In frühen Zeiten wurde am 24. Dezember an den Sündenfall erinnert. Der Sündenfall ist eine biblische Geschichte des Christentums über die ersten Menschen Adam und Eva, die im Paradies lebten und dort von dem „Baum der Erkenntnis“ einen Apfel gegessen haben, obwohl Gott es ihnen verboten hatte. Daraufhin verbannte Gott die beiden aus dem Paradies und sie mussten auf der Erde leben. Um an diese „Ursünde“ zu erinnern, wurden früher in Europa immergrüne Pflanzen aufgestellt und mit Äpfeln beschmückt, um den Apfelbaum aus der Geschichte des Sündenfalls nachzustellen. Dafür wurden Tannenbäume aufgestellt, da die Tanne eine sehr verbreitete immergrüne Pflanze ist.
Da am 24. Dezember auch die Geburt Jesus gefeiert wurde, blieb der Weihnachtsbaum, der eigentlich an etwas anderes erinnert, oft stehen und als über die Zeit der Sündenfall als Feierlichkeit in Vergessenheit geriet und die Feierlichkeit der Geburt Jesus immer mehr in den Vordergrund rückte, blieb von dieser Feierlichkeit nur noch der Weihnachtsbaum übrig. Aus den Äpfeln wurden schließlich unsere Christbaumkugeln. Durch den Reformator Martin Luther ist die Feierlichkeit der Geburt Jesu immer mehr verweltlicht worden und wurde von den Menschen zu Hause gefeiert, in ihren privaten Räumen und nicht nur in Kirchen. Die Menschen haben daraufhin immer mehr Schmuck an den Baum angehängt.
Das ist der Hintergrund, warum heutzutage in der Weihnachtszeit überall reichlich beschmückte Weihnachtsbäume aufgestellt werden. Die wenigsten Menschen kennen aber die Geschichte dahinter.
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit beginnt auch die Plätzchenzeit. Plätzchen backen erfreut alle, von Klein bis Groß. Man backt zusammen mit der Familie, mit Freunden oder auch einfach für sich. Du möchtest jetzt auch loslegen, doch du brauchst noch eine kleine Inspiration? Dann ist das hier das perfekte Rezept für dich!
Mische das Mehl mit den Mandeln und dem Puderzucker. Gib anschließend die Butter und die 2 Eigelbe hinzu und knete alles zu einem weichen Teig. Teile jetzt den Teig in 2 Teile und stelle ihn – in Folie gewickelt – für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.
Während der Teig ruht, heize den Backofen auf 180°C vor und lege Backpapier auf einem Backblech bereit. Erhitze nun die Marmelade, z.B in der Mikrowelle oder in einem Wasserbad.
Forme den Teig danach in kirschgroße Kugeln und verteile sie mit etwas Abstand nebeneinander auf dem Blech.
Drücke anschließend entweder mit dem Finger oder einem Holzlöffel kleine Mulden in die Plätzchen. Nicht zu tief, aber so tief, dass man sie mit Marmelade befüllen kann.
Spritze nun mit einem Spritzbeutel die Marmelade in die Kuhlen (du kannst sie auch mit einem Löffel befüllen). Jetzt noch 13-15 min im Ofen auf Ober-/Unterhitze backen.
Tipp: Du kannst auch anstelle der Marmelade, Schokolade (Kuvertüre) verwenden.
Schon ist der Start in den Winter perfekt! Lasst es euch schmecken. Viel Spaß beim Nachbacken!
Warum denken wir, dass Rentiere den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen? Das liegt vermutlich daran, dass in den nördlichen Ländern Rentiere tatsächlich als Zugtiere genutzt werden. Der Brauch mit den Rentieren stammt ursprünglich aus dem Norden von Amerika. Und als der Autor C.C. Moore eine Weihnachtsgedicht verfasste, in dem es um den Nikolaus geht – es heißt „A visit from St. Nicholas“ – kam ihm die Idee, dass man den Weihnachtsmann in einem Schlitten mit acht Rentieren als Gespann darstellen könnte.
Jetzt noch ein paar Informationen zu Rentieren: Im Sommer ernähren sie sich vor allem von Gräsern, Blättern, Pilzen und Beeren und im Winter hauptsächlich von Flechten, Moosen und Pilzen. Bei Rentieren tragen sowohl Männchen als auch Weibchen ein Geweih – das ist eine Besonderheit, denn bei den anderen Hirscharten trägt nur das Männchen ein Geweih. Dennoch sind die Männchen größer und schwerer als die Weibchen. Außerdem leben Rentiere in einer Herde.
