dem Erfrieren und bietet Tieren eine Wasserquelle. Außerdem reflektiert Schnee das Sonnenlicht, sodass sich der Boden nicht so stark aufheizen kann.

Die größte Schneeflocke, die jemals auf die Erde gefallen ist, besaß laut Guinness Buch der Rekorde einen Durchmesser von 38 cm. Eine durchschnittliche Schneeflocke ist im Vergleich nur 5 mm groß. Wenn Schnee auf Wasser fällt, entstehen Geräusche durch die entweichenden Luftbläschen im Schnee, die sich wie Schreie anhören. Für unsere Ohren sind diese Töne aber zu hoch, weshalb wir sie nicht hören können.

Wusstet ihr schon, dass jede Schneeflocke einzigartig ist? Ihre Form hängt von der Lufttemperatur ab. Je höher die Temperatur, desto filigraner ist die Schneeflocke. Auch die Farbe des Schnees kann unterschiedlich sein. In den Polarregionen gibt es auch roten Schnee. Diese Farbe entsteht, wenn sich Altschnee mit Schneealgen mischt. Roter Schnee wird auch Blutschnee genannt und heißt auf English
„watermelon snow“.

Halten wir fest: Schnee ist ein einzigartiges und besonderes Naturphänomen des Winters.

von Juli Bäßler

Buchtipp: – Touch of Ink

Autor*in: Stefanie Lasthaus

Genre: Fantasy, Young adult

Seitenanzahl: 530

FSK: 12

Zum Buch: Als Quinn neu an die Vancouver Island University kommt, lernt sie Nathan kennen. Obwohl er ihr einen Job wegschnappt, fasziniert er sie, da er das gleiche Tattoo auf seinem Nacken hat wie sie. Vielleicht kann er ihr helfen herauszufinden, was es bedeutet und vielleicht weiß er, was es mit den verwirrenden Visionen auf sich hat, die sie immer wieder hat. Sie ahnt allerdings noch nicht, wohin sie hineingezogen wird…

Advents-Türchen 3: Weihnachtstraditionen

Weihachten in Deutschland – ganz anders als Weihnachten in den USA!

Weihnachten in Deutschland

In Deutschland wird Weihnachten am 24. Dezember (Heiligabend) traditionell im Kreis der Familie gefeiert. Es steht in vielen christlich geprägten Haushalten ein geschmückter Weihnachtsbaum. Es wird gemeinsam festlich zu Abend gegessen und nach dem Essen werden Geschenke verteilt.

Was ist eigentlich das beliebteste Weihnachtsessen in Deutschland?

In Deutschland gibt es keine klare Antwort auf die Frage, was am Heiligabend auf den Tisch kommt. Aber es gibt durchaus beliebte Weihnachtsgerichte. Auf Platz 5 steht zum Beispiel Schweinefilet in Curry- Sahne, auf Platz 4 steht ein schlichtes einfaches Fondue und als Nummer 3 unter den Favoriten begrüßen wir Raclette. Das Gericht, was wir alle kennen sollten, ist die Nummer 2 der Rangliste: die knusprige Weihnachtsente oder der Gänsebraten. Und Nummer 1 ist und bleibt: köstlicher Kartoffelsalat und Würstchen.

Weihnachten in den USA

Viele Familien gehen traditionell an diesem Tag in die Kirche und essen danach gemeinsam. Die Bescherung findet dann am Morgen des 25. Dezember (Christmas Day) statt, dem wichtigsten Weihnachtsfeiertag in den USA. Morgens werden meist sogar im Pyjama die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ausgepackt. Das Haus wird oft sehr aufwändig dekoriert, mit z.B. Rentieren, kleinen Weihnachtsmänner und Lichterketten in grün und rot. (Unter Umweltgesichtspunkten ist das allerdings nicht sehr nachhaltig, weil es sehr viel Strom kostet…).

