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Autor: Bettina Tonscheidt

Pastewka, Serientipp für echte Comedy-Fans

In der Serie Pastewka geht es um das fiktive Leben des Deutschen Comedian Stars Bastian Pastewka. Dieser wird überspitzt und arrogant vorgestellt, als eine Person die immer ihre Gedanken aussprechen muss. Dadurch wird er für den Zuschauer immer in lustige und für Pastewka peinliche/ungünstige Situationen gebracht.

Die Hauptfiguren der Serie sind Annemarie Leyfert auch „Anne“ genannt, sie ist die Freundin von Pastewka, Svenja Bruck, die Öko-Grüne Nachbarin von Pastewka, die das gegensätzliche Weltbild zu Pastewka hat, wodurch die beiden immer wieder in Konflikte geraten. Außerdem Hagen Pastewka, der Bruder von Bastian, der die Gegensätze Bastians verkörpert wie z.B. Treue, Mut, familiäre Bindung, und der – im Gegensatz zu Bastian – in sich gekehrt ist. Ein weiterer Charakter ist Regine Holl, die Managerin Pastewkas, mit einem akuten Alkoholproblem, die Pastewkas Wünsche und Anforderungen immer an zweiter Stelle stellt. Dann gibt es noch Kimberly Pastewka, auch Kim genannt, sie ist die Tochter Hagens und das clevere, aber gleichzeitig doch das „Problem Kind“ der Familie Pastewka. In der Serie kommt noch Michael Kessler (gespielt von sich selbst), ein guter Freud Pastewkas vor. Die beiden sind Kollegen und befreundet, doch haben sie einen kindischen Wettbewerb miteinander.

Falls du jetzt als Leser Lust auf die Serie bekommen hast, kann ich dir die Folge „Der Kochkurs“ (S.3 F.8) ans Herz legen. Diese und alle anderen 10 Staffeln kannst du dir auf Netflix oder auf Prime Video angucken (FSK 12). Wer ein Fan von Serien wie z.B ,,How I met your mother“, ,,The Big Bang Theory“ oder ,,Two and A Half men“ ist, sollte auf jeden Fall mal in Pastewka reinschauen.

Finn Krause, 7a

Weihnachtliche Klänge – in Bildern

Am Mittwoch, den 10. Dezember, fand in der St. Katharinenkirche an der Hauptwache um 19:30 Uhr das diesjährige Weihnachtskonzert unserer Schule unter dem Motto „Have yourself a merry little christmas concert“ statt. Die Kirche war voll – Lehrer:innen, Schüler:innen und viele Familien besuchten das Konzert, um sich – wie jedes Jahr – auf Weihnachten einzustimmen. Die Tickets waren auch in diesem Jahr wieder ganz schnell ausverkauft, weil sich herumgesprochen hat, wie toll das Konzert immer wieder ist.

Das.Orchester. begeisterte unter der Leitung von Frau Liebrich und Herrn Desoi die Zuschauer mit einer Mischung aus klassischen und weihnachtlichen Stücken.

Darunter waren zum Beispiel der „Walzer Nr. 2“ aus der Jazz-Suite von Schostakowitsch, die unvollendete Symphonie in H-Moll von Schubert sowie festliche Weihnachtsmusik wie „A Christmas Festival“ von Anderson.

Nach einer kurzen Umbaupause übernahm dann die BigBand. Unter der Leitung von Frau Rettenmaier und Herrn Kribs freuten sich alle Zuhörer:innen an der abwechslungsreichen Performance, zu der unter anderem „Nutcracker Swing“, „Santa Baby“ und „The Most Wonderful Time of the Year“ gehörten.

Und zum krönenden Abschluss gab es ein Lied zum gemeinsamen Singen – die ganze Kirche hallte wieder, als alle zusammen „Go tell it to the mountain“ von Turner sangen.

