Thementag „Streiten“ – Bilderstrecke Teil 2
Hier weitere Poster der Klassen der Bettinaschule mit Ergebnissen des Thementags.
Hier weitere Poster der Klassen der Bettinaschule mit Ergebnissen des Thementags.
Am 11.7.2024 hat die Bettinaschule einen Thementag für alle Jahrgangsstufen zum Thema „Streiten“ durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Form der „Debatte“ als Möglichkeit der konstruktiven Auseinandersetzung. Eine ausführlichere Berichterstattung folgt. Die Ergebnisse, die die Klassen auf Plakaten festgehalten haben, könnt ihr hier schon begutachten. Wir haben die Plakat-Bilder in zwei Teilen hochgeladen.
Am 9.7.2024 hat der Kurs Darstellendes Spiel der Q2 unter der Leitung von Frau Tonscheidt sein Aufführungsprojekt auf die Bühne gebracht. Wir haben hier schon mal Bilder der sehr eindrucksvollen Aufführung für euch hochgeladen – ein ausführlicher Bericht folgt in den Ferien. Besonderer Dank gilt Lea Romina Hassel aus unserer Redaktion, die einige der Fotos beigesteuert hat zu unserer Auswahl!
An den Abenden des 25., 26. und des 27.06.24 führten Chor und BigBand das Musical „Sister Act“ auf. Trotz des heißen Wetters war die Aula an allen drei Abenden voll besetzt und das Publikum begeistert.
Zum Inhalt: Deloris van Cartier ist eine Sängerin in Nachtclubs und in einer Beziehung mit Curtis, einem Gangster. Eines Nachts sieht sie, wie Curtis jemanden umbringt. Sofort geht sie zur Polizei und meldet den Mord. Die Polizisten sagen ihr, dass sie sich verstecken müsse, doch Deloris weigert sich. Erst als ihr ein Foto von der letzten Person gezeigt wird, die Curtis angeschwärzt hat, willigt sie direkt ein. Um sich zu verstecken, muss sie unauffällig sein und in der Menge untertauchen, also eigentlich genau das, was sie nun mal nicht ist. Deloris wird also ins Kloster der heiligen Jungfrau geschickt, um dort unterzutauchen, bis Curtis hinter Gittern ist.
Deloris fällt es schwer, sich einzufügen und einmal wird sie fast von Curtis und seinen Komplizen erwischt. Nach diesem Vorfall wird ihr fast alles verboten, nur im Chor darf sie noch mitsingen. Dieser ist schrecklich, deshalb übernimmt Deloris die Leitung des Chors und bringt den Mitgliedern bei, richtig zu singen. Der Chor wird ein großer Erfolg und selbst der Papst kommt, um ihn zu erleben. So rettet Deloris das Kloster, welches eigentlich verkauft werden sollte.
Der Chor erweckte die Geschichte von Deloris und den Nonnen mit großartigem Schauspiel und Gesang zum Leben. Durch die musikalische Begleitung der BigBand wurde das Ganze noch richtig schön abgerundet. Nicht nur der Chor schauspielerte, auch Mitglieder der BigBand hatten kleine Auftritte, als unter anderem Kellner oder Spendenbarometer. Nach den Stücken der Solisten gab es immer einen großen Applaus, genauso wie nach besonders guten und lustigen Szenen. Als das Stück zu Ende war, gab es einen langen Applaus für alle Sänger*innen, Schauspieler*innen und Musiker*innen. Den hatten sie sich auch verdient. Drei Abende am Stück haben sie unter großer Hitze für gute zwei Stunden gespielt und davor hatten sie noch Unterricht. Nach dem letzten Auftritt gab es lange Dankesreden, gehalten von Schüler*innen des Abi-Jahrgangs, von Mitgliedern der BigBand und des Chors. Einen besonders tränenreichen Abschied bekam Frau Schwinn, denn sie arbeitet ab kommendem Schuljahr auf einer anderen Schule. Alles in allem kann man sagen, dass alle Auftritte große Erfolge waren und sich die langen Probentage gelohnt haben.
