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Autor: Bettina Tonscheidt

Die Chorfahrt der Jahrgangsstufe 6

Der erste Tag:

Am Morgen trafen wir uns um 8:00 Uhr und fuhren los. Es hat sehr stark geregnet und trotzdem war die Reise im Bus sehr angenehm und lustig. Die 6a, 6b und noch einige aus den anderen Klassen waren dabei. Nach einer fröhlichen Anreise erreichten wir am Nachmittag die Jugendherberge. Die Zimmereinteilung war allerdings alles andere als einfach. Es war sehr chaotisch, denn alle wollten mit unterschiedlichen Kindern auf ein Zimmer gehen. Dann mussten unsere Lehrkräfte entscheiden, mit wem wir uns die Zimmer teilten und mit wem nicht. Wir kamen zum Glück in ein gemeinsames Zimmer mit unseren Freunden. Wir fingen direkt mit den Proben an, obwohl alle sehr müde und hungrig von der Reise waren. Nach der Probe konnten wir aber endlich essen und das Essen war sehr lecker. Der Tag war lang und die Proben anstrengend, trotzdem machte es viel Spaß miteinander zu singen. Um 21:00 Uhr mussten wir ins Bett, woran sich aber fast niemand hielt, wir spielten Spiele wie UNO und unterhielten uns lange, manche schrien aber auch herum, rannten durch die Gänge und tanzten. Die Lehrer schickten uns dann aber wieder ins Bett (so gegen 22 Uhr schliefen dann auch alle).

Der zweite Tag:

Am zweiten Tag trafen wir uns zuerst zum Frühstück. Das war richtig cool, da wir ein Büfett mit unterschiedlichen Leckereien hatten und man so viel essen konnte, wie man wollte. Dann mussten wir auch schon zu unseren Proben. Wir sangen den ganzen Tag, lernten, wie wir mit unserer Stimme umgehen können und studierten Lieder ein. Ab und zu hatten wir kleine Pausen und größere Mahlzeitpausen. Am Abend waren alle sehr müde und wir hatten ein bisschen Freizeit, bevor wir ins Bett mussten.

Der dritte Tag:

Am letzten Tag haben wir noch einmal kurz geprobt und dann machten wir ein Gruppenfoto. Anschließend packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Rückweg. Die Abfahrt war ein bisschen stressiger als die Hinfahrt, denn wir mussten uns sehr beeilen. Aber der Busfahrer war sehr nett. Er ist mit uns sogar noch eine kurze Tour durch Wiesbaden gefahren. Außerdem hörte er Radio und wir konnten mitsingen, das hat echt Spaß gemacht.

Von Helin Aydın und Emma Porras Golonka 6a

Musik, Gemeinschaft und ein bisschen Chaos: Unsere Orchesterfahrt

Die Orchesterfahrt begann mit einem straffen Zeitplan: Aufstehen, frühstücken und dann direkt in die Proben. Diesmal waren wir in Fulda untergebracht, da die Proberäume in Bad Marienberg nicht mehr den Bedürfnissen unserer Big Band gerecht wurden. Auch wenn die neuen Räume nicht perfekt waren, boten sie genügend Platz für alle und schufen eine gute Arbeitsatmosphäre. Für das nächste Konzert haben wir uns ein ausschließlich klassisches Programm gewünscht, ebenfalls ein wenig ungewohnt nach den letzten Programmen, die neben klassischen Stücken von Musicals, Filmmusik und Popsongs geprägt waren.

Das Aufstehen fiel vielen von uns schwer. Die Vorstellung, dass Herr Desoi uns nicht mit seiner Posaune wecken durfte, half uns auch nicht über die späten Nächte hinweg, die wir oft mit unseren Freunden im Zimmer verbrachten. Es gab jedoch einen Lichtblick: Die Vorfreude auf die kurzen Pausen, die sich wie kleine Urlaube anfühlten, linderten die morgendliche Müdigkeit.

Neben den intensiven Proben kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die Abende waren gefüllt mit Spieleabenden, bei denen wir uns gegenseitig herausforderten. Unser alljährliches, spannendes Mörderspiel, das die Stimmung auflockerte und die Gemeinschaft stärkte, durfte natürlich auch nicht fehlen. Diese Momente des Zusammenseins trugen dazu bei, dass wir uns als Gruppe näherkamen und die Teamdynamik stärkten.

Besonders die Big Band nahm die Proben sehr ernst. Um ihr Rhythmusgefühl zu verbessern, organisierten sie sogar einen Zumba-Abend.

