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Autor: Bettina Tonscheidt

TURBULENZEN-unsere Arbeit mit dem Ensemble Modern

In Gedenken an Uwe Diercksen

Wenn man das Wort ,,klassische Musik“ hört, denk man sofort an Mozart, Beethoven und alte, vergangene Zeiten. Wer würde so etwas heute komponieren? Niemand, oder? Niemand außer vielleicht das Ensemble Modern – schon mal gehört?

Das Ensemble Modern ist eine der weltweit führenden Musikgruppen für zeitgenössische Musik (Neue Musik). Es besteht aus etwa 18–20 internationalen Solisten, die zeitgenössische Musik interpretieren, oft in direkter Zusammenarbeit mit bekannten Komponisten. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Programmvielfalt (Kammermusik, Musiktheater, multimediale Projekte) aus. Die Musiker*innen aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Indien, Japan, der Schweiz und den USA entscheiden ihre Projekte gemeinsam, ebenso Kooperationen mit weiteren Künstler*innen. Und zu unserem Glück haben sie ihren Sitz in Frankfurt 😉

Das Ensemble Modern arbeitet bereits seit vielen Jahren mit unserer Schule zusammen. Fast schon Tradition, denn mittlerweile ist die Projektarbeit mit der Bettinaschule fest im Konzertplan verankert. Daher Ist es eine eine besonders traurige Nachricht für uns, dass der Leiter dieses Projekts, Uwe Dierksen, während seiner Arbeit an dem Projekt TURBULENZEN mit dem Klassenorchester 7 verstorben ist. Uwe hat schon seit über 14 Jahren eng mit Schülern musiziert, bereits 2011 eroberte er mit der Bettinaschule als Posaunist die Bühne des Frankfurter LAB. Uwe hat uns mit seiner besonderen Art beigebracht, neue und ungewöhnliche Dinge zu wagen und die Musik aus einer anderen Perspektive zu betrachten. TURBULENZEN wird nun leider ohne Uwe im März aufgeführt. Was dieses Projekt besonders macht, ist, dass wir keine Noten oder Partituren bekommen haben, sondern uns das Stück und den Ablauf selbst ausgedacht haben. Das Ziel ist es, den Schülern eine außergewöhnliche musikalische Erfahrung bzw. ein besonderes Konzerterlebnis zu ermöglichen.

In Gedenken an Uwe werden wir beim Konzert unser Bestes geben und ihn und seine Haltung zur Musik nie vergessen! .

Raphael Wallbott, 7a

Zwischen Süßigkeiten und Kinoleinwand

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Faschingstage: großer Faschingsumzug, bunte Kostüme, viele Süßigkeiten und richtig gute Stimmung. Die freien Tage danach haben richtig gut getan – ausschlafen, entspannen und neue Energie tanken.

Nach dem verlängerten Wochenende gingen wir am Faschingsdienstag sogar ins Kino, um den Film „Der Pinguin meines Lebens“ zu schauen. Ein ausführlicher Artikel dazu wird bald hier auf Bettiversum erscheinen.

Übrigens: Unsere Redaktion hatte vor kurzem einen neuen Upload, und für jeden ist etwas dabei. Also viel Spaß beim Lesen! 😉

Jonnas neue Podcast-Tipps

Damit ihr einen Eindruck bekommt von Coldmirrors Stil – hier drei typische Anfänge ihrer Podcasts:

„Willkommen zu Fünf Minuten Harry Podcast, ein Podcast von und mit mir – Coldmirror – , in dem ich jeweils fünf Minuten vom dem Film Harry Potter und der Stein der Weisen analysiere und bis ins kleinste Detail auseinandernehme. Ein Podcast zum Erinnern, zum Kichern, zum Einschlafen, zum Wachbleiben, zum Badezimmeraufräumen, zum Kuchen backen…“

„Dies ist eine Warnung: Was sie nun hören werden, wird ihren Geist verwirren, wir hören uns alle gegenseitig und bewegen uns in eine Welt zwischen den Dimensionen – auf der Suche nach Antworten!“

„TELEKADDIIIIII“

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Coldmirror, ihr richtiger ist Name Katrin Fricke, ist eine „Medien-Künstlerin“, die 2006 aus Spaß und nur für Freunde anfing, Harry Potter-Filme neu zu synchronisieren und ihre Ergebnisse auf Youtube hochzuladen. Damit hatte sie so großen Erfolg, dass sie immer weiter in das Podcast-Geschäft einstieg und mittlerweile für den Rundfunk arbeitet, wo sie – unter anderem – Podcasts macht.

