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Autor: Bettina Tonscheidt

Weihnachtskarte selber basteln!

Hier findet ihr eine Anleitung, wie man sehr schöne Weihnachtskarten ganz einfach selber basteln kann – mit einem Stempel!
Materialien:

– Leere, weiße Karten (z.B. DIN A6)

– Stempelkissen in verschiedenen Farben

– Weihnachtsstempel (z.B. Sterne, Tannenbaum, Rentier)

– Buntstifte oder Filzstifte

– Schere

– Kleber

– Lineal

– Eventuell Glitzer oder Aufkleber zur Dekoration

1.   Besorge dir eine leere Karte und lege sie auf eine glatte Unterfläche. Wenn du eine große Karte hast, kannst du sie auf die gewünschte Größe zuschneiden, zum Beispiel auf DIN A6 (10,5 x 14,8 cm), mit einer Schere und einem Lineal.

2.    Wähle dir einen oder mehrere Stempel aus, die du auf die Karte drucken möchtest. Beliebte Motive für Weihnachtskarten sind Sterne, Tannenbäume, Rentiere oder Schneeflocken. Wenn du mehrere Stempel verwenden möchtest, überlege dir vorher, wo du sie auf der Karte platzieren willst, damit alles gut zusammenpasst.

3.    Drücke den gewählten Stempel leicht in das Stempelkissen, bis er gleichmäßig mit Farbe bedeckt ist. Achte darauf, dass du den Stempel nicht zu fest drückst, damit die Farbe nicht verwischt. Setze den Stempel dann vorsichtig auf die Karte. Wiederhole den Vorgang mit anderen Motiven, wenn du möchtest, und lasse genügend Platz zwischen den Stempeln, damit die Karte nicht zu überladen wirkt.

4.    Nachdem die Stempel trocken sind, kannst du die Karten nach Belieben weiter verzieren. Male zum Beispiel mit Buntstiften oder Filzstiften kleine Details wie Sterne oder Geschenke um den Stempel herum. Wenn du möchtest, kannst du auch Glitzer auf die Karte aufkleben, um sie festlicher zu machen.

5.   Überlege dir, welchen Text du auf die Karte schreiben möchtest. Zum Beispiel: „Frohe Weihnachten“ oder „Ein schönes Fest und ein gutes neues Jahr“. Schreibe den Text mit einem schönen Stift oder Filzstift in die freie Fläche der Karte, entweder oben oder unten, je nachdem, wie es dir gefällt.

6. Lasse die Karte gut trocknen, falls du Kleber oder Stifte benutzt hast, die länger brauchen. Dann ist deine Weihnachtskarte fertig und kann verschickt oder verschenkt werden.

Tipp: Du kannst die Karte auch mit einem persönlichen Gruß versehen oder ein Foto von dir und deiner Familie beilegen, um die Karte noch individueller zu gestalten .

von Zoe Wollin, 7c

Lebkuchen Rezept

Lieblingsrezept für die leckersten Lebkuchen!

Zutaten Teig:

– 250g. Mandeln (fein und grob)

– 250g. Haselnüsse (fein und grob)

– 6 Eier

– 180g. Zucker

– 40g. Honig

– 1 TL. Zimt

– 0,25 TL. Muskat

– 0,25 TL. Salz

– 1 pr. Kadermon

– 0,5 TL. Nelken

– 1 Tl. Vanilleextrakt

– 1 El. Kakao

– 1Tl. Backpulver

Für das Topping:

– ca.150 Oblaten

– Puderzucker

– Zitronensaft

Zubereitung:

1. Heize den Ofen auf 150°C vor.

2.  Schlage die Eier mit Honig und Zucker schaumig.

3. Füge die restlichen Zutaten hinzu.

4. Verteile die Oblaten auf einem Blech und mache auf jede Oblate ca. 1,5 TL. Teig.

5. Lasse nun die Lebkuchen für 20-25 min. im den Ofen bei 150 Grad.

6. Mische für den Zuckerguss Zitronensaft und Puderzucker so zusammen, dass eine leicht dickflüssige Konsistenz entsteht.