Trotz der Anstrengungen war es beeindruckend zu beobachten, wie sich die Stücke im Laufe der Tage entwickelten. Zu Beginn waren wir uns oft unsicher und fragten uns: „Was spielen wir da eigentlich?“ Doch mit jeder Probe merkten wir, dass wir besser wurden. Von „Wir sind doch nicht so doof, wie wir dachten“ bis zu „Wir schaffen das!“ – der Fortschritt war deutlich spürbar und gab uns Zuversicht für die bevorstehenden Konzerte.

Mit dem Gefühl von Gemeinschaft, einer Menge neuer Erfahrungen und einer Portion musikalischem Ehrgeiz blicken wir optimistisch auf die kommenden Auftritte. Diese Orchesterfahrt hat nicht nur unsere Fähigkeiten gefördert, sondern auch die Freundschaften innerhalb der Gruppe gestärkt. Wir freuen uns darauf, unser Erlerntes bald auf der Bühne zu präsentieren!

Luise Kauffmann und Rochelle Jurkewitz (10D)

Ab ans Mikro! Slam-Poetin zeigt, wie es geht

Slam Poetry begeistert immer mehr junge Menschen – so auch Lea, eine 17-jährige Q-Phasen-Schülerin unserer Schule. Ende Januar leitete sie ihren ersten Workshop zu diesem Thema in der Klasse 10d.

Die Klassenlehrerin, Frau Köhler, überließ Lea die komplette Gestaltung. Nach einer kurzen Vorstellung führte Lea uns in die Welt der Slam Poetry ein: eine Kunstform, die Lyrik, Storytelling, Rap oder Comedy vereinen kann – allerdings ohne Requisiten, Kostüme oder Musik. Alles muss selbst geschrieben sein, und beim „Slam“ entscheidet oft das Publikum oder eine Jury darüber, wer als Gewinner hervorgeht. Nachdem Lea einen ihrer Texte vorgetragen hatte, waren wir (die Schüler*innen der Klasse 10d) an der Reihe. Nur wenige von uns trauten sich, ihre Werke vorzulesen. Die, die es dennoch taten, zeigten eindrucksvoll, wie viel Emotion, Mut und Kreativität in unserer Sprache steckt.

Im anschließenden Interview erzählte Lea, dass Kunst und Schreiben schon immer ein Teil ihres Lebens gewesen seien: „Ich wollte schon im Kindergarten meine Sachen zeigen und vorführen.“ Ihre Texte basieren auf persönlichen Erfahrungen und Gefühlen, aber sie möchte sich künftig auch politischer äußern. Lea berichtet von ihrem ersten Auftritt, bei dem sie anfangs noch entspannt gewesen sei – jedenfalls so lange, bis sie auf bekannte, talentierte Künstler traf. „Ich habe fast geheult, als ich auf die Bühne ging, aber am Mikro war die Aufregung plötzlich weg!“, so Lea. Heute schreibt sie oft noch direkt am Tag ihrer Auftritte letzte Zeilen. Sie empfiehlt Poetry-Slammer wie Jule Weber und Zoe Hagen und schätzt auch Jan Cönig und Fatih Serbest sehr.

Auf die Frage nach ihrer Zukunft im Poetry-Slam antwortete sie ungewiss: „Ich habe immer geschrieben und werde es weiterhin tun.“ Allerdings erfordere die Slammer-Szene starke Nerven und könne auch konkurrenzbetont sein. Solange es ihr Spaß macht, bleibt Lea dabei – doch letztlich sei es „auch nur ein Hobby“.

Ihr Workshop zeigte uns, wie lebendig und mutig Sprache sein kann. Wer selbst auftreten möchte, sollte einfach loslegen und keine Angst vor dem ersten Schritt haben.

Von Luise Kauffmann und Rochelle Jurkewitz, 10d

Herzhaft lecker: Gemüsemuffins

Zutaten für ca. 15 Stück 

2 Tomaten 
2 Karotten 
1 kleine Dose Mais (ca. 140g) 
75g Parmesan 
2 Eier 
100ml Öl 
200ml Buttermilch 
200g Weizenmehl 
2TL Backpulver 

1TL Thymian 
1TL Oregano 
Salz 
Etwas Fett für die Muffinförmchen 

Außerdem: 

Muffinförmchen 
Küchenreibe 

Heize zuerst den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vor.  

Fette anschließend die Muffinförmchen ein. 