Nummer 1: Der 5- Minuten -Harry- Podcast

Das ist ein Podcast für jeden Potterhead, der noch mehr Harry Potter will, denn hier nimmt Kaddi a.k.a. Coldmirror sich für jede Folge immer fünf Minuten aus dem ersten Harry Potter Film vor, analysiert sie, sucht interessante Dinge, die im Hintergrund zu sehen sind, und spricht darüber, findet Filmfehler und erzählt Trivialfakten die, wie man eigentlich denkt, nicht viel mit Harry Potter zu tun haben. Haben sie aber! Darüber redet sie lebendig in ihrer humorvollen Art. Ich höre ihr wirklich gerne dabei zu!

Genre: Comedy, Fantasy, Harry Potter
Alter: ca. 5 Klasse*
Dauer: 30-60 min.
Folgen Anzahl: 30 Folgen
Keine Neuen Folgen mehr : (

Meine Lieblings Folge: Soup Soup Soup (Folge 6)
5/5 Sterne*
Wo kann man den Podcast hören? Überall, wo es Podcasts gibt.

Nummer 2: Wir Hören Uns Alle Gegenseitig (kurz: WHUAG)

Hier fressen sich Kaddi und Selina Gaiser durch Fragen rund um Coldmirror durch. Selina arbeitet – wie Katrin – mit dem Rundfunk zusammen und ist auf Social Media aktiv, wo sie den Code-Namen „Schruppert“ hat. Sie hat in WHUAG die Rolle der von ihr so genannten „Eule“ – in dieser Rolle leitet sie Fragen von Fans an ihre Kollegin Kaddi weiter. Sie sprechen zusammen über „wichtige“ Themen – wie zum Beispiel Mäuse, Pizza oder welche anderen Bedeutungen Mayo und Bananen Horkruxe.

Genre: Laber-Podcast, Comedy
Alter: ca. 5 Klasse*
Dauer: 20 min.
Folgen Anzahl: 10 Folgen
Keine Neuen Folgen : (
Meine Lieblings Folge: Alle
4/5 Sterne*
Zu hören überall, wo es Podcast gibt

Nummer 3: Talekaddi

Als Ersatz für den 5-Minuten- Harry- Podcast macht Coldmirror seit circa einem Jahr den Podcast Telekaddi, in dem sie verschiedene Kinderserien wie Teletabbis, Sponge Bob, Pokemon, oder Darkwing Duck unter die Lupe nimmt. Auch hier werden wir mit vielen Funfacts bombardiert und super interessantem unnützen Wissen, zum Beispiel über die 70cm großen Hasen in den Teletubbis oder Trump in dem Film Kevin allein zuhaus.

Genre: Comedy, Film/Serien
Alter: ca. 5 Klasse*
Dauer: 40-60 Minuten
Folgen Anzahl: 8 (stand 6.2.2026)
Die Folgen kommen sehr unregelmäßig alle zwei Monate etwa.
Meine Lieblingsfolge: Cheepypasta statt Krabbenburger (Folge 2)
4/5 Sterne*
Zu hören überall, wo es Podcasts gibt.

Ich kann euch Podcasts sehr empfehlen und vielleicht gefallen sie euch ja genauso gut wie mir und ihr habt einen neuen Lieblings Podcast!

*= persönliche Einschätzung

Jonna Hofmann, 9b

Die Uni-Schnuppertage 2026

Endlich fertig mit der Schule! Aber was kommt dann? Früher oder später müssen wir uns alle diese Frage stellen. Manchen von uns fällt es leichter, sie zu beantworten, anderen schwerer. Manche haben ihren Traumberuf schon vor Augen, andere sind völlig überfordert mit ihrer Berufswahl. Zum Glück bietet die Goethe Uni Frankfurt „Schnuppertage“ an, an denen Oberstufenschüler:innen den Uni-Alltag miterleben können.

Auch ich durfte diesen Januar mit meinem Jahrgang (12.Klasse) zwei Tage die Uni besuchen. Welche Vorlesungen oder Seminare wir besuchen, egal ob Campus Westend, Riedberg oder Bockenheim, war uns komplett selbst überlassen. Dementsprechend selbstständig konnten wir unsere Tage gestalten. Auf einer Liste, die online einzusehen war, konnten wir uns die Veranstaltungen suchen, die uns am meisten interessierten. In meinem Fall waren das z.B. Pharmazie, Literaturwissenschaften, Französisch, Politik und Wirtschaft und Rechtswissenschaften. Wie man sieht, gab es ein breites Angebot, und ich habe versucht, aus den verschiedensten Fachbereichen etwas mitzunehmen.

