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Autor: Bettina Tonscheidt

Schön, aber gefährlich: Vulkanausbruch auf Island

Vulkane sind Naturphänomene, die wunderschön aber auch gefährlich sein können. Vulkanausbrüche entstehen, wenn sich zwei Erdplatten untereinander schieben. Durch den Druck kann ein Teil der Erdplatte schmelzen. Die geschmolzene Masse durchbricht dann die Erdoberfläche und schießt in Form von Lava aus der entstandenen Erdspalte oder dem Vulkankrater.

So etwas ist am 16.März 2024 auf Island passiert. Dort treffen die Eurasische und Nordamerikanische Erdplatte aufeinander. Der Vulkan, welcher in der Nähe von Grindavík, einer Stadt südwestlich von Reykjavík, ausgebrochen ist, heißt Fagradalsfjall Volcano und spuckte aus einer 30 km langen Erdspalte Unmengen an Lava. Dies war schon der 4. Ausbruch seit Dezember 2023 und wurde von Wissenschaftlern schon Tage zuvor erwartet. Da aber das Erdbeben, das die Bewohner hätte warnen sollen, nur sehr klein ausfiel, war die Vorwarnungszeit sehr kurz. Die umliegenden Städte und Dörfer mussten evakuiert werden. Alle möglichen Flüge zur naheliegenden Touristenattraktion, der Blauen Lagune, wurden gestrichen oder umgeleitet. Durch den Lavastrom wurde vieles zerstört. Häuser, Wälder und Felder sind unter der Lava begraben worden. Viele Tiere haben den Ausbruch nicht überlebt.

Der Vulkanausbruch hat aber auch etwas Gutes. Die Vulkanerde macht unfruchtbaren Boden fruchtbar und formt die Landschaft ganz neu. Deswegen hat Island auch so eine vielfältige Natur. Außerdem konnte man aus der Ferne ein wunderschönes Naturschauspiel beobachten. Jetzt ruht der Vulkan wieder und die Aufräumarbeiten haben begonnen. Die Menschen können zurück in ihre Häuser und die Blaue Lagune ist wieder geöffnet. Es wird aber noch mit weiteren Ausbrüchen in der Gegend gerechnet. Dank der Seismologen (Wissenschaftler im Gebiet der Erdbebenforschung) konnte Schlimmeres verhindert werden und die Menschen wurden früh genug gewarnt.

Von Juli Bläßler, 7a

Die Europawahl – was bedeutet die genau?

Am 09.06.2024 war die Europawahl. Fernsehnachrichten und Zeitungen berichteten umfassend und auch in der Bettinaschule hingen viele Plakate, die Jugendliche ab 16 Jahren dazu bewegen sollten, wählen zu gehen. Kurz gesagt: Die Europawahl ist uns allen ein Begriff, doch Genaueres ist uns darüber meistens nicht bekannt. Für alle, die mehr über die Wahl erfahren möchten, ist dieser Artikel genau das Richtige, um das Wichtigste kurz und knapp zu erfahren. 

Vom 06. bis 09.06.2024 wurde in allen EU-Mitgliedsstaaten das Europäische Parlament gewählt. Dieses Parlament besteht aus insgesamt 720 Abgeordneten aus allen Mitgliedsstaaten. Als Wähler*in wählt man diese jedoch nicht direkt, sondern bei uns in Deutschland die mehr oder weniger bekannten Parteien. Je mehr Stimmen eine Partei erhält, desto mehr Mitglieder dieser Partei erhalten einen Sitz als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Sie ordnen sich in Fraktionen. Das sind Zusammenschlüsse mehrerer Parteien aus unterschiedlichen Ländern der EU, die gleiche Ansichten haben und ähnliche Ziele verfolgen. 

Da Deutschland das bevölkerungsreichste Land der EU ist, werden durch die Wahlverfahren die meisten Sitze im Parlament durch Deutschland bestimmt (Anzahl der Sitze im Vergleich: Deutschland 96, Frankreich 81, Italien 76, die Niederlande 31 und Luxemburg lediglich 6). 