Nun geht es ans Gemüse schnippeln. Wasche die Tomaten und schneide sie in kleine Würfel. Wasche und schäle nun die Karotten. Raspele die Karotten und den Parmesan mit der groben Seite der Küchenreibe. Lasse danach den Mais in einem Sieb abtropfen. 

Jetzt kannst du anfangen, den Grundteig zuzubereiten. Verrühre dazu die Eier mit Öl und Buttermilch.  

Mische anschließend in einer zweiten Schüssel Mehl, Salz und Backpulver zusammen. Gib die Mehlmischung und den Thymian zur Buttermilch-Öl Mischung und rühre etwa 15 Mal um.  

Die Zutaten sollten gerade so miteinander vermengt sein. 

Gib nun die Karotten, Tomaten, den Mais, Parmesan und Oregano zum Teig und hebe alles kurz unter den Teig. Fertig ist der Teig! 

Fülle den Teig danach in die Muffinförmchen und backe sie für 20-25 Minuten im vorgeheizten Ofen. 

Lasse die Muffins anschließend abkühlen. Am besten schmeckt dieses Gemüsewunder lauwarm. Lasst es euch schmecken – und guten Appetit! 

Juli Bäßler 8b 

Thank you Beyoncé

Bestimmt habt ihr euch schon gewundert, was es mit dem ständigen Bedanken bei Beyoncé auf Social-Media auf sich hat, denn dieser Trend verbreitete sich seit 2024 in der ganzen Medienwelt. Wie er entstanden ist, könnt ihr hier lesen.

Bei diesem Trend geht es darum, dass sich scheinbar alle Menschen für die kleinsten Dinge bei der berühmten Sängerin Beyoncé bedanken, obwohl diese gar nichts mit ihr zu tun haben. So gibt es Dank an Beyoncé für einen schönen Tag oder auch eine gute Note im Mathetest.

Der Trend entstand dadurch, dass Promis Beyoncé mehrfach in ihren Reden erwähnten und sich bei ihr aus unterschiedlichen Anlässen bedankten. Ein berühmtes Beispiel ist die Grammy-Rede der Sängerin Adele aus dem Jahr 2017. Sie bezeichnete Beyoncé als „die Künstlerin ihres Lebens“.

Daraufhin entwickelten sich viele Theorien und der nun so virale TikTok-Trend. Eine dieser Verschwörungstheorien besagt, dass Beyoncé eine Art übernatürliche Macht sei, welche Glück bringe, wenn man ihr dankt. Wenn man dies jedoch nicht tue, verschwinde dieses Glück oder es geschehe eine Katastrophe, so Stimmen aus der Medienwelt. Den Trend gibt es schon länger, jedoch wird Beyoncé dort jetzt als Person, vor der man sich fürchten solle, beschrieben und nicht mehr als Göttin. In diesem Zusammenhang wurde auch der Video-Clip von Kanye West hervorgeholt, in dem er Taylor Swifts Dankesrede unterbricht, um zu verkünden, dass Beyoncé eines der besten Musikvideos aller Zeiten produziert hat. Eine Theorie besagt, dass er damit Taylor Swift vor dem Unglück durch Beyoncé beschützen wollte. Doch bei diesen eigentlich ironisch gemeinten Thesen schwingen auch härtere Anschuldigungen mit. Zum Beispiel, dass Beyoncé bei dem aktuellen Skandal um den Musiker P. Diddy beteiligt gewesen sei. Dabei handelt es sich um einen Skandal, bei dem P. Diddy sogenannte „Freak Off-Partys“ veranstaltet hat, bei denen die Gäste zum Teil mit Drogen manipuliert und vergewaltigt wurden.

Nicht bei jedem kam der „Danke-Beyoncé-Trend“ so gut an. Viele Fans und Unterstützer von Beyoncé kritisierten ihn und fanden, dass dieser dazu benutzt wurde, um die Bevölkerung gegen Beyoncé aufzuhetzen. Im Großen und Ganzen handelt es sich hierbei nur um Gerüchte und Theorien, die nie bestätigt wurden. Auch dieser Trend zeigt, auf was für verrückte Ideen die Menschen aus Langeweile kommen und wie schnell sich Gerüchte durch soziale Medien verbreiten können.

Und noch mal ein großes Dankeschön an Beyoncé für alles.

Von Jonna Hofmann und Juli Bäßler, 8b

Der Vorlesewettbewerb 2024

An der Bettinaschule gibt es jedes Jahr  im 6. Jahrgang einen Vorlesewettbewerb. Es werden die besten Vorleser*innen aus den Klassen ausgewählt und die lesen dann vor dem Jahrgang 6 in der Aula vor. Natürlich auch im Jahr 2024!

