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Autor: Bettina Tonscheidt

Bettis Blog: Sommerferien vorbei!

Die erste Schulwoche hat begonnen. Die Vorfreude war vorher groß – zumindest bei mir. Es ist schön, nach den Ferien wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben und vertraute Gesichter wiederzusehen.

Spätestens ab dem zweiten Tag wurde es ernst. Der Unterricht nahm Fahrt auf und es wurden auch die letzten fehlenden Schulbücher verteilt. Vielleicht finden manche es gerade stressig, wieder früh aufstehen zu müssen – eine große Umstellung. Ihr schafft das 😉 !

Und: Neues Schuljahr, neues Glück!

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Schuljahr!

Eure Betti

Huda Shamsi, 10d

Hallo, ich bin Huda Shamsi aus der 10d! Gerne bin ich ein Mitglied des Bettiversums, in dem ich mich besonders auf schulinterne Themen konzentriere. Wenn ich keinen Artikel schreibe, spiele ich Bratsche, was ich übrigens auch im Schulorchester spiele, lerne für die Schule, spiele Klavier oder lese ein gutes Buch.

Ich würde euch empfehlen dem Bettiversum beizutreten, weil es sehr viel Spaß macht!

Buchtipp: ,,Culpa Mía – Meine Schuld“ von Mercedes Ron

Verbotene Gefühle, starke Charaktere und ganz viel Drama – Culpa Mía ist der perfekte Roman für alle, die mitfühlen, mitfiebern und ein bisschen Herzklopfen beim Lesen mögen.

Worum geht’s?

Die 17-jährige Noah wird aus ihrem alten Leben gerissen, als ihre Mutter einen reichen Geschäftsmann heiratet. Widerwillig zieht sie mit ihr in dessen Villa – und trifft dort auf Nick, ihren neuen Stiefbruder. Er ist das genaue Gegenteil von ihr: impulsiv, geheimnisvoll, rebellisch. Eigentlich will Noah ihm nur aus dem Weg gehen – doch das Schicksal hat andere Pläne.

Zwischen den beiden entwickelt sich eine verbotene Anziehungskraft. Doch es ist nicht nur die Liebe, die alles kompliziert macht: Beide haben eine Vergangenheit, die sie einholt. Und was mit viel Spannung beginnt, wird bald zu einer gefährlichen Achterbahnfahrt aus Gefühlen, Lügen und Entscheidungen.

Warum solltest du es lesen?

· Die Geschichte ist emotional, spannend und voller überraschender Wendungen.
· Noah ist eine starke Hauptfigur, mit der man sich gut identifizieren kann.
· Die Liebesgeschichte ist mitreißend, aber auch dramatisch und nicht kitschig.
· Es geht um Vertrauen, Selbstfindung und den Mut, für sich selbst einzustehen.

Extra-Tipp:

Culpa Mía ist der erste Teil einer Trilogie – also perfekt, wenn du nach neuem Lesestoff suchst, der dich länger fesselt. Der Roman wurde sogar erfolgreich verfilmt (Amazon Prime), aber wie immer gilt: Das Buch ist noch besser als der Film!

Fazit: Ein Buch, das dich nicht mehr loslässt – spannend, gefühlvoll und perfekt für lange Sommerabende!

Achtung: Das Buch wird erst ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen.

Zoë Wollin, 7c

Thementag Zivilcourage – ein Überblick

Am 02. Juli, in der letzten Schulwoche vor den Ferien, fand an der Bettinaschule ein Thementag zum Thema Zivilcourage statt. Jede Klasse und jeder Kurs arbeitete in den ersten vier Stunden dazu mit unterschiedlichsten Materialien. Es gab viele grundlegende Informationen zu Begriff und Thema, es wurde diskutiert, in manchen Klassen wurde praktisch gearbeitet mit Rollenspielen, in denen Situationen nachgestellt wurden, die Zivilcourage erfordern. Zum Abschluss erarbeiteten alle Schüler*innen gemeinsam Plakate, die Antworten auf verschiedenen Fragen zum Thema beantworteten: Was ist für dich Zivilcourage? Die Ergebnisse der ganzen Schulgemeinde wurde auf dem Schulhof aufgehangen und luden zu einem Gallery-Walk ein – siehe Bilderstrecke zum Thementag. 

Da die Arbeitsabläufe in allen Klassen (-stufen) und Kursen unterschiedlich aussahen und uns eure Meinung interessiert, haben wir in unserer Redaktion nach Rückmeldungen gefragt. 