Jetzt wissen wir, was gewählt wird, nämlich das Europäische Parlament, aber was die Abgeordneten überhaupt entscheiden dürfen, klären wir jetzt! 

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments arbeiten an Gesetzesvorschlägen, also an Regeln, Richtlinien und Verordnungen, die alle Bürger*innen der EU betreffen. Außerdem legen sie den Haushalt der EU fest. Das heißt, sie entscheiden, wofür wie viel Geld durch das EU-Parlament ausgegeben wird. Zudem hat das Europa-Parlament die Aufgabe, die verwaltenden Organe der EU zu überprüfen. 

Folgende Stimmen haben die deutschen Wähler*innen für das EU-Parlament abgegeben:  

  • CDU/CSU: 30 % 
  • AfD: 15,90 % 
  • SPD: 13,90 % 
  • Die Grünen: 11,90 % 
  • BSW: 6,20 % 
  • FDP: 5,20 % 

von Hanna Zanolin, 10a 

Buchtipp: Die Daresh-Triologie

FSK: 12 Jahre /Genre: High Fantasy/ Seitenanzahl: ca. 400 Seiten

„Als sie die Tür aufriss, traf die Woge unsichtbarer Kraft sie wie ein Schlag ins Gesicht. Rena taumelte. Da war kein Ruf mehr. Es war nicht mehr nötig, sie zu rufen. Sie war da.
Die Quelle, dachte Rena fasziniert. Es war die Quelle des Rufs, kein Zweifel.“

Zitat aus, Daresh, Band 1, S. 18/19, von Katja Brandis

Seit fast 13 Jahren schreibt die erfolgreiche Jugendbuch-Autorin Katja Brandis schon mit Leidenschaft Bücher und auch die Daresh-Triologie kam 2002 im Fischer Verlag heraus. Da die erste Auflage schon bald vergriffen war (die Bücher sind beim veröffentlichten Verlag nicht mehr erhältlich), kam 2023 die zweite, überarbeitete Auflage heraus, die ein voller Erfolg wurde. In diesem Artikel erfahrt ihr alles über die fantastische Welt Dareshs und wie wir dieses Buch finden.

Daresh ist eine imaginäre Welt, die in vier Gilden aufgeteilt ist. Die Erdgilde, die Wassergilde, die Feuergilde und die Luftgilde und jede hat ihre eigenen fantastischen Fähigkeiten (z.B. kann die Feuergilde Metalle im Boden spüren). Rena ke Alaak ist ein einfaches Mädchen der Erdgilde und sie ist bei ihrem Onkel in der Lehre, um die Kunst des Holzschnitzen zu erlernen und Meisterin zu werden. Doch alles steht Kopf, als sie ihren Onkel in die Felsenburg begleitet, um der Regentin Abgaben zu leisten. In der Burg verspürt Rena einen magischen Ruf, dem sie aufgrund ihrer Neugier folgt, und der sie direkt zur Quelle führt. Als sie diese berührt, befreit sie nicht nur gefangene Halbmenschen, sondern ihr werden auch besondere Fähigkeiten verliehen, die in ganz Daresh dringend benötigt werden. Denn zwischen den Gilden Tassos (Feuergilde), Alaak (Erdgilde), Nerada (Luftgilde) und Vanamee (Wassergilde) haben sich Feindschaften entwickelt und dieses müssen dringend beigelegt werden. Daraufhin begibt sich Rena auf eine riskante und gefährliche Reise, auf der sie auch ihre neue Freundin Alix ke Tassos kennenlernt. Zusammen reisen sie durch ganz Daresh, um Frieden zu bringen.