Ich erzähle euch heute aus meiner Perspektive vom Vorlesewettbewerb. Vor den Herbstferien wurden in meiner Klasse (6a) die Vorleser/innen ausgewählt. Jede/r Schüler/in musste in ihren/seinen Klassen vorlesen, es gab keinen Ausweg =). Es war total aufregend, vor allem, weil nicht nur Lehrer*innen in der Jury waren, sondern auch die Klassenkamerad*innen. In der 6a wurden auf dem ersten Platz Helin A. (ich) und auf dem zweiten Platz Maya K. ausgewählt. In der 6b wurden Rubi und Elisa ausgewählt. In der 6c Nikolas und Ceriyne und in der 6d Rosie und Malte. Die 6a hat beim Aufbau für den Wettbewerb mitgeholfen, deshalb konnten Maya und ich in der Zeit schon einmal unsere Texte üben. Irgendwann haben uns ein paar Kinder abgeholt und anschließend durften wir dann mit einem Mikrofon vor Frau Trieschman, die den Tag organisiert hat, vorlesen.  Sie hat uns Tipps gegeben, was wir beim Vorlesen verbessern könnten.

Als wir fertig waren kamen dann auch die Vorleser*innen aus den anderen Klassen. Die mussten dann auch einzeln vor Frau Trieschmann vorlesen (wir konnten also unsere Konkurrenz sehen=)). Das alles hatte schon so lang gedauert, dass dann auch schon große Pause war. Nach der Pause  versammelten sich alle Klassen in der Aula und warteten auf den Beginn des Vorlesewettbewerbs. Weil ich in der 6a war und mein Nachname mit A. beginnt, musste ich leider als erste starten. Mein Buch hieß ,,Der Sonne nach‘‘(empfehle ich euch). Es gab viele verschiedene Bücher, z.B. ,,Sie sind ein schlechter Mensch, Mister Gum‘‘ von Maya oder von Nikolas ,,Paluten‘‘. Alles in allem (das Vorlesen aus unseren eigenen Bücher) hatte ungefähr 45 Minuten gedauert. Mittendrin ist mir auf einmal der Zahn abgebrochen=) (das war nicht so schön, weil ich noch den Fremdtext – also einen Text, den wir alle nicht kannten und noch nie geübt hatten – lesen musste! Beim Lesen des Fremdtexts war ich die ganze Zeit von meinem abgebrochenen meinen Zahn irritiert….

Als alle dann gelesen hatten, musste sich die Jury (bestehend aus Frau Trieschmann, Frau Tonscheidt und zwei weiteren Schüler*innen, die letztes Jahr gewonnen hatten, beraten. Wir stellten uns auf der Tribüne auf und die Jury teilte mit, uns wer gewonnen hatte. Der Gewinner des Vorlesewettbewerbs 2024 war Malte aus der 6d! Herzlichen Glückwunsch! Wir haben uns alle für ihn gefreut.
Wir bekamen alle eine Urkunde und ein paar Geschenke und dann ging der Unterricht auch schon wieder los. Ich habe mich sehr gefreut, am Vorlesewettbewerb teilgenommen zu haben – es war eine gute Erfahrung.

Helin Aydın, 6a


Weihnachtsmarkt 2024

Am Freitag den 20.12.2024 war es wieder so weit: Der zweite Weihnachtsmarkt unserer Schule hat stattgefunden! Was der Tag zu bieten hatte, könnt ihr im Folgenden lesen. 

Nicht zu unterschätzen an dieser Veranstaltung sind erst einmal die Vorbereitungen, denn die Fragen der Klassen und Kurse sind immer ,,Was verkaufen wir?´´ und ,,Wie können wir uns von den anderen Ständen abheben?´´. Die Klassiker, wie auf jedem Schulfest, sind natürlich Crêpes, Waffeln und Kuchen, doch was wurde dieses Jahr sonst noch geboten? 

Während den Pausen, zwischen meiner Schicht und dem Auf- und Abbau, bin ich durch die Gänge gelaufen und habe mir einen Überblick über das Angebot gemacht. 

