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Autor: Bettina Tonscheidt

Die besten Bananenwaffeln

Ihr habt Lust auf köstliche, einfache Waffeln mit etwas fruchtigem Touch, doch euch fehlt noch das passende Rezept? Hier findest du die perfekte Anleitung für schnelle und einfache Waffeln mit Banane.

Zutaten:

  • 120g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Bananen
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 250g Mehl
  • 350ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Außerdem: Ein Waffeleisen

So geht´s:

  1. Verrühre die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker und mische dann, wenn die Masse cremig aussieht, die 2 Eigelb zum Teig hinzu.
  • Zerdrücke die Bananen mit einer Gabel in einer kleinen Schüssel und mische sie zum Teig dazu.
  • Siebe anschließend das Mehl und vermische es in einer Schüssel mit dem Backpulver. Füge das Gemisch abwechselnd mit der Milch zum Butter-Zucker-Teig hinzu.
  • Schlage nun das Eiweiß steif und rühre es vorsichtig unter den Teig. Dadurch werden eure Waffeln noch fluffiger. Schon ist der Teig fertig!
  • Heize nun dein Waffeleisen vor und fette es mit etwas Öl ein, damit die Waffeln nicht am Waffeleisen kleben bleiben. Jetzt könnt ihr euren Teig auch schon in das Waffeleisen füllen und die Waffeln für 2-3 Minuten backen, bis sie eine goldbraune Farbe haben.

Viel Spaß beim Nachbacken !

von Juli Bäßler, 9B

Offenheit ist wichtig: Schüleraustausch mit Bologna 2026

Mit klopfendem Herzen saß ich im Flugzeug nach Italien und war gespannt, was mich in den kommenden Tagen erwarten würde. Zusammen mit dem Italienischkurs der 10. Klasse von Frau Speca ging es mit einer kleinen Gruppe vom 8. bis zum 13. März nach Bologna im Rahmen eines Schüleraustauschs mit der Sekundarschule Liceo Malpighi.

Die italienischen Austauschschüler hatten uns bereits im September besucht, und nun stand unser Gegenbesuch an. Während des Austauschs nahmen wir auch am Unterricht dort teil. Anfangs fiel es mir aufgrund der Sprachbarriere schwer, alles zu verstehen, besonders weil es erst mein zweites Lernjahr ist, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und wurde immer sicherer. Es kam zwar hin und wieder zu kleinen Missverständnissen, aber insgesamt funktionierte die Kommunikation immer besser.

Neben dem Schulalltag boten sich zahlreiche Gelegenheiten, die Umgebung näher kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war eine von der Schule organisierte Stadttour durch Bologna. Dabei erkundeten wir unter anderem die Basilika Santo Stefano, die einen Komplex aus mehreren Kirchen bildet, sowie die beeindruckende Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen. Auch die gewaltige Basilika San Petronio hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Ebenso faszinierend war der Tagesausflug nach Ravenna. Besonders beeindruckend waren die frühchristlichen Mosaiken, die wir in verschiedenen Kirchen besichtigen konnten und die sich durch ihre außergewöhnliche Detailarbeit auszeichnen.

Ein unvergessliches Erlebnis stellte der Besuch der Pilgerkirche San Luca dar. Der Aufstieg über den 3,8 Kilometer langen, überdachten Gang mit seinen 666 Arkadenbögen war zwar anstrengend, wurde jedoch mit einem beeindruckenden Ausblick über Bologna belohnt.

Natürlich hatten wir auch Zeit, eigene Aktivitäten zu unternehmen, zum Beispiel gemeinsam shoppen zu gehen oder die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Das Essen hat mich nicht besonders überrascht, da es oft Pizza, Gnocchi oder Lasagne gab – typische italienische Gerichte, die ich bereits kannte, die jedoch vor Ort viel leckerer waren.

Rückblickend kann ich sagen, dass dieser Austausch eine sehr schöne und unvergessliche Erfahrung war. Ich konnte nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern habe auch gelernt, offener auf neue Menschen und Kulturen zuzugehen.

von Huda Shamsi, 10d

Jahrgangsstufe 10 2026: Wir fahren nach Berlin… 

Voller Vorfreude machte sich die 10. Jahrgangsstufe vom 23.03. bis zum 27.03.2026 auf den Weg zur Klassenfahrt nach Berlin. Schon die Zugfahrt war ein kleines Abenteuer. Es wurde gelacht, Musik gehört und natürlich viel geredet. Als wir schließlich ankamen, waren wir alle gespannt darauf, die Hauptstadt gemeinsam als Klasse zu erkunden.

In den nächsten Tagen entdeckten wir viele bekannte Orte im Rahmen einer selbst organisierten Stadtführung. Dazu gehörten das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, der Berliner Dom, der Checkpoint Charlie, das Humboldt Forum, die Hackeschen Höfe sowie Überreste der Berliner Mauer. 