Wir mögen dieses Buch so sehr, weil es spannend erzählt wird und ein guter Ausgleich zwischen ruhigen und aktionsreichen Momenten besteht. Außerdem ist Daresh nicht nur eine „blasse Abbildung“ einer surrealen Welt, sondern sie wurde sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich richtig in sie hineindenken kann. Zudem schließt man die Charaktere sofort ins Herz und fiebert die komplette Geschichte über mit ihnen mit. Etwas schade ist, dass es im zweiten Band einen Spoiler gibt, der dem nächsten Band ein wenig die Spannung nimmt. Trotzdem empfehlen wir die Triologie auf jeden Fall weiter, insbesondere für kreative Jugendliche die Fantasy mögen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen – und Friede den Gilden! 🙂
von Emma Schieke, 8c und Jonna Hofman, 7a

Buchtipp: Die Alea-Aquarius-Reihe

„Plötzlich verspürte Alea einen stechenden Schmerz in der Lunge. „Aus den Tonnen ist was ins Wasser ausgelaufen!“, keuchte sie. In ihrem Mund war auf einmal ein scharfer, metallischer Geschmack. Erschrocken zog Lennox Alea ein Stück zurück. „Wir müssen hoch zu dem Schiff, von dem die Tonnen heruntergeworfen werden“, drängte sie ihn. „Diese Leute müssen aufgehalten werden“, sie merkte, wie ihr das Atmen immer schwerer fiel. Das Gift drang unaufhaltsam über die Kiemen in ihren Körper ein …“

Alea Aquarius, der Gesang der Wale, 9.1 von Tanya Stewner

Am 17. Juli 2015 erschien der erste Alea-Aquarius- Band, geschrieben von Tanya Stewner. Mittlerweile gibt es acht Bände und den ersten Teil des neunten Bandes (stand November 2023) und die Reihe ist ein großer Erfolg. Um was geht es in den Büchern? Warum solltet ihr die Reihe unbedingt lesen? Was liebe ich daran? All das erfahrt ihr hier…

Die Alea-Aquarius-Bücher handeln von einem zwölfjährigen Mädchen namens Alea. Sie lebt in Hamburg bei ihrer Pflegemutter Marianne und fühlt sich schon ihr ganzes Leben lang vom Meer angezogen, jedoch wurde ihr gesagt, dass kaltes Wasser sie töten kann. Als ihre Pflegemutter einen Herzinfarkt bekommt, schließt sich Alea eines Tages einer Bande von Jugendlichen an, die sich die Alpha Cru nennen. Sie segeln mit ihrem alten Schiff namens Crucis um die Welt und verdienen ihr Geld mit Straßenmusik. Für Alea ist ein Schiff natürlich ein erhebliches Risiko, doch Tess, die lässige Piratenrockprinzessin aus Frankreich, der neunjährige, quirlige Sammy und Ben, sein volljähriger und loyaler Bruder, wirken auf Alea so vertrauenswürdig und sympathisch, dass sie mit auf die Crucis kommt und Teil der Alpha Cru wird. Im Laufe der Geschichte ist Alea auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft, findet ihren Yavani (die Liebe des Lebens) und Krieger namens Lennox, wird Ziel des bösen Doktor Orions, kämpft für Umweltschutz, erlebt viele Abenteuer mit magischen Wesen & Co. und findet die besten Freunde, die man nur haben kann.

Was ich persönlich so großartig an den Büchern finde, ist dass einfach so viel passiert. Es ist ziemlich schwer einen Buchtipp über die Reihe zu schreiben, ohne zu spoilern und trotzdem klarzumachen, wie viel die Alpha Cru erlebt, was alles enthüllt wird und wie alles aufeinander aufbaut. Wenn ihr das gerade liest, seid euch sicher, dass die Geschichte mit allen 8 ½ Teilen so viel mehr bietet, als den ersten Band, dessen Anfang ich oben gerade kurz zusammengefasst habe. Etwas, was die Reihe auch zu meinem Liebling gemacht hat, ist die Spannung. Es ist nicht selten passiert, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Plötzliche Wendungen gibt es  genauso wie ruhige Stellen, wo Alea einfach nur über alles nachdenkt und ganz in ihren Grübeleien versunken ist. Außerdem gibt es die Stellen, wo dich die Leute im Bus z.B. komisch anschauen, weil du gerade laut lachen musstest. Ihr wisst, was ich meine. 🙂