Da sich mehrere Klassen viel Mühe gegeben haben und sich etwas ganz  
Kreatives ausgedacht haben, gab es zum Beispiel ein Karaoke-Stand, ein Nagelstudio und einen Cocktail-Verkauf. Sogar ein Grinch ist durch die Gänge gelaufen! 🙂

Auch mein Kurs hat sich gegen die typischen Teigwaren und für eine Fotobox entschieden, welche unerwartet gut lief! Der Renner dieses mal schien aber Bruchschokolade zu sein, mehrere Stände verkauften diese und auch ich war schnell überzeugt… 

Mit einer Tüte Schokolade in der Hand lief ich weiter und mein Blick fiel auf ein Schild, das für Mario Kart-Battles warb. Interessiert blieb ich stehen und sah, dass das Spiel mit dem Beamer groß an die Wand projiziert wurde. Wenn das mal nicht eine coole Idee war! 

Während des ganzen Events fielen mir viele innovative Standkonzepte ins Auge, wie das Fußballbowling und ein Portrait-Mal-Angebot. Auch das Fußballmatch der 7c auf dem Schulhof war ein großer Erfolg in der Unterstufe!

Ziemlich nervig fand ich allerdings den Kauf der Wertmarken. Man stand ziemlich lange an, was bei der sowieso schon ziemlich knappen Zeit, die zwischen Auf- und Abbau übrig blieb, nicht nötig gewesen wäre. Insgesamt war es jedoch ein schöner letzter Schultag, der unsere Kreativität aufblühen lies und unseren Schulzusammenhalt stärkte. (Dabei hat mich insbesondere die Gelassenheit der Lehrer beeindruckt). 

Also: Schöne Ferien, ein frohes Fest und ein guten Start ins neue Jahr! 

Hanna Zanolin, E1B 

3.2.2025 – Bettis Blog

Nach der Zeugnisvergabe und den drei freien Tagen, die von Lehrern auch teilweise großzügig ,,Ferien“ genannt werden, startet heute das zweite Halbjahr. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich zufrieden mit dem ersten! Grundsätzlich habe ich mir die Oberstufe irgendwie schwerer vorgestellt. Wie genau das aussehen sollte weiß ich auch nicht, aber was ich sagen kann, ist, dass die Arbeiten voraussehbarer werden. So gut wie jede Arbeit bzw. Klausur besteht aus drei Aufgaben, ob in Geschichte, Deutsch, Englisch, Ethik oder PoWi. Meist geht es um eine Zusammenfassung, eine Analyse und darum, eine eigene Einschätzung abzugeben, z.B in Form eines Kommentars. Das hilft mir einerseits beim Lernen und doch finde ich es schon auch etwas langweilig…. Insbesondere Fächer wie PoWi, Ethik und Deutsch ähneln sich total. Was noch so in der E- und Q-Phase anders läuft, könnt ihr natürlich in den passenden Artikeln in der Rubrik „Schulinnenleben“ lesen!

Doch werfen wir noch einen Blick auf die letzten Wochen. Die zwei Wochen nach den Ferien lasse ich jetzt mal außen vor, denn da mussten wir sowieso alle erst mal aus dem ,,Winterschlaf“ erwachen. Doch in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien hatten wir noch den schönen Weihnachtsmarkt, den ich total gelungen fand! Das Angebot war super kreativ und reichte vom Nagelstudio über Grinch-Bruchschokolade bis zu Mariokart-Spielen und alkoholfreien Cocktails. Wie letztes Jahr fand ich allerdings die Zeit wieder etwas knapp und der Kauf der Wertmarken zog sich sehr in die Länge. Besonders beeilen mussten sich die Teilnehmer*innen des Bettina Wintercups, der zum ersten Mal stattfand – dieses mal selbst organisiert von der 7c. Coole Idee! So kämpften mehrere Teams in der Disziplin Fußball, aus den 5. bis 7. Klassen, um den Sieg. Zwischendrin eilten die Schüler*innen zu ihren Schichten am jeweiligen Klassenstand. Gewonnen hat das Team aus der Klasse 6c. Herzlichen Glückwunsch!

Doch ich sollte nicht allzu lange in den Erinnerungen an die Vorweihnachtszeit schwelgen, denn jetzt müssen wir der Zukunft wieder ins Auge blicken! Zweites Halbjahr, neues Glück! Als kleiner Lichtblick: am 01.03.25 findet unser neuer Upload statt und ihr könnt unzählige neue Artikel auf unserer Bettiversum-Website entdecken. Bis dahin: Viel Spaß und Glück im neuen Halbjahr!

Das Weihnachtskonzert 2024

Wie jedes Jahr begeisterte auch das Weihnachtskonzert 2024 viele Menschen und brachte alle, die zur Katharinenkirche an der Hauptwache gekommen waren, in Weihnachtsstimmung. Weil es so fantastisch gut war, möchte ich euch davon berichten.