Ich persönlich fand das Weihnachtskonzert sehr gelungen, weil es so abwechslungsreich gestaltet war und für jeden Musikgeschmack etwas dabei war. Das sagten Menschen aus dem Publikum:

„Das Konzert hat mir sehr gefallen und die Atmosphäre war sehr schön.“

„Die BigBand und Das.Orchester. haben mich nicht entäuscht! Mir hat es gefallen, dass die Schüler die Stücke angesagt haben. Dadurch hatte man etwas Hintergrundwissen und die Informationen sorgten für Abwechslung.“

Ein großer Dank geht an die BigBand und Das.Orchester. – und natürlich auch an die Musikfachschaft und alle Helfenden, die dieses Konzert ermöglicht haben!
Wir hoffen, durch die vielen Fotos bekommt ihr ein bisschen von der Atmosphäre mit.

Huda Shamsi, 10d

Wieso eigentlich Jahreszeiten?

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum es Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt? In der griechischen Mythologie gibt es dazu eine spannende Geschichte – und sie handelt von Göttern, einer Entführung und großer Mutterliebe.

Im Mittelpunkt der Sage steht Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft. Sie sorgte dafür, dass Pflanzen wuchsen und die Menschen genug zu essen hatten. Demeters Tochter Persephone war ihr ganzer Stolz. Eines Tages jedoch geschah etwas Schreckliches: Hades, der Gott der Unterwelt, verliebte sich in Persephone und entführte sie in sein dunkles Reich.

Demeter war verzweifelt. Vor Trauer vernachlässigte sie ihre Aufgabe als Göttin – die Felder verdorrten, Pflanzen wuchsen nicht mehr und eine große Hungersnot drohte.es wurde immer kälter und dunkler auf der Erde. Schließlich griff Zeus, der oberste Gott, ein. Er befahl Hades, Persephone zurückzubringen.

Doch es gab ein Problem: Persephone hatte in der Unterwelt einige Granatapfelkerne gegessen. Wer dort etwas aß, musste für immer bleiben. Doch nach einigen Überlegungen fand Zeus einen Kompromiss: Persephone durfte einen Teil des Jahres bei ihrer Mutter Demeter verbringen und den restlichen Teil bei Hades in der Unterwelt. So entstanden die Jahreszeiten:

Wenn Persephone bei Demeter ist, freut sich ihre Mutter – die Natur blüht auf, es ist Frühling und Sommer. Wenn Persephone jedoch in die Unterwelt zurückkehren muss, wird Demeter traurig. Dann wird es kalt, die Pflanzen sterben ab – Herbst und Winter beginnen.

Diese Mythologie erklärt auf eindrucksvolle Weise, wie die Menschen sich früher die Veränderungen in der Natur vorgestellt haben. Auch heute noch zeigt sie, wie eng Gefühle, Natur und das Leben miteinander verbunden sind.

Donatello Porrello, 9D

Tschick – die Verfilmung

Mit Tschick hat Regisseur Fatih Akin den beliebten Jugendroman von Wolfgang Herrndorf auf beeindruckende Weise verfilmt. Die Geschichte über Maik und Tschick, zwei Außenseiter, die sich in den Sommerferien in einem alten, geklauten Lada auf eine spontane Reise quer durch die deutsche Provinz begeben, funktioniert auf der Leinwand genauso gut wie im Buch. Akin gelingt es, die besondere Art des Romans einzufangen: das Gefühl von Freiheit, die Unsicherheit des Erwachsenwerdens und die überraschende Kraft von Freundschaft. Die jungen Hauptdarsteller Tristan Göbel und Anand Batbileg wirken so authentisch, dass man das Gefühl hat, selbst mit ihnen im Auto zu sitzen. Gerade dieses Zusammenspiel aus Humor, Leichtigkeit und stillen, nachdenklichen Momenten macht den Film für Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen sehenswert.