Ich hoffe, ihr fandet meinen Tipp hilfreich, ich kann die Bücher (und die Lieder der Alpha Cru, die von Tanya Stewner produziert wurden und unteranderem auch auf Spotify erhältlich sind) auf jeden Fall empfehlen!

Lea Romina Hassel, 7b

„Es lebe die Freiheit“


Dies waren die letzten Worte von Hans Scholl, dem Mitbegründer der NS-Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Am 22. Februar jährte sich sein Tod zum 81. Mal. Zusammen mit ihm wurden auch seine Schwester Sophie und ihr gemeinsamer Freund Christoph Probst hingerichtet. Anlässlich dessen sowie dem bevorstehenden ersten Todestag von Traute Lafrenz möchte ich in diesem Artikel den Mitgliedern der Weißen Rose gedenken. Traute Lafrenz starb am 6. März 2023 als letztes Mitglied der Widerstandsgruppe.

Was war die Weiße Rose genau?

Die Weiße Rose war eine NS-Widerstandsgruppe bestehend aus sechs Studierenden: Alexander Schmorell, Hans Scholl, Willi Graf, Sophie Scholl, ihr Uni-Professor Kurt Huber und ihr Freund Christoph Probst. Sie haben versucht, etwas gegen die nationalsozialistische Terrorherrschaft zu unternehmen, vor allem durch Informationen an die Bevölkerung mit Flugblättern, die sie heimlich verteilten. Damit sind sie ein hohes Risiko eingegangen.

Im Sommer 1941, knapp zwei Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs lernten sich Alexander Schmorell und Hans Scholl kennen, als sie während eines Appells das Gelände der Universität verließen. Schnell wurde dies zu einem Ritual der beiden Medizinstudenten, bei dem sie kritische Bücher lasen und Wein tranken – eine tiefe Freundschaft entstand.
Im Juni 1942 reichte den beiden jungen Männern das bloße Diskutieren über einen möglichen Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime nicht mehr, endlich wollten sie etwas unternehmen und gründeten ihre Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Zu zweit schrieben sie von Ende Juni bis Mitte Juli die ersten vier Flugblätter und verschickten sie mit der Post an Intellektuelle in der Münchener Umgebung.

Nachdem die beiden vom 23. Juli bis zum 30. Oktober 1942 zusammen mit Willi Graf an der Ostfront stationiert waren, erweiterte sich die Gruppe im Winter desselben Jahres um Hans‘ Schwester Sophie und Willi Graf. Dieser vertrat schon früh eine sehr kritische Meinung gegenüber dem Nationalsozialismus. Auch Christoph Probst, ein alter Schulfreund von Alexander Schmorell aus Innsbruck, schloss sich den Freunden an. Zusammen erarbeiteten die Studenten das fünfte Flugblatt der Weißen Rose mit der Überschrift „Aufruf an alle Deutsche!“ Bis zu 9.000 Auflagen dieses Flugblattes verteilten sie in Städten wie Frankfurt und Ulm sowie in Österreich. Auch ihrem Philosophie-Professor Kurt Huber sendeten sie eines, welcher sie fortan unterstütze.

Nach der Niederlage der Deutschen in der Schlacht von Stalingrad am 2. Februar 1943 hoffte die Weiße Rose, nun mehr bewegen zu können. In den Nächten vom 3., 8. und 15. Februar schrieben Hans Scholl, Alexander Schmorell und Willi Graf Freiheitsparolen wie „Freiheit“ und „Nieder mit Hitler“ mit Teerfarbe auf Wände der Münchener Innenstadt, wie zum Beispiel an der Ludwig-Maximilian-Universität.