von Mila Riemann, 8d
Wie jedes Jahr war die Aula wieder so voll, dass Besucher auf dem Boden saßen – das Orchesterkonzert am 29. Mai 2024 war, wie jedes Jahr, ein voller Erfolg, der mit Applaus, Verabschiedungen und Danksagungen beendet wurde. Dieses Jahr wagte sich das Orchester unter der Leitung von Herr Desoi und Frau Liebrich mit dem Thema „Curtain Up! – Ein Musicalabend“ in fremde Gewässer. Trotz einiger eher pessimistischer Teilnehmer: „Es wird nicht so gut laufen, wie alle denken, aber ihr werdet es nicht merken“ war das Publikum, Groß und Klein, begeistert. Ob Inszenierungen, wie „König der Löwen“ oder „An American in Paris“ – nach der Menge und Lautstärke des Beifalls zu urteilen, war eher Optimismus angesagt. Jedes der Stücke stammt aus einem bekannten Musical, über dessen Handlung und Entstehung vor Beginn jeweils ein wenig erzählt wurde. Bei Gesprächen mit einigen Mitgliedern, nur Minuten vor den ersten Takten, ließ sich die Allgemeinstimmung gut erfassen: es seien „Die schwierigsten Stücke ever“, „An American in Paris“ würde wohl scheitern (falsch geschätzt), und einer der Trompetenspieler verkündete, dass der größte Schlamassel des Abends wohl seine Erkältung sei. Auch neues Publikum war vor Ort: Maya, Merle, Liel und Ella aus der 5a. Merle und Ella waren als Familienangehörige einiger Mitglieder schon bei früheren Auftritten dabei. Maya und Liel waren völlig unvoreingenommen, jedoch sehr optimistisch. Maja: „Ich hoffe natürlich, dass es ein Erfolg wird, wenn nicht, ist das aber egal, weil sie sich ja angestrengt haben.“ „Ich hoffe, dass sie gut spielen“, so Liel und nickte bei Mayas Aussage kräftig. Warum die Mädchen an dem Abend dort waren? Um ihre Freundin Mina (5a) zu unterstützen, die als jüngste im Ensemble im Stück „Les Miserables“ die Solostimme eines jungen Mädchens namens Cosette übernahm. Aber nicht nur Mina sang. Als Solisten standen unter anderem Helena (9a), Riwa (9b) und Emilio (8b) am Mikrofon. Als „Gefangenenchor“ sangen Marta (9b), Alma (9c), Rochelle (9d) und weitere Schüler*innen und an einer Stelle dann auch das gesamte Orchester. Im Musical „Les Miserables“ geht es um den ehemaligen Häftling Jean Valjean, der nach seiner Freilassung versucht, ein normales und erfülltes Leben zu führen, jedoch über Jahre von einem Polizisten heimgesucht wird. Das Stück spielt in Frankreich zwischen 1815 und 1832. Als Abschluss des Abends war das Stück insofern gut gewählt, als es ein vielfältiges, emotionales und gemischtes Finale bot, das Zuschauer gleichzeitig zu Tränen rührte und zum Lachen brachte.
Zuletzt wurden schweren Herzens einige Abiturienten aus dem Orchester verabschiedet und viele Geschenke verteilt, unter anderem Stimmgabeln, Socken und Theatermasken.
Man kann also sagen, dass sich das Orchester, wie jedes Jahr, als eines der stärksten Ensembles der Schule beweist.
von Lilly Altfeld, 9a
Am 09.06.2024 war die Europawahl. Fernsehnachrichten und Zeitungen berichteten umfassend und auch in der Bettinaschule hingen viele Plakate, die Jugendliche ab 16 Jahren dazu bewegen sollten, wählen zu gehen. Kurz gesagt: Die Europawahl ist uns allen ein Begriff, doch Genaueres ist uns darüber meistens nicht bekannt. Für alle, die mehr über die Wahl erfahren möchten, ist dieser Artikel genau das Richtige, um das Wichtigste kurz und knapp zu erfahren.