Besonders bemerkenswert: Tschick wurde nicht nur von vielen gelobt — der Film wurde offiziell ausgezeichnet. So gewann er 2017 den EFA Young Audience Award, einen Preis der European Film Academy, der von Jugendlichen in ganz Europa entschieden wird. Auch der Bayerische Filmpreis wurde an Tschick verliehen — in der Kategorie „Bester Jugendfilm”. Diese Auszeichnungen zeigen deutlich: Der Film ist nicht nur unterhaltsam, sondern erreicht mit seiner Erzählweise und Inszenierung ein Publikum, das weit über die Fans des Romans hinausgeht.

Fatih Akin zählt seit Jahren zu den wichtigsten deutschen Filmemachern — und Tschick zeigt einmal mehr sein Gespür für lebendige Figuren und starke Geschichten. Wer nach dem Film Lust bekommt, mehr von ihm zu sehen, kann sich beispielsweise ,,Gegen die Wand“, ,,Soul Kitchen“ oder ,,Aus dem Nichts“ anschauen – drei sehr unterschiedliche Werke, die seine Bandbreite und seine besondere filmische Handschrift zeigen.

Mit Tschick ist ihm eine moderne, energiegeladene Roadmovie-Adaption gelungen, die den Geist des Romans respektiert und gleichzeitig eine eigene filmische Sprache findet. Es ist ein Film über Freundschaft, Mut und die Suche nach Identität – und ein Beleg dafür, dass gute Jugendgeschichten auch im Kino erfolgreich sein können.

Malik Popal , 9d

Bettinaschülerin gewinnt im Schreibwettbewerb

Sofia Rogecheva aus der 8a hat im bundesweiten Schreibwettbewerb „ohnepunktundkomma“ mitgemacht mit einem sehr berührenden Erzählgedicht und ist eine der Preisträgerinnen! Wir gratulieren herzlich und freuen uns, dass wir ihren Text hier veröffentlichen dürfen.

Das Rotkehlchen, das den Krieg beendete

Vor nicht allzu langer Zeit
Waren zwei Stämme zum Kampf bereit. Engel und Dämonen bekämpften sich,
Was eigentlich schon einem Weltkrieg glich. Fast alle hatten eine Seite gefunden,
Einige waren aber einfach entschwunden. Doch eine hatte sich nicht entschieden, Rotkehlchen Mond, sie liebte das Fliegen. Sie hatte die Engel als Freunde,
War aber auch bei Dämonen keine Fremde. “Was soll ich nur tun?”, dachte Mond jeden Tag. “Wo ich doch beide Seiten mag?”
Eines Tages flog sie zu den Engeln, Und hörte: ”Ich will ja nicht drängeln, Aber wissen die Dämonen,
Was wir ihnen sagen wollen?“ “Hmm, weiß nicht so genau,
Die sind ja auch nicht sonderlich schlau… Doch überbringt die Nachricht Rächer?” Plötzlich erkannte Mond die Sprecher.
Himmel, ein guter Freund,
Wer gegen den Greif kämpfte, hat es bereut. Und Licht, der Anführer der Engel,
Viele sagen, er hat keine Mängel. Die Beiden hatten Mond entdeckt,
Himmel rief: “Mond! Du stehst so im Schatten verdeckt, Komm doch her! Du wirst’s nicht bereuen,
Ich hab eine Idee für dich, du wirst dich sicher freuen!” Neugierig hüpfte der Vogel hin,
Mond empfand’s als sehr warm hier drin. Deswegen ist es nicht gelogen, was gleich war. Für Mond war es einfach zu wunderbar.
“Also”, sagte Himmel,
“Du magst ja nicht gerne Gewimmel. Ich meine die beim Kampf im Krieg, Zwischen Niederlage und Sieg.
Du hast keine Seite,
Du sagtest, du magst beide.
Wir haben Nachrichten für die Dämonen,
Doch Engel müssen Kräfte für den Kampf schonen! Außerdem würden sie, ohne zu erröten,
Den Überbringer-Engel gleich töten. Aber dich werden sie akzeptieren! Probier es, du hast nichts zu verlieren!” Mond war über die Lösung glücklich,
Wegen Glück und Hitze wurde sie glatt ohnmächtig.
Später kam Mond bei den Dämonen an Und wusste, dass sie unbesorgt sein kann.
Zwar war Anführer Rächer für seine Feinde gefährlich, Doch mit ihr sprach er immer friedlich.
“Ok“, fing Mond an zu erzählen,
„Die Engel lassen dich hiervon wählen:
Entweder du gibst auf und der Krieg ist vorbei, Oder sie lassen dein’ Spion Auge nie wieder frei!” “Was? Auge? Oh nein!
Das darf doch nicht sein! Sag ihnen,
Dass sie ihren Spion kriegen, Wenn sie uns Auge geben!
Wir werden nach Sieg streben!”