Kurt Huber nahm die Niederlage in Stalingrad zum Anlass und verfasste das sechste Flugblatt. Beim Verteilen dieser Flugblätter in der Universität am 18. Februar wurden die Geschwister Scholl vom Hausmeister gesehen und unter Arrest gestellt.  Während sie von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) abgeführt wurden, rief Hans seiner Freundin Gisela Schertling zu: „Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“, was als Aufforderung zur Flucht für Alexander gemeint war.
Während der Verhöre der Geschwister Scholl wurde der Entwurf für ein siebtes Flugblatt, verfasst von Christoph Probst, bei Hans Scholl Probst gefunden. Daraufhin wurde am 20. Februar auch er verhaftet.

Während eines Schauprozesses am 22. Februar 1943 wurden Christoph Probst sowie die Geschwister Scholl von Robert Freißler zum Tode verurteilt und nur wenige Stunden später hingerichtet. Am 24. Februar wurde auch Alexander Schmorell verhaftet.
Zusammen mit Willi Graf und Kurt Huber wurde er in einem zweiten Prozess am 19. April zum Tode verurteilt. Am 13 Juli wurden Kurt Huber und Alexander Schmorell ermordet. Willi Graf wurde am 12. Oktober nach zahlreichen Verhören und 250 Tagen Haft ebenfalls hingerichtet. Bei ihm hatte man versucht an die Namen von weiteren Unterstützern zu kommen.

Durch Helmuth von Moltke, den Begründer der Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“ gelangte das sechste Flugblatt über Skandinavien nach England, wo es vervielfältigt wurde.  Im Herbst wurde es millionenfach von den Engländern über Deutschland aus Flugzeugen abgeworfen. „Manifest der Münchener Studenten“ stand nun darüber.

Heutzutage kennt man viele Unterstützer der Weißen Rose. Unter ihnen auch Traute Lafrenz, die ich eingangs bereits erwähnt habe.

„Es lebe die Freiheit“ – mit diesen letzten Worten brachten Hans Scholl und seine Mitstreiter der Weißen Rose ihren unerschütterlichen Glauben an die Werte von Freiheit und Menschlichkeit zum Ausdruck. Ihr mutiger Einsatz gegen die Schrecken des Nationalsozialismus und ihre erbrachten Opfer sind bis heute ein inspirierendes Beispiel für den Widerstand gegen Unterdrückung und Unrecht.
Die Geschichte der Weißen Rose erinnert uns daran, dass es auch in den dunkelsten Zeiten Menschen gibt, die bereit sind, für ihre Überzeugungen einzustehen und für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Ihr Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit mahnt uns, niemals den Mut zu verlieren und stets für die Werte einzutreten, die unsere Gesellschaft zusammenhalten.
Die Lehre aus den Aktionen der Weißen Rose ist von zeitloser Bedeutung. Es liegt an jedem einzelnen von uns, sich gegen Unrecht und Tyrannei zu erheben und für eine Welt einzutreten, in der Freiheit und Menschlichkeit über allem stehen. Möge ihr Erbe uns dazu inspirieren, unbeugsam für eine gerechtere und freiere Gesellschaft einzutreten, damit ihr Mut und ihre Opfer nicht umsonst waren.

Nele Jäckel, E-Phase

Demokratie verteidigen! Demonstrationen gegen Rechts

Unter diesem Aufruf fand am 20.01.2024 hier in Frankfurt am Main eine Demo gegen Rechtsextremismus sowie gegen die AfD statt.  Es versammelten sich ca. 35.000 Personen auf dem Römer und aufgrund der großen Menschenmasse verteilten sich die Demonstrierenden auf die umliegenden Straßen. Nicht nur in Frankfurt fanden an diesem Tag Demonstrationen für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus statt, sondern auch z.B. in Eisenach (in Thüringen) oder auch in Hannover.