Es sind tolle Tiere die perfekt in die Geschichte des Weihnachtsmannes passen.
Wusstet ihr, dass die Freiheitsstatue als größtes und schwerstes Weihnachtsgeschenk der Welt gilt?
Naja, eigentlich ist die Aussage eine kleine Umschreibung für die Tatsache, dass sie 1876 als bedeutendes Symbol der Freundschaft von Frankreich an die Vereinigten Staaten übergeben wurde. Das Geschenk wurde zwar nicht zu Weihnachten übergeben, aber die Überreichung und Einweihung fanden tatsächlich in der Weihnachtszeit statt, daher diese festliche Assoziation. Trotzdem hält die Statue mit 93 Metern und 225 Tonnen einen Rekord! Versucht mal, das in Geschenkpapier zu wickeln!
Nick Dunmore hat die Welt von Erebos, die bereits mehrfach auf seinem Computer erwacht ist, bereits zwei mal überlebt. Nun erpresst ihn das Spiel zum dritten Mal und schickt ihn und seine Freunde auf eine Suche ohne Ziel. Geht es um ein kürzlich verschwundenes Mädchen? Oder doch um etwas viel Größeres? Während sie mysteriösen Hinweisen nachgehen, wird Nick und seinen Freunden langsam klar, dass sie sich immer weiter in eine Sache hineinbegeben, die sie alle das Leben kosten könnte… Neu erschienen im August diesen Jahres.
Autorin: Ursula Poznanski Verlag: Loewe ab 14 Jahren empfohlen, 16,99 Euro
TIPP: Ich empfehle jedem, zuerst die beiden vorherigen Bände zu lesen, da es sonst schwierig ist die Geschichte zu verstehen.
Ein Kendama ist ein traditionell japanisches Geschicklichkeitsspiel, das aus zwei Hauptteilen besteht: dem Ken (= Schwert) und dem Tama (= Kugel). Beide sind durch eine Schnur miteinander verbunden.
Es gibt viele verschiedene Kendamas – in unterschiedlichen Größen, Farben und aus verschiedenen Materialien. Meistens bestehen sie komplett aus Holz. Kendama ist in Asien ein sehr beliebtes Kinderspielzeug, hat sich inzwischen aber weltweit verbreitet – und: Es ist auf keinen Fall nur etwas für Kinder!
Worum geht es eigentlich?
Ein Kendama hat, würde ich sagen, kein festes Ziel und keine festen Regeln – es geht vor allem darum, die eigene Geschicklichkeit zu trainieren. Und das macht richtig Spaß! Man übt verschiedene Tricks und Kombinationen, von denen man viele sogar selbst erfinden kann.
Wenn du dir das Foto genau anschaust, kannst du die Fachbegriffe im Text besser zuordnen. Man kann zum Beispiel versuchen, das Tama auf einen der vier verschiedenen Cups oder den Spike des Ken zu platzieren. Es geht aber auch umgekehrt: Man hält die Kugel in der Hand und versucht, das Ken aufzufangen. Dazu kommen verschiedene Drehungen – und noch vieles mehr! Auch die Grifftechniken sind spannend und wichtig für viele Tricks. Die am häufigsten genutzten sind:
Ken-Grip
Sara-Grip
Tama-Grip
Candle-Grip
Dazu findest du viele hilfreiche Tutorials auf YouTube.
Kendama-Wettbewerbe
Es gibt sogar Wettbewerbe – zum Beispiel seit 2014 jährlich in Hiroshima (Japan). Dort findet die Kendama-Weltmeisterschaft statt, bei der hunderte Spieler:innen aus der ganzen Welt gegeneinander antreten.
Tipps für den Einstieg
Versuche zuerst, den Big Cup mit dem Tama zu treffen.
Vermeide den typischen Anfängerfehler: die Kugel im hohen Bogen hochzuschleudern – so hast du kaum Kontrolle.
Gehe stattdessen gerade nach oben und nutze dabei die Kraft aus deinen Beinen – es ist nicht umsonst ein „Kniesport“!