Viele Monate flog Mond hin und her, Zwar schmerzten ihre Flügel sehr,
Doch sie hatte sich für ihre Seite entschieden; Mond kämpfte für den Frieden.
Mit jeder Nachricht hoffte sie,
Dass der Frieden dadurch kam, egal wie! Mond wusste, die Engel liebten sie,
Und die Dämonen würden sie nicht verlassen, nie!
“Hmm, vielleicht bin ich die Lösung zusammen mit Log…”, Dachte Mond, als sie über ihren Heimatwald
log.
Also landete der clevere Vogel,
Sie würde siegen, aber mit ein wenig Gemogel.. “Nuss?”, rief Mond in den Wald hinaus.
“Am See!”, verriet ihr eine kleine Maus.
Mond dankte und der Flug zum See war ein Genuss, Sie freute sich auf ihren Freund, den Eichelhäher Nuss. Dieser Wald war vom Krieg verschont geblieben, Verschont von Feuer, Tod und tödlichen Hieben.

Der See glitzerte wie ein silberblaues Gewand,
Und Mond entdeckte sofort Nuss, der am Wasser stand. “Hi, Nuss!”, sagte Mond, als sie gelandet war,
“Ich brauche Hilfe!” “Hallo, Mond! Hilfe? Na klar!” Zusammen schmiedeten sie einen Plan,
Um zu stoppen diesen kriegerischen Wahn. Doch jetzt wird er noch nicht verraten,
Dafür muss man noch ein bisschen warten…

Ok, ok, der nächste Tag,
Für den, wer’s wirklich hören mag. Licht wartete auf Mond als Bote,
Da hört er plötzlich: ”Autsch, meine Pfote!”
“Himmel?”, fragte Licht, “Was ist denn los?” “Ein Biss, keine Sorge, ganz klein, nicht groß. Ein Eichelhäher hat nach mir gehackt…
Was sagt du? Mond wurde fast umgebracht?!” Licht lief entsetzt zu Himmel und Nuss hinaus. “Wer war’s?! Dem Typ mach ich den Garaus!” Nuss berichtete: “Mond ist beim Abgrund!
In einem Käfig! Bald fällt sie in der Klippe Schlund!” “Oh nein!”, rief Himmel, “das darf nicht passieren! Diese finsteren Pläne werden wir ruinieren!” Himmel und Licht flogen schon mal zur Klippe,
Nuss zum Dämonvulkan und landete auf einem Baumgerippe. “Rächer!”, rief Nuss ein bisschen gehetzt.
“Wer bist du?”, fragte der, “Du klingst so entsetzt…” “Ich bin ein Freund von Mond!

Ich weiß, dass ihr an der Schlucht großes Unheil droht!” Sofort brach Rächer mit Auge auf.
Nahmen für Mond jede Gefahr in Kauf. Nuss wäre vor Freude fast zersprugen.
Teil eins von Monds und seinem Plan war erfolgreich gelungen!
Engel und Dämonen trafen auf der Klippe ein,
Doch sehen konnten sie nur die Schlucht und Gestein. Sie schauten sich wütend an,
Aber dann traten sie an die Klippe heran. “Mond!”, riefen alle entsetzt.
“In diesen Käfig hat mich der Wind gesetzt! Bitte holt mich hier raus!
Sonst stürze ich in den Garaus!”
Sie wollten helfen, doch der Wind war so stark, Dass nichts und niemand zu fliegen vermag. “Eine Kette muss gebildet werden!”, rief Nuss laut, “Genau das ist es, was Mond zur Hilfe braucht!”