,, Ich war vom Thementag positiv überrascht. Wir haben das Thema anhand von anschaulichen Beispielen besprochen und hatten wirklich viel Zeit um in größeren und kleineren Gruppen darüber zu sprechen. Insbesondere der Abschluss mit allen auf dem Pausenhof hat mir sehr gefallen, denn das hat den Tag sehr interaktiv gemacht und ein starkes Gefühl der Schulgemeinschaft erzeugt. Mir persönlich hat allerdings in der genaueren Themenauswahl unseres Jahrgangs, die Zivilcourage auf der Straße, bzw. in der Öffentlichkeit gefehlt, denn wir haben viel über Hilfsbereitschaft im Internet gesprochen und wie man wann eingreifen sollte, aber wie das in einer ,,realen‘‘ Situation, auf der Straße abläuft und wie man da am besten eingreift, hat mir an der Stelle noch gefehlt.‘‘ (11. Klasse) 

Ich fand das Thema des Thementages sehr interessant. Jedoch wurde es langweilig „rübergebracht“. Wir haben Arbeitsblätter bekommen und ein bisschen über das Thema geredet. Zum Schluss wurde es interaktiver: Wir sollten Stichpunkte zu Zivilcourage aufschreiben, welche auf dem Schulhof ausgehangen wurden. Dies hat uns animiert über das Thema zu sprechen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.“ (8.Klasse)

Ich fand den Thementag teilweise sehr gut. Da ich das Thema Zivilcourage schon in meinem Ethikkurs hatte, waren die ersten beiden Stunden des Thementags nur Wiederholung und eigentlich wie normaler Unterricht. In der dritten Stunde aber haben wir dann in Gruppen Plakate zum Thema gemacht und sie dann auf dem Schulhof zu den anderen gehangen. Ich fand es sehr interessant zu sehen, was die anderen Klassen dazu bearbeitet haben. Insgesamt fand ich es cool, mit der ganzen Schule ein gemeinsames Thema/Projekt zu haben und das dann am Ende des Tages in einer Art Galerie zusammenzutragen.“ (11. Klasse)


Ich fand das „Zivilcourage“ als Thema unseres Thementags richtig gewählt wurde. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass auf viel mehr Aspekte des doch tiefgründigen Themas eingegangen wird. Es reicht meiner Ansicht nach nämlich nicht nur theoretisch über das Thema nachzudenken, sondern auch wie es vielleicht ihm eigenen Umfeld praktisch zum Einsatz kommen kann. Schließlich sollte das Ziel sein, aktiv unser gesellschaftliches Miteinander zu verbessern.“ (10. Klasse)

Bettis Blog: Letzte Schulwoche vor Ferienbeginn (30.6.-4.7.2025)

Die Ferien rückten näher und die Vorfreude war deutlich spürbar. Die wohlverdienten hitzefreien Tage am Montag und Mittwoch kamen bei dem herrlichen Sommerwetter gerade recht. Für Abkühlung und gute Laune sorgte der Schwimmtag „Bettina schwimmt“, der am Dienstag mit viel Wasser und Spaß stattfand.

Der Thementag am Mittwoch stand unter dem Motto „Zivilcourage“. Unterschiedliche Perspektiven und angeregte Diskussionen prägten diesen Tag. Mehr dazu erfahrt ihr im Thementagartikel.

Der Donnerstag war aufgrund des Konferenznachmittags auf vier Unterrichtsstunden verkürzt – eine willkommene Gelegenheit, sich in Ruhe auf die Ferien einzustimmen.

Am letzten Tag des Schuljahres wurden schließlich die Zeugnisse verteilt – mit oder ohne gemeinsames Frühstück. Zwischen Strolz und Enttäuschung, Erleichterung und Unsicherheit –  alles war spürbar in der Luft.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Lehrkräfte, die uns dieses Schuljahr mit viel Engagement und Geduld begleitet haben. Und ein großes Lob an uns Schüler*innen- für unseren Einsatz, unsere Ausdauer und so vieles mehr.

Ich wünsche allen erholsame Ferien!

Eure Betti

Bettis Blog vom 23.06.-27.06.2025

In Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler der achten und zehnten Klassen, die auf Sport-Fahrt, beziehungsweise auf Berlinfahrt waren, herrschte eine ungewohnte Stille. Die Flure und der Schulhof, sonst belebt und voller Energie, wirkten leer und ruhig. Besonders spürbar war diese Leere durch die fehlenden Lehrkräfte, die ebenfalls mitgefahren sind.

Trotz der stillen Woche machte sich – mit dem Beginn der Bücherausgabe – neue Hoffnung für das kommende Schuljahr bemerkbar. So breitet sich Vorfreude, Motivation und Zuversicht für die neuen Herausforderungen aus – na ja, bei den meisten zumindest.