Wenn du den Big Cup gut triffst, kannst du dich an andere Cups wagen: Small Cup, Base Cup oder sogar Body Cup.
Wenn du den Spike treffen willst, ist es besonders wichtig, dass du etwa 70–80 % der Kraft aus den Beinen und nur 20–30 % aus dem Arm nimmst – so geht die Kugel gerade hoch und du kannst das Loch gut treffen. (Tipp: Drehe die Kugel vorher leicht an!)
Denk dir eigene Trick-Kombinationen aus – es gibt unendlich viele Möglichkeiten! Oder hol dir Inspiration in Videos im Internet.
Besonders gut eignet sich Kendama für Lernpausen, um sich zwischendurch zu bewegen und danach wieder besser konzentrieren zu können.
Lerne regelmäßig neue Tricks – du wirst schnell Fortschritte sehen!
Achtung, Suchtgefahr!
Wenn du einmal angefangen hast, ist es schwer, wieder aufzuhören – denn sobald du einen Trick beherrschst, willst du direkt den nächsten lernen. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken!
Ich hoffe, du hast jetzt ein paar Inspirationen bekommen, was man mit einem Kendama alles machen kann – und vielleicht möchtest du es ja selbst ausprobieren oder zusammen mit Freund:innen lernen. Es eignet sich übrigens auch super als Geschenk.
Am Mittwoch, den 17. 09.2025, wählten die Schüler*innen der Bettinaschule die Schul- und ihre jeweiligen Stufensprecher. Am nächsten Tag hatte die Spannung ein Ende – die Auszählung war beendet und die Ergebnisse wurden bekannt gegeben. + Die Schulsprecher:innen für dieses Jahr sind Hannah, Odile, Larisa und Pavle (Team 2). + Die Oberstufe vertreten Marlene, Lavinia, Luna (besonders herzliche Glückwünsche – Luna ist auch Bettiversum-Redaktionsmitglied!), Nine und Jakob. + Als Mittelstufensprecher wurden Hannes und Felix gewählt. + Und das Unterstufensprecherteam bilden Alicia, Leo, Yola und Theo.
Sie sind für euch die Ansprechpartner:innen, falls ihr etwas verändern wollt, euch etwas stört oder ihr Probleme habt. Danke an alle, die die Verantwortung übernehmen und sich die Zeit nehmen, um unsere Interessen zu vertreten. Auf ein weiteres ereignisreiches, lehrreiches und spaßiges Schuljahr!
Wir alle kennen diese Bilder: Figuren mit bunten Haaren und großen Augen, die eine wichtige Rolle in spannenden Geschichten spielen. Auf diese Figuren treffen wir in MANGAS! Sie sind heute auf der ganzen Welt bekannt und beliebt – doch was genau steckt eigentlich hinter diesem Begriff?
Was bedeutet „Manga“?
Das Wort „Manga“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „zwanglose Bilder“ oder „lustige Zeichnungen“. Gemeint sind damit japanische Comics, die sich durch einen ganz eigenen Zeichenstil und besondere Merkmale auszeichnen.
Typisch für Mangas sind:
große, ausdrucksstarke Augen
klare Linien
oft sehr detaillierte Hintergründe
🧠 Fun Fact 1: Mangas werden von rechts nach links gelesen – das entspricht der japanischen Leserichtung!
Ein Blick in die Geschichte
Mangas haben in Japan eine lange Tradition: Schon im 18. Jahrhundert gab es dort bebilderte Erzählungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Künstler wie Osamu Tezuka den modernen Manga-Stil, den wir heute kennen.
In den 1990er-Jahren wurden Serien wie Dragon Ball, Sailor Moon und Pokémon besonders populär – auch in Europa – und machten Manga zu einem weltweiten Trend.
Verschiedene Arten von Manga
Mangas lassen sich in verschiedene Zielgruppen einteilen:
Shōnen – für jugendliche Jungen (z. B. Naruto, One Piece)
Shōjo – romantische Geschichten, bei Mädchen besonders beliebt (z. B. Fruits Basket)
Seinen / Josei – für Erwachsene, mit komplexeren Themen
Kodomo – für kleine Kinder, meist einfache Abenteuer
🧠 Fun Fact 2: Viele Mangas werden auch als Anime (japanische Zeichentrickserien), Filme oder Videospiele umgesetzt – und beeinflussen sogar Mode, Musik und die weltweite Popkultur.