Vom 06. bis 09.06.2024 wurde in allen EU-Mitgliedsstaaten das Europäische Parlament gewählt. Dieses Parlament besteht aus insgesamt 720 Abgeordneten aus allen Mitgliedsstaaten. Als Wähler*in wählt man diese jedoch nicht direkt, sondern bei uns in Deutschland die mehr oder weniger bekannten Parteien. Je mehr Stimmen eine Partei erhält, desto mehr Mitglieder dieser Partei erhalten einen Sitz als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Sie ordnen sich in Fraktionen. Das sind Zusammenschlüsse mehrerer Parteien aus unterschiedlichen Ländern der EU, die gleiche Ansichten haben und ähnliche Ziele verfolgen.
Da Deutschland das bevölkerungsreichste Land der EU ist, werden durch die Wahlverfahren die meisten Sitze im Parlament durch Deutschland bestimmt (Anzahl der Sitze im Vergleich: Deutschland 96, Frankreich 81, Italien 76, die Niederlande 31 und Luxemburg lediglich 6).
Jetzt wissen wir, was gewählt wird, nämlich das Europäische Parlament, aber was die Abgeordneten überhaupt entscheiden dürfen, klären wir jetzt!
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments arbeiten an Gesetzesvorschlägen, also an Regeln, Richtlinien und Verordnungen, die alle Bürger*innen der EU betreffen. Außerdem legen sie den Haushalt der EU fest. Das heißt, sie entscheiden, wofür wie viel Geld durch das EU-Parlament ausgegeben wird. Zudem hat das Europa-Parlament die Aufgabe, die verwaltenden Organe der EU zu überprüfen.
Folgende Stimmen haben die deutschen Wähler*innen für das EU-Parlament abgegeben:
von Hanna Zanolin, 10a
Beim jährlich stattfindenden Bettinacup stand diesmal Fußball im Mittelpunkt.
Ein Bericht von Raphael Wallbott, 5a
Tosender Beifall brandet zwischen den Zuschauern auf, Jubel erfüllt die Turnhalle und DA ist er! Der Star der Schule stürmt voran, umspielt den Gegner, schießt …und TOOOR!!! Überall auf der Welt wird gefeiert, Menschen jubeln … oder vielleicht auch nicht, denn es ist „nur“ der Bettina-Cup. Aber immerhin! Eine starke Leistung!
Doch was ist der Bettina-Cup überhaupt? Das Ereignis ist eine jährliche Veranstaltung der Bettinaschule, bei der sportliche Wettkämpfe wie Fußball, Basketball und Völkerball (ein bisschen Abwechslung tut doch jedem gut, also jedes Jahr eine andere Disziplin) ausgetragen werden. Teilnehmen dürfen alle Schüler_innen mit der Besonderheit, dass die Teams aus demselben Jahrgang sein müssen (finde ich nur fair). Eine ähnliche Regel gilt auch für die Spiele gegeneinander: Die Mannschaften müssen derselben Stufe (Unter-/ Mittel- oder Oberstufe) angehören. Die Turniere finden den ganzen Tag lang in der Turnhalle statt, wo man als Gast zuschauen kann. Organisiert wird das Ganze von der SV. Damit alles fair ist, müssen die Teams aus mindestens sechs und maximal acht Spieler_innen bestehen. Außerdem müssen sich die Teams Namen überlegen. Die Bandbreite ist riesig, von schlichten Namen, wie 5A, 5B bis hin zu den witzigen wie dem ,,FC Döner 3,50”, den ,,Hongkongdoll” und ,,Energie Kopfnuss” 😀 . Nichtdestotrotz weiß ich jetzt immer noch nicht, wie sich so ein Spiel für einen Teilnehmer/ eine Teilnehmerin anfühlt, denn ich bin eigentlich kein Fußballfan ; ). Deshalb habe ich ein paar Leute gefragt, ob sie mir ihre Eindrücke schildern können. Als erstes habe ich den Spieler Jasper aus der 5a) interviewt.
Bettiversum : Wie hast du dich vor dem Spiel gefühlt?