Besonders gut gefallen haben mir das Deutsche Spionagemuseum und das Deutschlandmuseum, da man dort viel über die Geschichte Deutschlands sowie über die Entwicklung und Methoden der Spionage lernen konnte. Ein weiteres Highlight unserer Klassenfahrt war der Besuch im Reichstagsgebäude, dem Sitz des deutschen Bundestages. Dort erhielten wir einen Einblick in die Politik und konnten sehen, wo wichtige Entscheidungen für Deutschland getroffen werden. Ein Thema bei unserem Besuchs war unter anderem „Gewalt an Mädchen und Frauen“. Wirklich beeindruckend ist die gläserne Kuppel, von der man einen schönen Ausblick über Berlin hat.

Ein sehr eindrücklicher Teil der Klassenfahrt war der Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Dieser Ort hat uns alle nachdenklich gemacht und gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Es war eine ganz andere Erfahrung als man sie im Unterricht im Klassenzimmer macht und hat uns die Vergangenheit auf eine sehr direkte Weise nähergebracht.

Auch die Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen war sehr lehrreich. Das Gelände wurde von 1945 bis 1989 als zentrales Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Besatzungsmacht und später des DDR-Stasi-Regimes genutzt. Vor allem politische Gefangene wurden dort inhaftiert und sowohl physisch als auch psychisch unter Druck gesetzt.

Neben den offiziellen Programmpunkten waren es jedoch vor allem die kleinen Momente, die die Fahrt besonders gemacht haben: gemeinsames Essen, das gemeinsame Tanzen in der Disco, eigenständige Aktivitäten, lustige Gespräche im Hotel und die Zeit, in der wir einfach zusammen unterwegs waren.

Am Ende waren wir uns alle einig: Diese Klassenfahrt war nicht nur spannend und lehrreich, sondern auch ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

von Huda Shamsi, 10d

Gallo Pinto

Reis zum Frühstück? In Costa Rica ganz normal. Dieses traditionelle Gericht schmeckt nicht nur fantastisch, sondern ist auch super einfach nachzumachen.

Zutaten:

300 g Reis
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 Dose schwarze Bohnen (Abtropfgewicht 250g)
200 ml Gemüsebrühe
2-3 EL Worcestershiresauce
4 Stängel Koriander
3 EL Olivenöl
Pfeffer & Salz

So geht´s:

1. Koche zuallererst den Reis, damit er später schon einmal abgekühlt ist. Dazu wäschst du den Reis, lässt ihn abtropfen und gibst ihn in einen Topf, wo du ihn mit ein wenig Salz bei niedrigster bis mittlerer Stufe 20 min lang weichkochst.

2. Stelle ihn anschließend abgedeckt in den Kühlschrank, damit er abkühlt.

3. Schäle jetzt die Zwiebeln und den Knoblauch und schneide beides klein.

4. Wasche anschließend die Paprika und schneide sie in kleine Würfelstücke.

5. Erhitze nun das Olivenöl und schwitze darin das geschnittene Gemüse 2-3 min an. Spüle danach die Bohnen kalt ab und gib sie mit in die Pfanne, wo du sie für 2-3 min anbrätst.

6. Mische jetzt den Reis und die Gemüsebrühe dazu und gib ein wenig Salz und Pfeffer hinzu. Lasse alles bei mittlerer Stufe 5-8 min köcheln. Die Gemüsebrühe soll dabei einkochen. Nimm nun alles vom Herd und lasse es abgedeckt ziehen.

7. Schneide zum Schluss den Koriander klein und mische ihn anschließend unter das Reisgericht. Fertig ist dein leckeres Gallo Pinto!

Das Rezept stammt aus dem Woodwalker Rezeptbuch. Es schmeckt wirklich toll!

von Juli Bäßler, 9B

Mango-Mousse

Das ist das meiner Meinung nach einfachste, schnellste und leckerste Rezept für ein super-fruchtiges Mango Mousse! (Das Foto zeigt die andere Variante: Mango Klebreis)

Zutaten:

– 2 Mangos
– 150 ml Kokosmilch
– Zucker je nach Geschmack (optional)
– 1,5 EL Speise-/Mais-Stärke

Zubereitung

1. Mangos schälen und in grobe Stücke schneiden.

2. Die Kokosmilch mit dem Zucker leicht erhitzen und rühren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Die Stärke zusammen mit etwas kaltem Wasser verrühren und zur Kokosmilch geben, alles zusammen etwas aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit leicht andickt.

3. Die Kokosmilch mit der Mango und der Stärke zusammen pürieren und mixen, bis die Masse leicht „fluffig“ wird und sich kleine Bläschen bilden.