7. Verstreiche den Zuckerguss auf den lauwarmen Lebkuchen und lasse ihn aushärten.

8. Genieße deine leckeren Lebkuchen – am besten mit Freund*innen und Familie!

von Jonna Hofmann, 8b

Bettis Blog 09.12.2024

Die Nikoläuse wurden in der Schule verteilt, der Weihnachtsbaum im Foyer steht, selbst gebastelte Sterne kleben an den Fenstern im Treppenhaus und wir können uns kaum vor der Menge an Arbeiten retten. Was hat das wohl zu bedeuten? Natürlich, die Adventszeit hat begonnen! Und trotz der eigentlich besinnlichen Vorweihnachtszeit werden wir mit Arbeiten und Klausuren nicht verschont. Aber wie anstrengend die Schulzeit im Moment auch sein mag: Es sind nur noch zwei Wochen bist zu den Winterferien! Um euch diese Zeit zu verschönern, haben wir einen BettiVersum Adventskalender gestaltet, bei welchem ihr jeden Tag ein Türchen (Artikel) öffnen könnt. Dafür müsst ihr einfach unter den Rubriken nach dem roten Feld ,,Adventskalender“ suchen. Dort findet ihr größtenteils weihnachtliche Artikel und Rezepte, aber auch Buch- und Filmtipps! Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Eure Betti

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der bekanntesten und ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. 2024 zieht er wieder viele  Menschen an, die die festliche Atmosphäre genießen möchten. Er beginnt am 25. November und dauert bis zum 22. Dezember 2024. Der Markt findet im Herzen der Frankfurter Altstadt statt.

Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt ist besonders wegen seiner Mischung aus Tradition und modernem Flair beliebt. Die Besucher können an den vielen Ständen handgemachte Geschenke, Weihnachtsschmuck und Kunstwerke kaufen. Es gibt auch zahlreiche Leckereien wie gebrannte Mandeln, Waffeln, Bratwurst und natürlich Glühwein. Besonders bekannt ist das Frankfurter „Bethmännchen“, ein kleines Marzipan-Gebäck, das nur in Frankfurt zur Weihnachtszeit verkauft wird.

Ein Highlight des Frankfurter Weihnachtsmarkts  ist der große, festlich geschmückte Weihnachtsbaum auf dem Römerberg. Der Baum ist jedes Jahr ein wahres Prachtstück und zieht viele Blicke auf sich. Außerdem können Besucher eine kleine Fahrt mit dem nostalgischen Karussell machen oder die weihnachtliche Beleuchtung der Altstadt genießen. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist auch ein Ort, an dem viele Künstler und Musiker auftreten. Live-Konzerte und Weihnachtslieder sorgen für eine stimmungsvolle Untermalung.

Aber auch für die kleinen Besucher ist etwas dabei, denn der Weihnachtsmarkt ist besonders familienfreundlich: Für Kinder gibt es viele Attraktionen wie das Märchenhaus, in dem sie Weihnachtsgeschichten hören können, oder kleine Fahrgeschäfte. Es gibt auch Workshops, bei denen Kinder zusammen mit ihren Eltern Weihnachtsgeschenke basteln können.

Außerdem ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt bekannt für seine gemütliche, aber auch lebendige Atmosphäre. Wenn es dunkel wird, erstrahlt der Markt in einem Meer aus Lichtern, die für eine magische Stimmung sorgen. Die Luft riecht nach Punsch, Zimt und gebrannten Mandeln, und die Musik der Weihnachtslieder lässt alle in festliche Stimmung .

Von Zoë Wollin, 7c

Faszinierende Schokoladenproduktion

 

Schokolade ist in Deutschland die beliebteste Süßigkeit, gerade auch in Zeiten von Festtagen wie rund um Weihnachten. Nicht nur, weil es sehr viele verschiedene Schokoladensorten gibt und für jeden etwas dabei ist, sondern auch, weil Schokolade Serotonin, ein Glückshormon, im Körper freisetzt. Da greift man doch immer wieder gerne zur Schokolade 🙂 Da viele sich für das Thema Schokolade interessieren, werde ich in diesem Artikel die Schritte der Herstellung von köstlicher Schokolade erklären! 