Aber es gab auch Bettinaschüler*innen, die keine Bücher mehr tauschen mussten. So wurden die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2025 zu der Musik von Joe Kraemer, Giuseppe Verdi und Nikolai Rimsky-Korsakov musikalisch vom Schulorchester verabschiedet: Ein Moment, in dem sich Stolz und Wehmut vereinten. Herzlichen Glückwunsch zu den Ergebnissen eurer harten Arbeit. Ihr habt es geschafft! Möge dieser Erfolg der erste Meilenstein auf einem Weg voller Chancen und erfüllter Träume sein.

Eure Betti

Geschichte kurz erklärt: Der Kalte Krieg

Der Kalte Krieg war eine Ära, in der sich – global betrachtet – Europa in eine westliche und eine östliche Machtsphäre aufteilte. Wie ist es dazu gekommen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zurück in das Jahr 1945.

Das „Deutsche Reich“ unter Hitler ist kurz vor der Kapitulation. Die Alliierten haben Westeuropa und die Sowjetunion –  den größten Teil Osteuropas  – zurückerobert. Die Alliierten waren ein Bündnis zwischen den USA, Großbritannien, Frankreich und der damaligen Sowjetunion, einem Bündnis verschiedener östlicher Staaten, das von Russland geführt wurde.

Was du wissen musst, bevor du  weiterliest, ist, dass die Sowjetunion eine andere Wirtschaftsform und eine andere Staatsform hatte als die westlichen Staaten. Die Wirtschaftsform der Sowjetunion war kommunistisch, während die westlichen Staaten (Frankreich, Großbritannien und die USA) kapitalistisch organisiert waren. Die Staatsform der Sowjetunion war die einer Diktatur, die westlichen Ländern verstanden sich als Demokratien.  Es führt in diesem Beitrag zu weit, das genauer zu erläutern.

Nach dem Fall des Deutschen Reiches teilte sich Europa in zwei Einflusssphären auf. Auf der einen Seite gab es die „Ostblockländer“, die zur Sowjetunion gehörten. 1988 hatte die Sowjetunion 15 Unionsrepubliken mit fast 300 Millionen Einwohnern. Die Russische SFSR (Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik) war sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig die größte, und in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht die dominierende Unionsrepublik. Russland führte die Sowjetunion an. Die westlichen Länder standen zunächst für sich, alle hatten eine demokratisch gewählte Führung.

Der Beginn des „Kalten Krieges“

Jetzt kommen wir zum Anfang des Kalten Krieges. Der kalte Krieg war kein richtiger Krieg, sondern eine Zeit hoher Spannungen zwischen den zwei Weltmächten USA und Sowjetunion und deren jeweiligen Verbündeten. Salopp gesagt, mochten sich Demokraten und Kommunisten nicht wirklich und die Spannungen zwischen dem Westen und dem Osten stiegen weiter an, da beide Weltmächte jeweils die stärkere sein wollten. Als die Nato am 4. April 1949 als Verteidigungsbündnis der westlichen Staaten gegründet wurde, sah die Sowjetunion dieses Bündnis als Bedrohung an.

Im März 1954 fragte die Sowjetunion bei der Nato nach, ob sie dem Bündnis beitreten, dürfe. Die Nato lehnte die Mitgliedschaft ab. Als Reaktion hat die Sowjetunionen am 14. Mai 1955 den Warschau Pakt gegründet mit den Mitgliedstaaten Polen, der DDR, Ungarn, der Tschechoslowakei, Rumänien und Albanien. Die Westalliierten waren mit diesem Pakt nie einverstanden. Daraufhin stiegen die Spannungen zwischen dem Westen und dem Osten immer weiter an. Das Wettrüsten mit der Aussicht auf einen neuerlichen Krieg war noch nie so stark wie damals und es gab immer wieder gegenseitige Drohungen. All das endete mit dem Fall der UdSSR – der  Sowjetunion – im Jahre 1991. Nun wurden auch die meisten Staaten im Osten demokratisch und vor allem die USA begannen abzurüsten. —- Heute haben wir eine völlig veränderte Weltlage. Aktuell gibt es einen neuen Rüstungswettlauf, angefacht durch den Krieg in der Ukraine. Zu all dem demnächst mehr!

Finn Krause, 7c

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/NATO
https://www.military.com/history/russia-once-tried-join-nato-alliance-formed-counter-threats-russia.html#:~:text=In%20March%201954%2C%20the%20Soviets%20then%20sent%20the,the%20benefits%20of%20joining%20the%20North%20Atlantic%20Pact

Warschauer Pakt – Wikipedia