Aber was ist Rechtsextremismus, gegen den protestiert wurde, denn eigentlich?

Ein wichtiger Aspekt des Rechtsextremismus ist, dass im Weltbild rechtsextremer Menschen infrage gestellt wird, dass alle Menschen mit ihren verschiedenen Lebenseinstellungen, Weltanschauungen und Lebensstilen in einer Gesellschaft gleichberechtigt sind. Vor allem Menschen, die selbst oder deren Familie eine Migrationsgeschichte haben, gehören in diesem Weltbild nicht zu Deutschland.

Was hat das mit der AfD zu tun?

Die AfD (Alternative für Deutschland) wird in Sachsen, Sachsen-Anhalt und auch in Thüringen als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft; in Brandenburg gilt sie als „rechtsextremistischer Verdachtsfall“. Dennoch kann sie zu Wahlen antreten.

Da dieses Jahr die Landtagswahlen am 1. September in Sachsen und Thüringen stattfinden und am 22. September in Brandenburg, haben jetzt viele Menschen Angst vor den Auswirkungen, welche die Wahlen auf Deutschland haben könnten. Die AfD ist in diesen drei Bundesländern sehr stark und die derzeitigen Prognosen zeigen, dass die AfD mit 29,8 % in Brandenburg, 34 % in Sachsen und 33,3 % in Thüringen momentan die führende Partei darstellt. Das finden hunderttausende Menschen in Deutschland bedrohlich und auch deshalb gehen sie auf die Straße.

Seit der Demonstration sind zudem die Anträge auf eine Mitgliedschaft in der AfD deutlich gestiegen – haben die Demonstrationen also damit genau das Gegenteil bewirkt?

Was die Demonstration nun schlussendlich gebracht hat, gilt es wohl bis zu den Wahlergebnissen Ende des Jahres abzuwarten. Sicherlich sollte man weiterhin genau hinschauen und hinterfragen, ob die Positionen und Aussagen der AfD demokratisch vertretbar sind.

Es bleibt zu hoffen, dass sich das Blatt noch wendet und eine der anderen demokratischen Parteien die Führung übernimmt.

Rochelle Jurkewitz, 9d

Rezept Schokoladentarte

Fandet ihr einen Kuchen schon einmal so lecker, dass ihr ihn unbedingt nachmachen wolltet? Das ist mein Rezept für den besten Schokokuchen, den ich jemals gegessen habe.

Was brauchst du alles für diese unglaublich leckere Schokoladen-Tarte?

Für den Mürbeteig Boden:

320g Mehl
60g Kakao
150g Zucker
1 Prise Salz
160g weiche Butter
2 Eier

Für die Schoko Füllung:

130g dunkle Kuvertüre
30g Butter
160ml Sahne
2 Eier
1 Eigelb

Für die Schoko Glasur:

250g dunkle Kuvertüre
140ml Sahne
30ml Schokoladensauce

Außerdem:
Nudelholz
Tarte – Form ø 26 cm

Zubereitung:
Schritt 1 – Der Schoko Mürbeteig

Heize den Ofen auf 160°C vor. Gib alle Zutaten, außer den Eiern, in eine Schüssel und vermenge sie zu einem krümeligen Teig. Mische anschließend die Eier dazu und knete den Teig zu einer geschmeidigen Masse. Lege ihn dann in Frischhaltefolie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank. Rolle danach den Teig dünn aus und nutze eine Gabel, mit der du vorsichtig den ganzen Teig „löcherst“.  Backe den Teig anschließend blind auf 160°C. (Das heißt, dass du etwas auf den Kuchen legst z.B. Backpapier und Reis, sodass er nicht aufgehen kann.) Backe ihn anschließend weitere 10 Minuten.