Finn Krause, 7c


Schneeflöckchen…

Bettiversum, 25.11.2024. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber seit dem ersten kurzen Schneefall am vergangenen Freitag bin ich definitiv in Weihnachtsstimmung! Passend dazu wird in vielen Klassen schon der diesjährige Schulweihnachtsmarkt geplant. Wie letztes Jahr, soll jede Klasse einen weihnachtlichen Stand im Klassenraum aufbauen und Speisen, Getränke oder Aktivitäten anbieten, um damit Geld für die Klassenkasse zu verdienen.
Hoffentlich läuft das Geschäft in meiner Klasse besser als letztes Mal 😉 Da hatten wir unseren Stand nämlich im 3.Stock, wo kaum jemand vorbeigekommen ist… Aber wir haben große Visionen für dieses Jahr! Ihr dürft gespannt sein. Und mein Tipp: Schaut mal in allen Stockwerke vorbei, damit ihr nichts verpasst!

Apropos: Es ist wieder so weit – die Nikolausaktion hat begonnen! Seit letzter Woche können wir wieder Nikoläuse im Foyer kaufen, um sie am 06.12,2024 verschenken zu lassen.

Mit diesen vorweihnachtlichen Nachrichten wünsche ich euch eine schöne Woche – und viel Erfolg bei bevorstehenden Arbeiten!

Eure Betti

Neu in der Q-Phase – ein Erfahrungsbericht

Jetzt wird es ernst…Damit eröffneten die meisten Lehrkräfte ihre Kurse in der Q-Phase. Q-Phase nennt man die letzten beiden Schuljahre, also die 12. und die 13. Klasse. „Q-Phase“ steht für „Qualifikationsphase“, ab jetzt zählen alle Noten für das Abitur und man benötigt bis zur Meldung für das Abitur eine bestimmte Punktanzahl, um zugelassen zu werden.
Wie sieht das Leben in der Q-Phase aus?

Grundsätzlich erst einmal kompliziert. Das System hinter dem Abitur, zum Beispiel welche Fächerkombinationen man wählen darf und welche Punkte (statt Noten, s.u.) man in das Abitur wann einbringen muss, ist sehr komplex und kann überwältigend wirken. Überforderung war in meiner Jahrgangsstufe generell der Grundgedanke in den ersten Wochen der Q1. Die E-Phase (11. Klasse), die Abkürzung für „Einführungsphase“, soll uns zwar auf die Q-Phase vorbereiten, in der Realität würde ich die E-Phase allerdings mehr als Übergangsphase bezeichnen.

Das Notenpunktsystem von 0 bis 15 (15 ist die beste Note, 0 die schlechteste) lernt man dort bereits kennen und Leistungskurse kann man anhand von Leistungsorientierungsfächer, kurz LOKs, ausprobieren. Allerdings ändern sich vieles ganz entscheidend,  insbesondere die Wochenstundenanzahl und die Anzahl der Klausuren. Zudem erhöht sich der Druck in der Q-Phase immens. Fast alle Fächer werden nun mindestens dreistündig, die Leistungskurse fünfstündig unterrichtet. Das sorgt nicht nur für einen gigantischen Stundenplan, sondern auch dafür, dass mehr Stoff durchgenommen wird, der dann auch noch detaillierter in den Klausuren abgefragt wird, da man zwei Klausuren in jedem Fach pro Halbjahr schreibt. 

Das Ergebnis davon ist, dass viele Schüler*innen, extrem unter Druck stehen und sehr, sehr viel Zeit in der Schule und danach auch noch mit Schulstoff verbringen. Allerdings muss ich sagen, dass man so lernt, Prioritäten zu setzen und vor allem Durchhaltevermögen zu entwickeln. Zudem ist man in vielen Aspekten freier, weil man von der E-Phase auf die Q-Phase einige Fächer abwählen kann und die gewissenhafte Bearbeitung der Hausaufgaben in der eigenen Verantwortung liegt, ob und wie man sie erledigt, sollte man sich gut überlegen. Auch manche Lehrkräfte sind oft im Umgang ein wenig entspannter, machen zum Beispiel mehr Witze.