Nach kurzer Besprechung nickten Rächer und Licht, Eine andere Möglichkeit blieb ihnen nicht.
Nach einem kleinen Gedrängel Hielten die Dämonen die Engel. Und trotz erreichte Licht
Mond und den Käfig nicht!
“Wartet, ich helfe!”, rief Nuss zu der Kette, “Ich öffne Käfige, bin flink und rette!” Nuss öffnete die Käfigtür
Und bekam Applaus, wie bei einer Kür.
“Super!”, rief Mond, “Ich stell’ kurz den Wind ab!” Dann hüpfte sie auf einen Vorsprung hinab.
Auf einen Knopf drückte sie dort Und sofort war es windstill vor Ort.
“Magie…”, flüsterte Mond geheimnisvoll,
“Ich würde sagen, jetzt herrscht Frieden, toll!” Licht sah Rächer an und Rächer Licht,
Dann umarmten die beiden Anführer sich. Rächer sagte: “Es tut mir leid… Bruder.”
Darauf Licht: “Mir auch. Der Streit lief aus dem Ruder.” Die Geschwister beendeten den Krieg,
Es war ein einziger, großer Sieg. Alle wurden geheilt und befreit,
Es herrschte Frieden bis in alle Ewigkeit. Mond, die Legende, wurde oft anders genannt;
Sie wurde als “Das Rotkehlchen, das den Krieg beendete” bekannt.

Buchtipp: The sun is also a star

Der Roman von Nicola Yoon, aus dem Jahr 2016, befasst sich mit den Konzept des Schicksals. Es geht um zwei junge Menschen aus New York, die beide in einer schwierigen Lage sind. Sie soll am nächsten Tag nach Jamaika abgeschoben werden, er soll zu einem Vorstellungsgespräch für die Universität gehen, obwohl er gar nicht studieren will. Vermeintlich zufällig treffen sie sich und verbringen einen ganz besonderen Tag miteinander. Obwohl die Handlung sich nur an einem einzigen Tag abspielt, bekommt man einen tiefen Einblick in die Geschichte der Charaktere. Es ist eine Schicksalsgeschichte, Liebesgeschichte und Lebensgeschichte, die sehr schön zu lesen ist und bis ins kleinste Detail berührt.

Von Luna Bender, Q1

Der deutsche Jugendliteraturpreis

Am 17. Oktober 2025 wurden hier bei uns auf der Frankfurter Buchmesse die Gewinner:innen des Deutschen Jugendliteraturpreises (DJLP) bekanntgegeben. Doch wer gewinnt da was?

Was ist der DJLP?

Der Deutsche Jugend Literaturpreis ist ein jährlich vergebener Preis, der herausragende Bücher für Kinder und Jugendliche auszeichnet. Verliehen wird er seit 1956 vom Bundesministerium für Familie und gilt als hoch angesehen.

Welche Kategorien gibt es?

Die Hauptkategorien sind Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch, um möglichst Bücher für alle Altersstufen miteinzubeziehen. Außerdem gibt es einen Preis der Jugendjury (vergeben von Jugendlichen selbst), einen Sonderpreis für Übersetzung und manchmal auch einen Sonderpreis für das Gesamtwerk.

Was gewinnen die Preisträger:innen?

Sie erhalten einen Geldgewinn von 10.000 €, der Sonderpreis für das Gesamtwerk ist mit 12.000 € dotiert. Aber der DJLP ist nicht nur finanziell attraktiv, sondern vor allem auch prestigeträchtig. Das bedeutet, dass Gewinner:innnen durch ihn deutlich sichtbarer werden.