Schritt 2 – Die Schoko – Füllung
Lasse die Sahne in einem Topf aufkochen. Gib die Schokolade und die Butter in eine Schüssel. Übergieße sie dann mit der heißen Sahne und löse sie darin auf. Rühre im Anschluss das Eigelb und die Eier unter. Gib danach die Schokomasse auf den Tarteboden und backe ihn für 20 min. Lasse die Tarte abkühlen.

Schritt 3 – Die Schoko Glasur
Koche die Sahne in einem Topf auf und gieße diese über die Schokolade. Rühre zum Schluss die Schokoladensoße unter und verteile sie auf der Tarte. Lasse zum Schluss die Glasur erkalten.

Schritt 4 – Die Fertigstellung
Stelle die Tarte kurz in den Kühlschrank. Fertig ist die Tarte au Chocolate! Nun kannst du sie dekorieren und genießen ; )

Tipp:
Schmelze zur Dekoration weiße Schokolade und ziehe sie wie Fäden über die Tarte.

Juli Bäßler, 7a

Wer oder was ist die „NaSchu“? Interview mit Rami Ziemann

Rami Ziemann fungiert als Leiter der Nachmittagsangebote an der Bettinaschule. Welche Aufgaben umfasst sein Beruf? Wie können Schülerinnen und Schüler an den Nachmittagsangeboten teilnehmen? Welche Erfahrungen hat er während seiner Zeit hier gesammelt? Diese und weitere Fragen hat Lea H. aus der 7 b mit ihm besprochen. Ein Interview.

BettiVersum: Herr Ziemann, Sie sind der Leiter der Nachmittagsangebote hier an der Schule. Könnten Sie uns erklären, was Ihre genauen Aufgaben umfassen?

Rami Ziemann: Als Ganztags-Koordinator bin ich für die Organisation sämtlicher Aktivitäten am  Nachmittag zuständig. Das beinhaltet die Planung und Durchführung aller Arbeitsgemeinschaften sowie der Hausaufgabenbetreuung (NaSchu). Ich bin verantwortlich für die Einstellung des Personals und den Abschluss der entsprechenden Arbeitsverträge. Zudem obliegt mir die Verwaltung des Budgets für das gesamte Schuljahr, inklusive des Einkaufs aller benötigten Materialien für die AGs und die Hausaufgabenbetreuung. Des Weiteren stehe ich im regelmäßigen Austausch mit den Eltern, der Schule und dem Internationalen Bund (IB), meinem Arbeitgeber.

BettiVersum: Sie haben schon von den AGs gesprochen. Können Sie uns einen Überblick über die angebotenen AGs in diesem Schuljahr geben?

Rami Ziemann: In diesem Schuljahr bieten wir folgende AGs an: Gartenbau, Umweltprojekte, Ballsport, Back- und Kochkurse, Experimente sowie die tägliche Hausaufgabenbetreuung.

BettiVersum: Wie können Schülerinnen und Schüler sich für die Nachmittagsangebote anmelden?

Rami Ziemann: Die Anmeldung erfolgt über ein Formular, das in den Klassen fünf und sechs verteilt wird. Alternativ können Schülerinnen und Schüler das Formular von der Schulhomepage herunterladen oder es im Sekretariat erhalten.

BettiVersum: Die AGs sind kostenfrei. Wie hoch ist die Gebühr für die Hausaufgabenbetreuung?

Rami Ziemann: Die Hausaufgabenbetreuung kostet einmalig 80 € für das gesamte Schuljahr.

BettiVersum: Gibt es Optionen für Familien mit niedrigerem Einkommen, die Gebühr in Raten zu zahlen?

Rami Ziemann: Wir sind offen für individuelle Vereinbarungen bezüglich der Anmeldegebühr, insbesondere für Familien mit finanziellen Einschränkungen, obwohl dies eher selten vorkommt.

BettiVersum: Welche Vorteile haben Eltern, deren Kinder an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen?