Das Abitur lehrt also nicht nur den fachlichen Teil, sondern auch, unter Druck Leistung zu zeigen, Disziplin zu haben und durchzuhalten – auch wenn es schwer ist. 

Von Helena Koch-Mendoza, Q1

Wahlergebnisse Thüringen, Sachsen und Brandenburg

Bei den Landtagswahlen in diesem Jahr in Thüringen, Sachsen und Brandenburg hat die AfD sehr stark zugelegt während die anderen Parteien Verluste hinnehmen mussten. Doch diese wollen verhindern, dass die in beiden Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD an der Regierung beteiligt ist und haben sich deshalb – trotz Differenzen – auf Koalitionsgespräche eingelassen. Hier zunächst die Wahlergebnisse:


Thüringen (1.September 2024)
In Thüringen ist die AfD die führende Partei mit 32,8%, die CDU kommt an zweiter Stelle mit 23,6%, als drittes das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 15,8%, als viertes die Linke mit 13,1% und auch die SPD hat es knapp mit 6,1% geschafft.

Sitzverteilung:
AfD: 32
CDU: 23
BSW: 15
Linke: 12
SPD: 6

Sachsen (1.September 2024)
In Sachsen hingegen ist die CDU die führende Partei mit 31,9%, dicht gefolgt von der AfD mit 30,6%, an dritter Stelle ist die BSW mit 11,8%, als viertes folgt die SPD mit 7,3% und als fünftes die Grünen mit heiklen 5,1%.

Sitzverteilung:
CDU: 41
AfD: 40
BSW: 15
SPD: 10
Grünen: 7
Linke: 6
FW: 1

Brandenburg (22.September 2024)
In ist die SPD die führende Partei mit 30,9%, dann die AfD mit 29,2%, gefolgt von der BSW mit 13,5%, an vierter Stellen befindet sich die CDU mit 12,1%.
Sitzverteilung:
 SPD: 32
AfD: 30
BSW: 14
CDU: 12

Trotz großer Demonstrationen Anfang des Jahres unter dem Aufruf „Demokratie verteidigen“, bei denen die AfD stark in der Kritik stand, schnitt die Partei bei den Landtagswahlen sehr gut ab. Die AfD ist in diesen Bundesländern sehr beliebt, auch wenn sie dort als gesichert rechtsextrem bzw. als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird.

Dies ist auch der Grund dafür, dass die AfD extrem isoliert wird bzw. es keine Regierungsbeteiligung gibt. Schon während des Wahlkampfes äußerten sich die anderen Parteien klar gegen eine Koalition mit der AfD  – Stichwort: Brandmauer. Man will gemeinsam verhindern, dass eine solche Partei in die Regierungsverantwortung kommt. Dies sieht die AfD als undemokratisch an, denn die Wähler hätten gezeigt, dass sie eine Regierungsbeteiligung der AfD möchten.

Auch wenn die AfD in Thüringen und Sachsen über 30% erreicht hat und in Brandenburg knapp darunter, hat sie nicht die absolute Mehrheit, weshalb sie zusammen mit einer anderen Partei eine Koalition bilden müsste für eine Regierungsbeteiligung, was die anderen Parteien, wie schon erwähnt, ablehnten. Deshalb landet die AfD in der Opposition. Sie ist allerdings nicht die erste Partei, welche bei einer Wahl die meisten Stimmen bekommen hat, aber trotzdem in der Opposition landete, weil die anderen Parteien mit jeweils weniger Stimmen eine Koalition gebildet haben.

Die Frage am Ende ist, ob die „Brandmauer“, die die anderen Parteien gegen die AfD behaupten, halten wird oder ob sie anfängt zu bröckeln und die AfD irgendwann doch noch eine Regierungsbeteiligung bekommt?

von Rochelle Jurkewitz, 10 a