Aufgefallen ist mir dabei auch die stark variierende Anzahl an Studierenden. Während ich in manchen Vorlesungen mit um die 100 Leuten in riesigen Hörsälen saß, in die auch locker über 500 Menschen gepasst hätten, waren kleinere Seminare nur mäßig besucht und bestanden aus weniger Leuten als eine normale Schulkasse. Beide Formen haben mir sehr gut gefallen: Von  ziemlich anonym in einer großen Menschenmenge bis hin zu einer gemütlichen Lernatmosphäre im kleinen Kreis.

Positiv überrascht hat mich, dass die Themen, die unterrichtet wurden, teilweise verständlicher waren als ich gedacht hätte! Und das zum Ende des Semesters! Aber wollen wir mal ehrlich sein: In anderen Vorlesungen war uns noch nicht einmal klar, von welchem Thema überhaupt gesprochen wurde. Aber das Ziel dieser Tage war es auch nicht, inhaltlich großartig viel zu verstehen, sondern eben einfach mal zu schauen, wie das Uni-Leben ist.

Auffällig war auch die entspannte Atmosphäre auf dem ganzen Campus. Da wir uns unseren eigenen Zeitplan gestalten durften, war man meistens in Kleingruppen oder alleine unterwegs und hatte in den Pausen die Möglichkeit, sich in verschiedene Cafés auf dem Campus zu setzen oder einen Spaziergang über das weitläufige Gelände zu machen. Die Uni-Gebäude waren größtenteils sehr modern und einladend gestaltet. Besonders gefallen haben mir auch die kurzen Gespräche mit den Studierenden, die total offen waren und sich über Interessierte sehr zu freuen schienen.

Mein Fazit: Diese Uni-Schnuppertage waren ein gelungenes Orientierungsangebot, weil nicht nur jemand erzählt hat, wie das für uns „in der Theorie irgendwie mal“ aussehen könnte. Wir waren in ganz normalen Vorlesungen, in denen keine Rücksicht darauf genommen wurde, dass wir Schüler sind, sondern wir wurden behandelt wie Studierende. Genau das hat diese Tage besonders gemacht: Wir haben erlebt, wie es wirklich ist!

Hanna Zanolin, Q2

Wissen mit Johnny

Vielleicht kennt von euch jemand noch „Dieser Johnny“, der vor einigen Jahren auf Social Media mit „mh, stimmt wirklich“ und seiner ‘Kinder-Verarsche’ viral ging. In seinem Podcast „Wissen mit Johnny“ hingegen ist er, während er über Weltereignisse redet, meist sehr seriös. Aber alle, die jetzt denken, das sei „voll langweilig“,  sollten mal in den Podcasts „stöbern“, denn er erzählt nicht nur von geschichtlichen Themen wie Hexenverfolgung, Evolutionstheorie oder über Weltkriege, sondern er versorgt seine Zuhörer:innen auch mit Funfacts, z.B Eminem, der Jonestown-sekte und dem Bermudadreieck. Sehr informativ und unterhaltsam! Zu hören in der ARD-Audiothek.

Genre: Wissen
Folgen Dauer: 30 min.
Altersempfehlung: ab ca. 10 Jahren

Anzahl der Folgen: ca. 70 (Stand 6.2 2026) Es gibt jeden Montag eine neue Folge!

Bewertung: 4/5 Sterne, einen Stern Abzug, weil die Folgen manchmal zu kurz sind, sodass komplexere Themen nur oberflächlich behandelt werden.

Jonna Hofmann, 9b

Unbedingt lesen: Wunder

In diesem Buch geht es um einen Jungen namens August, welcher eine Gesichtsfehlbildung hat. Wegen dieser schämt sich August und geht für lange Zeit nicht in die Schule und wird von seiner Mutter Zuhause unterrichtet. Doch langsam wird es Zeit für ihn in der echten Schule in die fünfte Klasse zu gehen. Dort ist es erst einmal schwer für ihn, da er stark gemobbt wird und viele Vorurteile aushalten muss. Wir er diesen trotzen?