Rami Ziemann: Die Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder an allen Schultagen betreut werden. Die Hausaufgabenbetreuung endet zwar um 15 Uhr, aber im Anschluss bieten wir AGs bis 16:30 Uhr an. Somit besteht die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler täglich bis 16:30 Uhr betreut werden können, was insbesondere für berufstätige Eltern von Vorteil ist. Obwohl die Betreuung nicht mehr wie in der Grundschule organisiert ist, bietet sie dennoch eine ähnliche Form der Unterstützung.

BettiVersum: Haben Sie persönlich etwas aus Ihrer Zeit hier gelernt?

Rami Ziemann: Ja, ich würde sagen, ich bin entspannter geworden, insbesondere wenn nicht alles so perfekt verläuft, wie ich es mir vorgestellt habe.

BettiVersum: Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit?

Rami Ziemann: Besonders schätze ich die Möglichkeit, meine Arbeit selbstständig zu organisieren und für alle genannten Aufgabenbereiche verantwortlich zu sein. Obwohl es zu Beginn des Schuljahres oft sehr viel zu tun gibt, bietet die Abwechslung in meinen Aufgaben auch immer wieder neue Herausforderungen, was mir sehr gut gefällt.

BettiVersum: Haben Sie einen direkte/n Vorgesetzte/n?

Rami Ziemann: Ja, ich berichte an einen Vorgesetzten beim Internationalen Bund (IB).

BettiVersum: Zum Abschluss: Wie haben Sie in Ihrer Schulzeit Hausaufgaben erledigt? Gab es damals schon eine Hausaufgabenbetreuung oder AGs?

Rami Ziemann: In meiner Grundschulzeit habe ich eine Hausaufgabenbetreuung genutzt, die direkt im Anschluss an den regulären Unterricht stattfand. Später, in der weiterführenden Schule, habe ich meine Hausaufgaben zu Hause erledigt.

BettiVersum: Vielen Dank für das Interview!

Rami Ziemann: Gern geschehen.

Lea Romina H. (7b)

Himbeerkuchen

So macht ihr den besten Himbeerkuchen ohne Gelatine!

 Zutaten:

– 250 g Haferflocken
– 100 g Mehl
– 100 g Zucker
– 4 Eier
– 100 g Butter
– 1 TL Zimt

– 600 g Himbeeren
– 50 ml Orangensaft
– 500 g Joghurt
– 2,5TL Agar Agar (Geliermittel)

Zubereitung:

Schritt 1 – Der Boden
 250 g Haferflocken, 100 g Mehl, 50 g Zucker, 4 Eier, und 1 Tl Zimt werden in eine Schüssel gegeben und anschließend vermengt. Butter schmelzen und hinzufügen. Es sollte jedoch noch ein wenig geschmolzene Butter übrigbleiben, sodass die Kuchenform damit eingepinselt werden kann. In die eingepinselte Forme wird dann der Teig hineingegeben und flächig verteilt (der Rand sollte ca. 3cm Hoch sein). Mit einer Gabel werden kleine Löcher in den Boden gemacht, sodass sich wehrend dem Backen keine Blase bildet. Nun wird der Ofen auf 180C° für 5min vorgeheizt und anschließend kommt der Boden für 30min in den Ofen.

Schritt 2 – Die Himbeer-Joghurt-Masse

600 g Himbeeren, 500 g Jogurt und 50 g Zucker werden in einer Schüssel vermengt. Achte darauf, dass sich keine größeren Himbeerstücke mehr in der Creme befinden.50ml Orangensaft werden mit 2,5 Tl Agar Agar in einer Schüssel erhitzt und für 5min gekocht. Jetzt wird diese Mischung mit dem Himbeerjoghurt vermengt. Nun kannst du die Himbeer-Joghurt-Masse auf den Boden geben. Anschließend kommt der Kuchen für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Und fertig ist der Himbeerkuchen.

Viel Spaß beim Nachbacken : )

Jonna Hofmann, 7a