Das bemerkenswerte Konzert, vom Orchester und der Big Band der Bettinaschule gemeinsam bestritten, fand am 11.12.24 in der Katharinenkirche statt. „It´s the most wonderful time of the year“- so lautete das Motto.

Das Orchester der Bettinaschule unter der Leitung von Frau Liebrich und Herrn Desoi eröffnete zunächst mit wunderbarer klassischer Musik. Für Kenner: Es begann mit „Le Rejoussance“, einem Stück aus „Music of the Royal Fireworks“ von Georg Friedrich Händel. Wer bis dahin noch nicht in Weihnachtsstimmung gekommen war, konnte sich auf „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ von Johnny Marks freuen, ein Lied, das alle kennen, und das durch die Begleitung durch all die Orchesterinstrumente ganz besonders klang. Danach folgte „Der Nussknacker“ von Tschaikowsky mit den drei Sätzen „Ouvertüre“, „Marsch“ und „Tanz der Zuckerfee“. Anschließend wurde die „Ouvertüre zu Egmont: Sostenuto, ma non troppo – Allegro“ gespielt. Den Abschluss bildete „It´s the most wonderful time of the Year“ von Edie Pola und George Wyle, das Kernstück des Abends, das wir zuerst eher „klassisch“ hörten, dann von der Big Band eher jazzig.

Nach einer kurzen Umbaupause war die Big Band unter der Leitung von Frau Rettenmeier auf der Bühne. Diese begann ebenfalls mit einer Big-Band-Version von „It´s the most wonderful time of the year“ – es war wirklich interessant, diese unterschiedlichen Varianten zu hören. Herr Desoui erzählte, dass er und Frau Rettenmaier ganz unabhängig voneinander dieses Stück für ihre jeweiligen Gruppen vorgeschlagen hatten und sich nun sehr freuten, wie bereichernd es doch ist, das Ähnliche doch so unterschiedlich darbieten zu können.
Dann gab es ein gesungenes Duett, das die Big Band begleitet : „Cheek to Cheek“ von Irving Berlin, gesungen Riwa (10B) und Jamie (Q3). Unglaublich, wie professionell beide Interpret*innen einzeln und gemeinsam dieses sehr populäre Lied gesungen haben. Wir haben wirklich Talente an unserer Schule! Dann spielte die Big Band das Weihnachtslied „O Tannenbaum“ in einer jazzigen Version, die ebenfalls von Riwa (10 B) vorgetragen wurde. Sie hat eine ganz tolle Stimme. Sehr besonders: Es wurde von dem Saxophonisten der Big Band, Elias Rüger, selbst arrangiert, das bedeutet, er hat es für die besonderen Instrumente der Big Band umgeschrieben und verjazzt. Anschließend wurde „Santa Baby“ gespielt und gesungen von „der Sängerin der Big Band“, wie Riwa (10B) vorgestellt wurde. Am Ende wurde „Christmas ´a la´ Big Band“, das von Larry Clark gespielt – ein tolles Arrangement verschiedener Weihnachtsstücke.

Zum krönenden Abschluss gab es, wie üblich, ein Lied zum Mitsingen, dieses Mal (Überraschung!) „It´s the most wonderful time of the year“, was von der Big Band begleitet wurde.

Zwischen den Stücken haben Schüler und Schülerinnen viel Interessantes zu den Stücken erklärt und erläutert, was sehr gut bei dem neugierigen Publikum ankam. So erhielt man etwas Hintergrundwissen und konnte die Stücken noch mehr genießen.

Am Ende gab es sehr viel Applaus und es wurden Geschenke an die beteiligten Lehrkräfte und Helfer verteilt. Die Big Band und Orchestermitglieder bekamen als Belohnung die ersten zwei Stunden frei, wie unser neuer Schulleiter, Herr Schwarz, unter großem Applaus mitteilte !

Wie fanden es die Zuschauer? „Ich fand es mega! Die Big Band und das Orchester haben eine tolle weihnachtliche Stimmung hervorgerufen!“- Schülerin im Publikum. Viele andere Zuschauer fanden es auch wunderschön.

Ich habe selbst im Orchester mit der Bratsche gespielt. Ich finde, dass es ein wirklich gelungenes Konzert war. Wer dieses Jahr nicht zugehört hat, dem empfehle ich sehr, nächstes Jahr zu kommen.

von Huda Shamsi, 9d