Welche Bücher gewannen 2025?

In diesem Jahr wurden folgende Bücher ausgezeichnet:

Bilderbuch (ab 4): Regentag (Jens Rassmus)

Kinderbuch (ab 10): Himmelwärts (Karen Köhler)

Jugendbuch (ab 12): Und die Welt, sie fliegt hoch (Sarah Jäger)

Sachbuch (ab 8): Läuse – Handbuch zum Überleben auf Menschen (Berta Páramo)

Preis der Jugendjury (ab 14): No Alternative (Dirk Reinhardt)

Sonderpreis Gesamtwerk: Antje Damm (für Illustration)

Sonderpreis „Neue Talente“ Illustration: Maren Amini

Vielleicht habt ihr jetzt Lust bekommen, mal in die ausgezeichneten Bücher rein zulesen. Oder wollt ihr bei der Preisverleihung auf der Buchmesse nächstes Jahr dabei sein? Gute Nachrichten: Es ist möglich, sich kostenfreie Eintrittskarten online zu reservieren, ohne die komplette Buchmesse besuchen zu müssen.

Es steht euch also nichts mehr im Weg..!

Lea Romina Hassel, 9b

Hörspiel „Schlau wie Vier“

In der Hörspielreihe „Schlau wie Vier“ stehen vier Kinder namens Samir, Tobi, Lisa und Pia im Mittelpunkt, die eine Zeitreisemaschine besitzen. Diese wird von den Kindern ,,Navinaut“ genannt und ermöglicht es den Vieren, durch Raum und Zeit zu reisen. Auf ihren Reisen erleben sie natürlich ganz schön viel, und manchmal wird es auch gefährlich! Mal sind sie bei den Wikingern, mal bei den Dinosauriern oder im Weltall zum Beispiel. Dabei wird viel nützliches Wissen vermittelt.
Jeder der Charaktere der Gruppe zeichnet sich durch eine besondere Eigenschaft aus. Samir zum Beispiel ist der beste Redner. Tobi ist am mutigsten, Lisa am schlausten und Pia kennt sich am besten mit Tieren aus. Zusammen sind sie ein starkes Team und erleben viele tolle Abenteuer.

Ich empfehle die Hörspielreihe , weil die Geschichten lebendig sind, sehr interessant, man auch was Neues erfährt und es macht Spaß, zuzuhören. Produziert wurde die Reihe von „Europa“. Viel Spaß beim Reinhören!

Lena Schmidt, 6a

Hex Hex! Podcast über Bibi Blocksberg – ab 12 Jahren 

Bibi Blocksberg und die Generation Kassettenkinder heißt ein Podcast, bei dem es, wie schon der Name sagt, um die Bibi Blocksberg-Reihe geht und um die Faszination, die sie besonders bei der sogenannten ,,Generation Kassettenkinder“ immer noch auslöst. Wer die Generation „Kassettenkinder“ ist? Das sind die Menschen, die keine CDs oder Smartphones als Kinder hatten, sondern Kassetten mit Hörspielen. Fragt mal eure Eltern und Großeltern…. Moderiert wird der Podcast von Antje und Stefan, echte Fans von Bibi Blocksberg.

Falls du jetzt denkst dieser Podcast wäre nichts für dich, weil Bibi Blocksberg nur was für Grundschüler:innen ist, dann liegst du falsch, denn der Podcast ist ab 12 Jahren. Also ist er auch für ältere Kinder noch interessant. Besonders spannend sind die Gäste, die ab und zu den Podcast besuchen und etwas von ihrer Arbeit in der Hörspielproduktion erzählen, wie Susanna Bonaséwicz, die Stimme von Bibi, Elfie Donnelly, die Erfinderin der Figur und andere spannende Wegbegleiter von Bibi.

Ich mag den Podcast sehr gerne und kann ihn nur empfehlen!

Lena Schmidt, 6a