4. Zuletzt die Masse in eine Schüssel geben.

5. Wie immer: Genießen!

von Jonna Hofmann 9b

Mango-Klebreis

Ein Rezept für super-leckeren selbst gemachten, vegangen Mango-Klebreis, wie ihr ihn aus dem Restaurant kennt – wobei: Eigentlich finde ich ihn noch viel besser : )

Zutaten(für 6 Portionen):

– 300 g Klebreis
– 3 reife Mangos
– 400 ml Kokosmilch
– 130 g Zucker
– 1-1,5 TL Salz
– 2TL Mais-/Speisestärke

Zubereitung:

1.  Am Tag davor den Reis gründlich waschen und in doppelt so viel Wasser über die Nacht einweichen lassen.

2. Gut abtropfen lassen und einen Dampfeinsatz mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen. Reis hinein geben und mitgut verschlossenem Deckel über köchelndem Wasser ca. 45 min. dämpfen lassen.

4. Für die Reissauce 150 ml Kokosmilch mit 100 g Zucker und dem Salz in einem kleinen Topf unter gelegentlichem Rühren aufkochen lassen, sodass sich der Zucker vollständig auflöst.

5. In einer Schüssel den heißen Reis mit der Soße vermengen und mindestens 15 min. zugedeckt ziehen lassen.

6. Für die Kokossauce 250 ml Kokosmilch mit 30 g Zucker leicht aufkochen lassen, bis der Zucker aufgelöst ist. Die Maisstärke mit 1EL kaltem Wasser glattrühren und dazugeben. Unter Rühren kochen, bis die Sauce leicht andickt.

7. Die Mangos schälen und entlang des Kerns halbieren und in kleine Stücke schneiden.

8. Mango auf einen Teller dekorieren, den Klebreis mit der Kokossauce darüber gießen. Am besten schmeckt es, wenn der Reis noch leicht warm ist.

9. Genießen!

Wenn euch der Klebreis, so wie mir, viel zu gut geschmeckt hat und ihr  noch vom Rest etwas übrig habt, könnt ihr euch daraus noch ganz schnell ein leckeres Mangomousse machen! Dafür findet ihr in unsere Rezepte-Rubrik ein weiteres Rezept.

Quelle: Die Rezept-Grundlage stammt aus dem Kochbuch „Immer schon vegan. Traditionelle Rezepte aus aller Welt“ von Katharina Seiser.

von Jonna Hofmann 9b

Linzer Torte – zuckerfrei!

Dieses Rezept ist für alle perfekt, die die original Rezepte zu süß finden. Genauso ging es mir mit der Linzer Torte. Also habe ich mein Lieblingsrezept ein wenig abgewandelt und: Siehe da, es schmeckt auch mit der Hälfte des Zuckers (und sogar ohne Zucker) gut! Perfekt also für alle Naschkatzen, die nicht zu viel Zucker essen wollen.

Du benötigst:

300 g Butter
150 g Zucker – oder ganz auf Zucker verzichten! Schmeckt trotzdem!
1 Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
etwas Zimtpulver
400 g Mehl
250 g fein geriebene Mandeln oder Haselnüsse
1 Pkg. Backpulver
250 g Preiselbeer- oder Johannisbeermarmelade
und 1 Ei zum Bestreichen

So geht’s:

Die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanillezucker verrühren. Danach die Eier nach und nach unterrühren. Tipp: Da der Teig recht dickflüssig ist, würde ich hier eher mit der Hand kneten oder die Küchenmaschine verwenden. Bei einem Schneebesen verklumpt nur alles.
Dann den Zimt dazu geben. Das Mehl, die Mandeln oder Haselnüsse und das Backpulver vermischen und untermengen. Den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Eine Torten- oder Springform mit Butter einfetten und mit Mehl bestreuen. Zwei Drittel des Teiges in die Form drücken und mit der Marmelade bestreichen. Am Rand einen Fingerbreit freilassen. Den restlichen Teig zu 1-2 cm dicken Rollen formen und gitterartig über die Torte verteilen. Mit dem Ei bestreichen.
Zum Schluss 40 Minuten im 180 Grad heißen Backofen backen.

Und dann: Guten Appetit!

Quelle: Aus dem Koch- und Backbuch „So kocht Südtirol“ , von mir abgewandelt.

Sophia Scardillo, 6a

Hörspielempfehlung: TKKG

TKKG ist eine Freundesgruppe, die zusammen Detektivarbeit leistet und spannende Fälle löst. Der Name TKKG setzt sich aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben ihrer Mitlieder zusammen. Das heißt T steht für Tim, K steht für Karl, das zweite K steht für Klößchen der eigentlich Willi heißt und der Buchstabe G steht für Gabi. Außerdem hat Gabi noch einen Hund namens Oscar.

Ich finde, dass TKKG eine sehr spannende Hörspielreihe ist, weil immer etwas Unerwartetes passiert und es nie langweilig wird. Auch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere ist interessant und zusammen bilden TKKG ein perfektes Team, um Verbrecher zu jagen!