Bewertung:

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte sehr aufregend war und man sich gut in die Charaktere hineinversetzen konnte. Allerdings war das Buch stellenweise etwas zu traurig. Zusammenfassend würde ich das Buch „Wunder“ jedem empfehlen, da man lernt wie schlimm Mobbing wirklich ist.

Emily

Das Neujahrsfest: Unsere Top 5!

Statt des Weihnachtsfestes gab es dieses Jahr am 30.01.2026 das sogenannte „Neujahrsfest“ am Morgen der Zeugnisvergabe. Jede Klasse war mit einem eigenen Stand vertreten und versuchte möglichst viele Besucher zu überzeugen, an ihrem Stand Zeit zu verbringen. Dabei waren einige wirklich kreativ.

Wir haben in der Redaktion die Top 5 ausgewählt – die Stände, die besonders viele Leute anziehen konnten!

Platz 1: Karaoke im Bioraum

Dieser Stand hat richtig für Stimmung gesorgt. Mit einem Ticket konnte man sich ein Lied aussuchen und selbst zum Mikrofon greifen. Schnell wurde mitgesungen, gelacht und sogar getanzt- die gute Laune war ansteckend.

Platz 2: Die Fotoboxen

Gleich zwei Stände boten Polaroid-Fotos an. Viele nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit Freunden Erinnerungsfotos zu machen.

Platz 3: Schach gegen Herrn Wendel

Herr Wendel ist an unserer Schule für seine Schachkünste sehr bekannt und gilt als ernstzunehmender Gegner. Umso spannender war es, den Parteien zuzuschauen und zu sehen, wer sich der Herausforderung stellt.

Platz 4: Der Spielestand der 5c

Ob Dosenwerfen oder Tischkicker – hier kam der Spiel-Spaß nicht zu kurz!

Platz 5: Die Mario-Kart-Stände

Besonders bei den Jüngeren waren die Mario-Kart-Stände sehr beliebt. Beide Klassen versuchten, möglichst viele Spieler anzuziehen, und man konnte den kleinen Wettkampf zwischen den beiden Ständen deutlich spüren.

Meiner Ansicht nach war es gar nicht so leicht, diese „Top 5“ festzulegen, denn es gab noch viele weitere gut besuchte Stände! Zum Beispiel auch den Kaffeestand oder den „Errate den Song“- Stand.

Insgesamt war das „Neujahresfest“ sehr gelungen und gut organisiert. Dennoch vermisse ich ein wenig die besondere Stimmung des klassischen Weihnachtsmarktes vor den Ferien. Zum Abschluss haben wir uns noch umgehört, wie andere das Fest erlebt haben:

„Mir hat die Vielfalt der Stände gefallen. Die meisten Stände verkauften zwar Waffeln, Kuchen oder Crêpes, aber es gab auch viele tolle kreative Angebote.“ (~ 9. Klässlerin)

„Das Neujahrsfest gefällt uns sehr.“ (~ einige aus der 5a)

Das Feedback der Schüler*innen bestätigt nochmal den Erfolg des „Neujahrsfestes“.

Huda Shamsi, 10d

Bio-Schüler:innen als Ermittler:innen: CSI MAINHATTAN

Die Schüler:innen der 12. Klasse wurden Anfang Februar zu „CSI-Agenten“ ausgebildet. Insgesamt vier Biologie-Kurse haben in jeweils sechs Stunden langen Intensivausbildungen gelernt, wie sie mit Hilfe von PCR (Polymerase Chain Reaction) Beweismittel gegen mögliche Täter in Kriminalfällen entschlüsseln können.

PCR ist eine Technik aus dem Bereich Biologie, bei dem die DNA des Menschen erst vervielfacht und dann mittels eines weiteren Verfahrens namens „Gel-Elektrophorese“ entschlüsselt wird. Wenn an einem Tatort DNA- Rückstände zu finden sind, können sie genutzt werden, um sie mit der DNA der Verdächtigen zu vergleichen. Die benötigte DNA kann dafür auch nur in winzigen Mengen vorhanden sein, wie zum Beispiel an einem Zigarettenstummel. Die gefundene DNA wird dann mit DNA-Proben von Verdächtigen verglichen und wenn sie übereinstimmt, wurde der Täter gefunden – optimale Agenten Arbeit!