Die Produktion von Schokolade beginnt mit der Kakaofrucht. Die 15-25cm große Frucht wird in mehr als 40 äquatornahen Ländern angebaut und geerntet. Beispiele für diese Länder sind Brasilien oder Ghana. Wenn man die Kakaofrucht aufbricht, kommt Fruchtfleisch zum Vorschein. In diesem Fruchtfleisch sind ungefähr 50 Kakaobohnen versteckt, die außerdem von Kakaoflüssigkeit umgeben sind. Wenn die Kakaoflüssigkeit in die Kakaobohnen eingezogen ist (das ist der Fermentationsprozess) und die Kakaobohnen fertig getrocknet sind, können sie in andere Länder exportiert und dort weiterverarbeitet werden. 

Sind die Kakaobohnen in den Ländern angekommen, geht’s ans Rösten. Das passiert bei ca. 120 – 150°C, wobei über 400 Kakaoaromen entstehen. Anschließend muss die Hülle jeder einzelnen Kakaobohne aufgebrochen werden. Wenn das getan ist, werden die Bohnen zermahlen und zu einer flüssigen Masse verarbeitet, die aus dem fetthaltigen Teil der Bohne (der Kakaobutter) und den Kakao-Feststoffen bestehen. Beim Verrühren entsteht außerdem eine Flüssigkeit, die der Masse schon einen gewissen Schokoladengeschmack gibt. 

Im nächsten Schritt wird die Kakaobutter von den Kakao-Feststoffen getrennt. Mit der Kakaobutter kann man nämlich den Schmelzpunkt und den Siedepunkt bestimmen, was man bei einer guten Schokolade exakt abwägen muss. 

Nun können die restlichen Zutaten, wie die herausgepresste Kakaobutter, der Zucker, die Milch und Vanille, das Lecithin und nach Belieben zusätzliche Zutaten wie Nüsse und/oder Zimt, zur aufgewärmten Schokoladenmischung hinzugefügt werden. Damit eine glatte Schokolade entsteht, wird sie in großen Maschinen gerührt, gewirbelt und gelüftet, sodass das Fett wieder aus den Furchen herausläuft und die Aromastoffe verteilt werden (Fachbegriff: Schokolade wird „conchiert“). Das dauert nicht mehr, wie früher, 95 Stunden, sondern nur noch 24 Stunden. 

Jetzt muss die Schokolade nur noch in Formen gegossen werden und unter Vibrieren des Fließbands, wodurch Luftbläschen entweichen können, den Kühltunnel durchfahren. Davor muss man sich aber darum kümmern, dass die Schokolade nur in einer Form kristallisiert (der Beta-V-Form) und nicht in den anderen vier Formen. Denn man kann diese Kristalle, den Fettreif, auf der Oberfläche sehen oder die Schokolade schmilzt nicht richtig. Dazu wird die Schokolade immer abwechselnd erhitzt und gekühlt. Dies verhindert, dass sich die falschen Kristalle bilden. 

Nun ist die Schokolade verpackbereit und kann wieder in andere Länder exportiert werden oder im Inland bleiben, damit wir sie alle naschen können.

Also haut rein – aber bitte in Maßen!  

von Emma Schieke, 9c

Froher Nikolaustag!

Bettiversum wünscht euch einen frohen Nikolaustag!

Viele Kinder haben gestern Abend ihre Stiefel vor die Tür gestellt, in der Hoffnung, dass der Nikolaus sie über Nacht mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade füllt. Doch wer ist der Mann, der hinter dieser Tradition steht?

 Der Nikolaus von Myra war eine reale Person, ein Heiliger, der um das Jahr 300 in Lykien (heutige Türkei) lebte. Es ranken sich zahlreiche Legenden um ihn und über sein Leben gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Überlieferungen zufolge wurde er mit 19 Jahren zum Priester geweiht und wirkte später als Abt eines Klosters. Im Jahr 310, während der Christenverfolgung, nahm man ihn gefangen und folterte ihn. Sein geerbtes Vermögen soll er an Menschen in Not verteilt haben, heißt es. Im Laufe der Jahrhunderte sah man Nikolaus als einen der wichtigsten Heiligen an und die Legenden, die über ihn erzählt wurden, handelten von seiner Belohnung der Gläubigen und Bestrafung der Sünder.