TKKG ist ab 12 empfohlen, aber TKKG Junior ist schon für Jüngere geeignet. Das heißt, wenn du es eher weniger gruselig magst, solltest du dir erst mal TKKG Junior anhören.
Meine persönliche Lieblingsfolge ist übrigens die Weihnachtsfolge!

Hier noch ein paar Informationen:

Genre: Krimi
Autor: Rolf Kalmuczak und andere
Regie: Heikedine Körting
Länge: ca. eine Stunde pro Folge
Produktion: Kult-Label Europa

Lena Schmidt, 6a

„Tiergestützt ist auch tiergeschützt“: Ein Interview zu tiergestützter Pädagogik

Schafe sind tolle Tiere und mehr als nur Nutztiere. In einer kleinen Gruppe kann man sie in einem weitläufigem Garten sogar als Haustiere halten, so wie Jessica Schmidt. Sie erzählt uns in einem Interview, was die Haltung von Schafen bedeutet und wie diese vielseitigen Tiere sogar in der tiergestützten Pädagogik eingesetzt werden können.

Bettiversum: Was sind Schafe für Tiere und was ist besonders an ihnen?

Jessica: Also ich fange erst mal damit an, warum ich Schafe als ganz besondere Tiere empfinde. Als meine Schafe bei mir eingezogen sind, haben sie mich angeschaut und ich hatte gleich das Gefühl, dass sie mir in die Seele schauen können. Außerdem haben Schafe ein ganz ruhiges Wesen, deshalb sind sie auch sehr gut für die tiergestützte Pädagogik geeignet.

Bettiversum: Was ist tiergestützte Pädagogik?

Jessica: Tiergestützte Pädagogik ist die Arbeit mit Mensch und Tier. Ich zum Beispiel möchte mit älteren Menschen oder mit Menschen, die Demenz haben, arbeiten. Der Leitsatz ist immer „Tiergestützt ist auch tiergeschützt“. Das heißt, ich mache nichts, was meine Schafe nicht wollen. Bei mir muss kein Schaf zu den Menschen kommen, sondern sie können beobachtet werden oder es kann Futter vorbereitet werden. Man kann auch Aufklärungsarbeit über das Tier machen. Tiergestützte Pädagogik ist eigentlich, dass das Tier einfach nur da ist oder dabei ist, wo Menschen sind.

Bettiversum: In welcher Situation kann Menschen durch tiergestützte Pädagogik geholfen werden?

Jessica: Mein Konzept ist, dass ein- bis zweimal die Woche Seniorinnen und Senioren aus einem Pflegeheim zu mir und meinen Schafen kommen und einen halben oder ganzen Tag mit den Tieren verbringen.

Bettiversum: Was bedeutet die Arbeit für die Tierhalterin?

Jessica: Damit ich mit den Tieren arbeiten kann, muss ich meine Arbeit als „Fachkraft für tiergestützte Pädagogik“ beim Veterinäramt anmelden. Dann muss ich meinen Sachkundenachweis beantragen. Anschließend werde ich vom Veterinäramt geprüft und danach darf ich auch erst tätig werden. Ich habe eine zweijährige Ausbildung gemacht.

Bettiversum: Nun noch ein paar Fragen zu der Haltung von Schafen generell: Was fressen Schafe?

Jessica: Die Hauptnahrung ist Heu, Stroh und Wiese.

Bettiversum: Was ist im Alltag bei der Pflege von Schafen wichtig?

Jessica: Im Alltag ist wichtig, dass immer frisches Heu und Wasser da ist und dass die Tiere die Möglichkeit haben, immer auf eine Wiese zu gehen. Die Tiere sollten immer Gras fressen können. Dann ist die Klauenpflege wichtig, die findet zwei mal im Jahr statt und gehört nicht zur täglichen Pflege. Wichtig ist die Grundkontrolle. Das heißt, immer zu schauen ob es dem Tier gut geht. Ob ein Tier apathisch wirkt oder ob das Tier genug frisst. Außerdem sollte man schauen, ob das Tier mit der Gruppe mitläuft und ob es aufgeweckt ist. Außerdem schaut man sich die Augen an – die Bindehaut und die Farbe – und die Fellstruktur.

Bettiversum: Gibt es eine Rangordnung und wenn, wie bestimmt man die?

Jessica: Es gibt eine Rangordnung – meistens führt ein älteres weibliches Tier die Herde. Bei meinen kann ich es noch nicht sagen, da alle ein Jahr alt und gerade erst zusammen gekommen sind. Die Schafe machen das untereinander aus.

Bettiversum: Gibt es auch Kämpfe um die Rangordnung zu bestimmen?

Jessica: Ja, die gibt es.

BV: Vielen Dank für das Interview!