J. : Natürlich etwas aufgeregt und ich gebe zu: Ich habe stark gezittert.
Bettiversum : Hm, verständlich. Wie fandest du den Bettina-Cup? Hat er deinen Erwartungen
entsprochen?
J. : Nein, nicht wirklich. Die Spiele hätten länger dauern können. Ich meine, zehn Minuten pro Spiel!
Bettiversum : Naja, bei fast dreihundert Teilnehmern…
Als nächstes interviewte ich Lilly, die schon etwas älter ist als ich und in eine höhere Klasse geht:
Bettiversum: Wie hast du dich vor dem Spiel gefühlt?
L. : Ich war ziemlich nervös, und wenn die halbe Schule zuschaut, ist das schon etwas
einschüchternd.
Bettiversum: Kann ich verstehen. War der Bettina-Cup früher denn besser oder schlechter?
L. : Das kann ich dir leider nicht sagen. Ich war auch das erste Mal dabei, aber ich fand die
Organisation gut.
Auch bei anderen Mitspielern bekam ich ähnliche Antworten. Also ein ziemlich guter Vergleich wie der Bettina-Cup organisiert war und anscheinend ist man vor Spielen ziemlich nervös ; )
Der glorreiche Sieger war übrigens die E-Phase.
Ob ausgiebig gefeiert wurde oder die Hausaufgeben wieder Opfer gefordert haben, konnte ich nicht erfahren – außer aus meiner Klasse. Dort wurden die Gesichter immer länger, denn die Platzierung verlief nicht sonderlich gut.
Nächstes Jahr ist Basketball an der Reihe: Werden dort alle so begabt sein wie im Fußball?
Ich werde darüber berichten!!!
Rafael Wallbott, 5a
Wie bereits in den Jahren zuvor wurde auch in diesem Jahr der 9. November 2023 als Gedenktag an der Bettinaschule begangen. Am 9. November fand 1938 die Reichsprogrom-Nacht statt. Dieser Tag markiert den Beginn der systematischen Verfolgung, der Terrorisierung und späteren Ermordung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten.
An diesem Tag verlief das Gedenken bei uns in der Schule so, dass in der 2. Stunde über die Lautsprecheranlage das Lied Shalom chaverim zu hören war, das zwei Schüler*innen mit ihren Celli gemeinsam vorspielten. Anschließend las Herr Conradi einen kurzen Text vor, der darüber informierte, warum wir an diesem Tag gedenken. Daraufhin gab es eine Schweigeminute, welche mit einem Gong begonnen und auch wieder beendet wurde. Danach gingen alle Klassensprecher*innen auf den Pausenhof zu unserer Gedenkstätte, an der an alle 182 jüdischen Schülerinnen, die damals auf unsere Schule gingen, im Nationalsozialismus verfolgt und später ermordet wurden, mit einer Namensplakette erinnert wird. Dort wartete Frau Schinkel und gab jeder/jedem eine Rose, welche die Klassensprecher*innen dann niederlegten. Als die Klassensprecher*innen wieder in ihren Klassenzimmern angekommen waren, wurde das Gedenken beendet.
Luise Kauffmann, 9d
Auch dieses Jahr fand an der Bettinaschule wieder die Kunstausstellung statt. Obwohl nicht in der Aula, sondern in abgeänderter Form in den Gängen der Schule verteilt, bot die Ausstellung einen interessanten Einblick in die Arbeit der Schüler*innen. Ob Malerei, Gebilde, die aus Plastik gestaltet wurden, oder auch Grafik und Fotografie: Bei der Kunstausstellung war für jeden etwas dabei. Neben den klassisch gezeichneten Porträts konnten die Besucher*innen ebenfalls eigene Fotos des Kunst-Leistungskurses der Q2, Architektur-Modelle von Gebäuden und Brücken sowie auf Papiertüten gemalte Porträts begutachten. Jedes Stockwerk bot somit immer neue Kunstwerke, die es zu bestaunen gab.
Trotz der Änderungen des Ausstellungsformats kann man das Résumé eines gelungenen Abends ziehen.
Angelina Fiehl, Q3