Da Nikolaus von Myra am 6. Dezember starb, ist dies bis heute ein Gedenktag und mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Es ist etwa weit verbreitet, dass ein verkleideter Nikolaus die Kinder befragt, ob sie auch das ganze Jahr brav gewesen seien und aus einem goldenen Buch die guten und schlechten Taten vorliest. Um die Kinder zu tadeln, hat der Nikolaus in vielen Ländern einen furchteinflößenden Gehilfen an seiner Seite. Besonders bekannt ist der „Knecht Ruprecht“, aber die Begleiter variieren je nach Land. Der Brauch, die Stiefel am Abend des 5. Dezembers rauszustellen, welchen ich schon erwähnte, basiert auf einer Legende von drei Jungfrauen, die der heilige Nikolaus nachts beschenkte.

So wie viele Feste und Traditionen wird auch der Nikolaustag auf der ganzen Welt unterschiedlich gefeiert, doch er hatte seinen Ursprung vor mehr als 1600 Jahren mit Nikolaus von Myra.

Genießt die Adventszeit weiterhin und lasst euch die Schokonikoläuse schmecken!

von Lea

Advents-Türchen 4: Es schneit, es schneit….

Mit Kälte, Schnee und Eis wird jedes Jahr aufs Neue die Winterzeit eingeleitet. Dieses Winterwunder zaubert immer wieder ein Lächeln ins Gesicht der Menschen. Man kann so viel Tolles im Schnee anstellen. Viele gehen z. B. Rodeln, machen eine Schneeballschlacht, bauen einen Schneemann oder gehen Schlittschuhlaufen. Einige genießen auch lange Spaziergänge durch den Schnee.

Die meisten von euch haben bestimmt schon einmal Schnee gegessen und bemerkt, dass dieser auf der Zunge schmilzt. Das liegt daran, dass Schnee eigentlich nur aus gefrorenem Wasser besteht, welches bei Temperaturen unter 0 Grad gefriert und bei Temperaturen über 0 Grad schmilzt. Damit Schnee überhaupt entstehen kann, braucht es viel Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen. In den Wolken bilden sich kleine Eiskristalle. Diese Kristalle wachsen auf dem Weg zur Erde und werden immer größer. Wenn es auf der Erde kalt genug ist, bleiben die Schneeflocken liegen und bilden eine glitzernde Schneedecke.

Die Schneedecke freut nicht nur die Menschen, sondern hat auch eine wichtige Bedeutung für die Umwelt. So schützt Schnee z.B. Pflanzen vor dem Erfrieren und bietet Tieren eine Wasserquelle. Außerdem reflektiert Schnee das Sonnenlicht, sodass sich der Boden nicht so stark aufheizen kann.

Die größte Schneeflocke, die jemals auf die Erde gefallen ist, besaß laut Guinness Buch der Rekorde einen Durchmesser von 38 cm. Eine durchschnittliche Schneeflocke ist im Vergleich nur 5 mm groß. Wenn Schnee auf Wasser fällt, entstehen Geräusche durch die entweichenden Luftbläschen im Schnee, die sich wie Schreie anhören. Für unsere Ohren sind diese Töne aber zu hoch, weshalb wir sie nicht hören können.

Wusstet ihr schon, dass jede Schneeflocke einzigartig ist? Ihre Form hängt von der Lufttemperatur ab. Je höher die Temperatur, desto filigraner ist die Schneeflocke. Auch die Farbe des Schnees kann unterschiedlich sein. In den Polarregionen gibt es auch roten Schnee. Diese Farbe entsteht, wenn sich Altschnee mit Schneealgen mischt. Roter Schnee wird auch Blutschnee genannt und heißt auf English
„watermelon snow“.

Halten wir fest: Schnee ist ein einzigartiges und besonderes Naturphänomen des Winters.

von Juli Bäßler