Geübt haben die Schüler*innen mit ihrer eigenen DNA. Dafür haben sie eine Speichelprobe aus dem Mund genommen, diese mit einer Flüssigkeit vermischt, die die DNA so vorbereitet, das sie in einem Gerät, welche explizit für PCR gemacht ist, vervielfacht werden kann. Daraufhin wird die DNA in ein weiteres Gerät, das für die Gel-Elektrophorese zuständig ist, überführt. Auf diesem bewegen sich die einzelnen DNA-Fragmente und bilden sichtbare Streifen. Am Ende sieht das dann so aus, wie auf dem Foto:

Die verschiedenen Balken sind den verschiedenen Proben der Personen zuzuordnen. Ermöglicht wurde dieses Projekt von CSI MAINHATTAN, sie haben das Material und Anleitungen zur Verfügung gestellt und das nicht nur für die Bettinaschule, sondern für ganz viele Schulen in Frankfurt. Begleitet wurden die Schüler:innen von den Biolehrkräften.

Das Projekt war ein erfolgreicher Abschluss des Themas DNA im Bio-Unterricht der Q1 und es war spannend, das Erlernte direkt praktisch umzusetzen. Direkt bei der CSI anfangen können die Schüler*innen jetzt leider noch nicht, viel gelernt haben sie trotzdem.

Luna Bender, Q1.

Der Bolyai-Wettbewerb an der Bettinaschule

Am Dienstag, dem 13.01.2026, fand in ganz Deutschland in der 3. und 4. Stunde der Bolyai-Wettbewerb statt. Der Bolyai-Wettbewerb wurde vor 23 Jahren an einem Budapester Gymnasium ins Leben gerufen. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, schwere Denkaufgaben gemeinsam im Team zu lösen und dadurch das effektive Zusammenarbeiten zu fördern. Am Bolyai-Wettbewerb können alle Schüler ab der dritten Klasse bis zu den Abiturjahrgängen teilnehmen. Da der Fokus des Bolyai-Wettbewerbes bei der Zusammenarbeit von Schülern und Schülerinnen liegt, dürfen die Teams auch klassenübergreifend zusammengestellt werden. Wichtig zu wissen ist, dass man nur mit Schüler:innen aus seiner Jahrgangsstufe zusammen teilnehmen darf. Der Wettbewerb ist komplett freiwillig und wird nicht benotet. Die Teilnahme kostet 3 Euro und für den Anmeldezettel müsst ihr eure Mathe-Lehrkraft ansprechen. Weitere Informationen zu dem Wettbewerb gibt es auf www.bolyaiteam.de.

 Hier an der Bettinaschule versammelten wir uns schon alle in der ersten Pause vor der Aula. Bevor der Wettbewerb begann, bemerkte ich schon, dass vor allem Schüler der Unterstufe (5-7. Klasse) ein besonderes Interesse an dem Bolyai-Wettbewerb zeigten, da sie die Mehrheit ausmachten. Wir waren ungefähr 60 bis 80 Teilnehmer:innen. Als wir gegen Ende der Pause in die Aula durften, halfen wir Herrn Losert, die Tische und Stühle in Gruppentischen aufzubauen. So hatte jede Gruppe einen Platz. Herr Losert erklärte uns die Regeln, bzw., was wir während des Wettbewerbs tun und was wir nicht tun durften. Zum Beispiel war der Taschenrechner nur für die Stufen ab der 9. Klasse erlaubt.

Man merkte, dass die Situation angespannter wurde, wobei man sagen muss, dass die meisten Schüler der Unterstufe recht entspannt waren. Wir bekamen die Aufgaben ausgeteilt und durften direkt anfangen. Die Zeit, die wir für das Bearbeiten des Tests bekam, betrug 60 Minuten, welche in der 8. Klasse für 14 Aufgaben vorbestimmt war. Aus meiner Sicht waren die Aufgaben einfacher als gedacht, obwohl es viele Aufgaben in einem mir nicht bekannten Schema gab, Da man mehrere Antworten für eine Aufgabe ankreuzen konnte, war viel Raum für Trick-Fragen. Ich und mein Partner waren zu zweit beim Test, aber man merkte, dass die Aufgaben eigentlich für 3-4 Teilnehmer konstruiert waren.

Als die 60 Minuten dann vorbei waren, gaben wir das Blatt mit unseren eingetragenen Ergebnissen ab. Aus der Jahrgangs Stufe 8 ist das Team DaMaFeMa bestehend aus Marvin, Malte, Felix und Daniel in die zweite Runde gekommen. Herzlichen Glückwunsch!

Finn Krause, Jahrgang 8